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Der Israelit · 1875-11-03 · Heft 44 (3.11.1875) · page 19

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Journal
Der Israelit
Volume
16 (1875)
Issue
Heft 44 (3.11.1875)
Date
1875-11-03
Page
– (sequence 19)
Language
German
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991 stig inlnen ein 19er und des hzte licht in er ceue eine;opf keit, ein und ues. hem Du Ein öpft nich uge und des!"*) Sein sauwar luge Z er ume >d!" lftig La- und Gott! verklärend zitterte über sein Gesicht. Dann seufzte er aus tiefer Brust und wandte sein brechender Auge auf den geliebten Sohn . . . und Jacob Herzfeld hatte ausgerungen. Ein wunderliches Gerücht durchschwirrte in den nächsten Wochen die höchsten Kreise der hauptstädtischen Gesellschaft. Der Finanzminister — so viel war verbürgt — hatte seine Entlassung nachgesucht und um die Zurücknahme seiner Standeserhöhungen gebeten. Warum aber? Man raunte sich das Unglaubliche ih die Ohren: der Minister sei zum Judenthum zurückgetreten und wolle als einfacher Bürger sich in das Privatleben zurückziehen. Seine Majestät selbst habe ihn gebeten, von seinem Entschlüsse abzustehen, ja in bewunderungswürdiger Freisinnigkeit habe ihm der König sogar die Concessimi gemacht: er solle sein Portefeuille auch als Jude behalten, denn er besitze das Vertrauen der Bürger aller Bekenntnisse im Staate. Aber der Minister sei in aller Ehrerbietung bei seinem Entschlüsse stehen geblieben. Was an diesem Gerüchte wahr, was unwahr gewesen, bleibe dahingestellt. Thatsache ist, daß kurze Zeit darauf dem Minister auf sein Ansuchen in Gnaden seine Demission nrtheilt wurde . . . Am Neckar, in einer berühmten Musenstadl, lockt Dich der Anblick eines reizenden, hoch gelegenen Landhauses, inmitten von Weinbergen und Gärten. Hier lebte Gabriel Herzfeld, nachdem er eine Gattin in sein Haus geführt, seinen Studien ergeben, geehrt von seinen Mitbürgern, für deren Wohl er rastlos thätig blieb durch Wort und That. TVr Unterzeichnete ist nicht der Verfasser des in Nr. 43 erschienenen Artikels „Aus dem Kreise Groß-Gerau" was eine verehrliche Redaction bezeugen wird.*) [2711 _ M. Steckelrnacher. *) Geschieht hiemit. — Red. A N ZEIG E N. Für den folgenden Theil ist die Redaction nicht verantwortlich. £&in junger Mann, angehender Dreißiger, Mescher eines bedeutenden Grossogeschäftes in einer der größten ^rovinzialstädte Sachsens, sucht eine gebildete jnnge Dame ans guter Kamikie als Lebensgefährtin, da es bekanntlich in Sachsen an jüdischen Damen mangelt. Guter Gharakter nnd Kerzensgüte Bedingung, vermögen erwünscht. Vermittler verbeten. Anonyme Offerten ohne Photographie bleiben unberücksichtigt. Discretion selbstverständlich. Adressen 8u)> „Mertranen 199" postlagernd Kanptpostamt Leipzig erbeten. [2697 /Hin jüdisches, ordentliches Dienstmädchen (oder auch aus einem Waisenhaus?), das in der Wirlhichaft erfahren ist, wird zur Unterstützung der Hausfrau gegen anständigen Lohn sofort in leichten Dienst gesucht. Meldungen bei 2699} G. Ephraim, _Neudamm bei Cüstrin. (Hür mein Manufacturwaaren-Geschäft (SamstagS O und Feiertage geschloffen) suche zum sofortigen Eintritt einen Lehrling. Kost und Logis ausVerlangen im Hause. 2639) M. Moritz, Hanau a. M. npne Wein- und Branntwein-Handlung in Mannheim (Samstag und Feiertage geschlossen) sucht einen mit guten Vorkenntnissen versehenen Lehrling. Franco - Offerten sud Nr. 2713 besorgt die Expedition dss. Bl. Deutschlands getesenste und verbreitetste Zeitung Für die Monate November und December abonnirt man auf das nebst illust. TTpT5 TjjP und der humoristisch. I p f f* belletristischen Wochenblatt kJ) tili; Zeitschrift xnm Preise von nur 3 Uark 50 -Pfiff* für aUe drei Blätter zusammen bei allen Postämtern des deutschen Reiches. Die hohe Abonnentenzahl, die bisher noch von keiner deutschen Zeitung erreicht worden tst, spricht wohl am Deutlichsten sür die Gediegenheit und Reichhaltigkeit des „Berliner Tageblatt" nnd dessen Beiblätter: .1LI4*- nnd „Sonntagsblatt". [2 <02 Miner Tageblatt Lmtagsblalt

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