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Der Israelit · 1875-11-17 · Heft 46 (17.11.1875) · page 1

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Journal
Der Israelit
Volume
16 (1875)
Issue
Heft 46 (17.11.1875)
Date
1875-11-17
Page
– (sequence 1)
Language
German
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XYI. Jahrgang. iJLu^qcnA^ / n^tet . / M«« Der Israelit. Ern Gentrat - Hrgan für das orthodore Iudenthum Heraurgeßeben »vn vr. Lehmann in Mainz. Mittwoch, den 17. November 5636 (1 87 5). ' Diese Zeitung erscheint wöchentlich einmal, Mittwochs, in mindestens 2 Bogen. Preis des Jahrgangs 10 Reichs-Mark. Man abomnrt ganzjährig, halbjährig oder vierteljährig. Alle Buchhandlungen und Postämter nehmen Bestellungen an. — Inserate 25 Pfennige die Petitzeile oder deren Raum. — Oesterreichische Banknoten laut Cours. — Directe Francozusendung unter Streifband pro Jahrgang 12 Reichs-Mark oder 7 fl. österr. an die Expedition franco einzusenden. Inhalt. Leitende Artikel: Die Vorgänge, in .GöUu -«^Reisebriefe. —^ Zeitungsnachrichten und Corrrspondenzen: Deutschland: Frankfurt a. M. Frankfurt a M. — Oesterr.-Ungar. Monarchie: Pesth. — Frankreich: Paris. — Feuilleton: Haus Ebers. Zuhatt der erste« Aetkage r Leitender Artikel: Herr Rabb. Dr. Joel in Breslau uud die Lasker'sche Resolution. — ZeiMngSnachrichten und Correspondenzen: Deutschland: Berlin. Nordhausen. Jnowraclaw. — Oesterr.-Ung. Monarchie: Pesth. Gaya. — Feuilleton: Bilder aus dem alten Prager Ghetto. Z«vatt der rwette» Aeikage: Leitender Artikel: Das neuzubegründende Hospital in Jerusalem. Zeitungsnachrichten und Correspondenzen: Deutschland: Frankfurt a. M. Frankfurt a. M. — Oest.-Ung. Monarchie: Lemberg. — L«it««de «rtikek. Die Vorgäage m Lölu. Mainz, 9. Nov. Wir haben in der vorigen Nummer unfern geehrten Lesern von den Ereignissen in Cöln Kunde gegeben; dieselben sind von so großer Wichtigkeit und Tragweite, daß wir es für unsere Pflicht halten, ihnen an der Spitze des Blattes eine ausführliche Besprechung zu widmen. Cöln, eine von den Stadien, welche die Rö- I mer am Rhein gegründet (Colonia Agrippina), I hat schon in den frühesten Zeiten eine jüdische s^DeÄSNerung gehabt, und man hat, in Folge von Ausgrabungen» Grund zu vermnthen, daß schon Im Mittel alter erlangte dK iör. Gnrleinde zu Cöln eine große BedMung, und der Untergang derselben wird noch heute in allen (unreformirten) deutschen Synagogen am 9. Ab betrauert Jahrhunderte lang war Cöln unfern Glaubensgenossen verschlossen, und erst seit wenigen Jahrzehnten haben sich — nach und nach — einzelne jüdische Familien aus der Nähe und der Ferne dort angefiedelt. Jetzt ist die isr. Gemeinde zu Cöln die größte, bedeutendste und wohlhabenste des ganzen westlichen Preußens. Die neue Aera dieser Gemeinde beginnt einerseits mit dem großartigen Geschenke des Freiherrn Abraham von Oppenheim, der aus eigenen Mitteln eine prachtvolle Synagoge für die Gemeinde erbauen ließ, und andrerseits mit der Berufung des Vl Dr.Israel Schwarz zumRabbinen. VorzwanAg. Jahren wurde Herr Dr. S. n“y nach Cöln berufen und fast gleichzeitig wurde der Bau der Synagoge in Angriff genommen; die letztere wurde im September 61 eingeweiht. WaS nun die jüdische Bevölkerung von Cöln betrifft, so ist diese nicht besser und nicht schlimmer als die andrer großer Städte. Sie besteht zum größeren Theil aus Indifferenten, welche die re-

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