Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 17 (1876)
- Issue
- Heft 11 (15.3.1876)
- Date
- 1876-03-15
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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XVII. Jahrgang. M U ifit Der Zsraelit. HentM-Grgan für das orthodoxe IüKWmp. HrrauSqrgrbrn von Dr. Vcbuiami m M a l nz. Mittwoch, den 15. März 5 6 6 (1 8 7 6). Diese Zeitung erscheint wöcbentlich einmal, Mittwochs, in mindestens 2 Bogen. Preis des Jahrgangs 10 Reichs-Mark. Man abonnirt ganzjährig, halbjährig oder vierteljährig. Alle Buchhandlungen und Postämter nehmen Bestellungen an. — Inserate 2a Pfennige die Petitzeile oder deren Raunr. — Oesterreichische Banknoten (aut Cours. — Directe Francozusendung unter Streifband vro Jahrgang 12 Reichs-Mark oder 7 fl. östcrr. an die Expedition franco einzusendcn. WGT Pa mit dem 1. April 1876 ein »enes Huartat Seginnt, fo erkanöen wir «ns, die geetzrte» gßou- »enten darauf aufmerksam zn machen, daß namentlich Sei der 'Most das Avonnement frühzeitig erneuert werden muß, damit die Werfendung keine Unterbrechung erleide. Inhalt. Leitende Artikel: Die großen Grundsätze des Judenthums. — Roch einmal Herr Rabbiner Süskind und der SchulchanAruch. Zeitungsnacbricbten und Korrespondenten: Deutschland: Aus Württemberg. Düsseldorf. Cöln. — Oest.-Ungar. Monarchie: Wien. Wien. — Frankreich: Paris. Paris. Bordaux. — England: London. — Amerika: New-Aork. — Feuilleton: Binjamin. AaSalt bet etflen Netlage: Leitender Artikel: Sir Moses Montefiore's Bericht über seine Reise nach dem heil. Lande. — Zeitungsnachrichten und Eorrespondenzen: Deutschland: Halberstadt. — Frankreich: Paris. — Feuilleton: Bilder aus dem alten Prager Ghetto. Znvalt der zweite» Meikage: Leitender Artikel: Literarischer Bericht. Zeitungsnachrichten und Correspondenzen: Dest.-Ung. Monarchie: Aus Böhmen. — Frankreich: Paris Paris. Paris. — Anhalt der Hrlra - Beilage: Spenden-Verzeichnisse. Leitende Artikel. Die großen Grundsätze des Lndenthnms,. x. Mainz, 7. März. 'n O irron i5" „Ihm — wie es heißt: Und er nannte ihn (den Altar): Gott ist die Vollkommenheit." (Richter C. 6, V. 24.) Wir haben im jvorigen Capitel nachgewiesen, daß das Judenthum vor Allem eine Religion der That ist und so haben auch unsere Voreltern bei Annahme der Thora das rapjn, „wir wollen thun," dem yoz-ji, „wir wollen verstehen," vorausgeschickt. In erster Linie steht die That. und wer daS Gesetz studirt ohne es befolgen zu wollen, von dem saaen die Weisen enaj «Ver iv nu, „es wäre ihm besser, er wäre gar nicht erschaffen worden (Midrasch Rabbah, Parafchath Bechukkoßai). Wohl aber ist die Frage berechtigt: Zu welchem Zwecke hat Gott uns all die Gebote und Verbote gegeben? Was geschieht doch damit für Gott? Ist er nicht der Inbegriff aller Vollkommenheit? va ‘pyen pd pian ct<, „V enn Du fromm bist, waS wirkst Du für Ihn?" Gerade aus diesem Grunde fügt Rabbi Jizchak hinzu: mPv 'n top^i :rn:n H, „ihm — wie es heißt: und er nannte ihn: Gott ist die Vollkommenheit." Nicht um Gottes willen sollen wir Seine heiligen.Gebote beobachten, sondern um unsertwillen. ... rvo Die That, die wir vollbringen, durch die wird uns Gott ein dauerhaftes Haus gründen, ein Haus, das die Zeit überdauert, das in die Ewigkeit hineinragt. Der Mensch besteht, aus Körper und Geist.