Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 16 (1875)
- Issue
- Heft 50 (15.12.1875)
- Date
- 1875-12-15
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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XYI. Jahrgang. M&O Der Israelit. Gin Kentrat-Hrgau für das orthodore Iudenthmn.^ Herausgegeben von Dr. Lehmann in Mainz. Mittwoch, den 15. December 5636 (1 8 7b). Diese Zeitung erscheint wöchentlich einmal, Mittwochs, in mindestens 2 Bogen. Preis des Jahrgangs 10 Reichs-Mark. Man abonnirt ganzjährig, halbjährig oder vierteljährig. Alle Buchhandlungen und Postämter nehmen Bestellungen an. — Inserate 25 Pfennige die Petitzeile oder deren Raum.— Oesterreichische Banknoten laut Cours. — Dirccte Francozusendung unter Streifband pro Jahrgang 12 Reichs-Mark oder 7 fl. österr. an die Expedition franco einzusenden. Inhalt. Leitender Artikel: Zum siebenzehnten Jahrgange. — Die Niederlegung der Redactton des „Jsr. Boten". — ZeirullgSNachrichten und Eorrespondenzen: Deutschland: Mainz. Kitzi'ngen a. M. Berlin. Cöln. Breisach. — Oesterr. - Ungar. Monarchie: Pesth. Pesth. — Frankreich: Paris. — Amerika: Chicago. — Feuilleton: Haus Ebers. Auhatt der erste« Vertage; Zeitungsnachrichten und Eorrespondenzen: Deutschland: Aus Bayern. Wetzlar. — Amerika: New-Pork — Feuilleton: Bilder aus dem alten Prager Ghetto. ZnSakt der zweite« Beilage: Leitender Artikel: Die abgebrannte Stccht Widze in Rußland. Zeitungsnachrichten und Correspondenzen: Deutschland: Fürth. Tu. densberg. Berlin. Berlin. Wetzlar. — Oest.-Ungar. Monarchie: Wien. — Frankreichs: Paris. — Palästina: Jerusalem. Jerusalem. — Amerika. — ' «rttr-r. ficbcuzchlitkll Iahrgaigk. Mainz, 7. December. „Der Israelit," tritt in den nächsten Wochen sein siebenzehntes Lebensjahr an. Es ist bereits ein ganzes Geschlecht mit ihm herangewachfen. Viele, die bei seinem ersten Er- . scheinen noch Kinder waren, sind seitdem Männer j und Frauen geworden — und „Der Israelit" hat j es G. s. ZX verstanden, sich die Zuneigung, Freund-! schaft und Liebe Aller zu erhalten, die ihm zur!! Zeit seines Entstehens gewogen waren; auch ist eS ihm mit Gottes Hilfe gelungen, von Tag zu Tag sich neue Freunde zu erwerben. ES ist uns das Höchste beschieden, waS eines Menschen Brust ersehnen kann: wir dürfen mit einem Blicke beglückender Befriedigung auf die Vergangenheit-zurückschauen und in vertrauensvoller Hoffnung der Zukunft entgegensetzen. 1 Die jüngste Vergangenheit hat uns Juden unsere Zusammengehörigkeit so recht deutlich wieder in's Gedächtniß gerufen. In einer Weife, wie man sie in unserer aufgeklärten Zeit nicht mehr für möglich gehalten, hat man allüberall in ultramontanen und feudalen Zeitungen und Broschüren Juden und Judenthum verhöhnt, verfolgt, verlästert. Da waren es bald die Reformjuden, die herhalten mußten, bald die Talmudjuden. Der Judenhaß unterscheidet nicht zwischen Jude und Jude. Waden Namen Jude führt, das soll am Liebsten gleich verbrannt werden!! Die hiesige Jsr. Religiousgefellschaft hat vor einiger Zeit die alten Mainzer Äiemorial-Bücher, die sich im Nachlasse des fei. Carmoly befanden, erstanden. Ach, wie schwer wird es demjenigen um das Herz, der einen Blick in diese Memorial-Bücher wirft! Eine Reihe von Verfolgungen, von schrecklichen Verfolgungen! Eins dieser Bücher führt den Titel: D’pjmn D’joiMm D'£ntwn D’önttom n^o NDcyN DEM urp' by cpti D’-opjm D’t?runi D’P« 'n O’S^x njraiK njpe rpsaw n":