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Der Israelit · 1875-11-03 · Heft 44 (3.11.1875) · page 12

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Journal
Der Israelit
Volume
16 (1875)
Issue
Heft 44 (3.11.1875)
Date
1875-11-03
Page
– (sequence 12)
Language
German
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übel, wie verrückt! Fährst mit dem Geld herein und läßt's auf der Straße aus dem Wagen fallen! - ein doppeltes Glück, daß es nicht auf der Landstraße geschehen ist, und daß es ein so braver, ehrlicher Mann gefunden hat! — kommst nach Hause und statt das Geld gleich unter sicherm Verschluß aufzubewahren, denkst Du gar nicht daran und zankst Dich wegen Dummheiten herum . . . Herr Gott! auf Dich ist gar kein Verlaß . . . Vielleicht hast Du Jemandem ein Douceur gemacht und es ist Dir entfallen?" „Wie der Graf das sagt, wird der Baron feuerroth, schlägt sich an die Stirn und schreit: „Tausendschwernoth, kreuzmoyrenelement! daß ich daran vergessen konnte, ich Hauptesel! . . . richtig, dem Juslitziär, dem Möbius, Hab' ich einen Hunderter gegeben! — Verzeihen Sie mir'S, Herr Budweiser ich bitt' Sie recht sehr um Entschuldigung. — Ich finde wirklich nicht Worte genug, Ihnen mein ungezogenes Benehmen abzuditten . . . Setzen Sie sich — dann nimmt er zwei Tausender 4 und drückt mir sie in die Hand . . . und wenn ich Ihnen mit noch etwas dienen kann . . „Ich bitt' mir noch — für vierdreiviertel Ellen Tuch zu siebeneinviertel Gulden, macht vierundderißig Gulden zwölf Groschen, dann zwei Groschen Sperrgeld — im Ganzen vierunddreißig Gulden vierzehn Groschen — aus. Wollen Sie sich etwas für den Rock, den ich Ihnen verbrannt Hab', abrechnen, bin ich's zufrieden . . . was dem einen recht ist, muß dem andern billig sein; — aber viel war er nicht werth." „Ich denk' mir, das wird man mir vielleicht übel nehmen; aber e chidusch 12), wie ich das sag', sieht der Advocat auf, drückt mir die Hand und sagt: „Herr Budweiser, Sie sind ein tüchtiger Mensch, ein ganz er Mann, ein streng re dlicher Mensch, und doch seine Rechte wahrend." (Fortsetzung folgt.) 12). merkwürdig. ANZEIGEN. Für den folgenden Theil ist die Rednction nicht verantwortlich. Neueintretende Abonnenten erhal-! ten die Anfänge der Erzählung „Haus Ebers", sowie die der leitenj den Artikel: „Unsere Zeit rc." nachi geliefert, sobald sie zur Deckung des Portos 5ü j Reichspfennige (25 Neukreuzer) in Briefmarken j an die Unterzeichnete einsenden.; Die Expedition des j | öoim am Rhein.! 1 HDD Hötel Passmann, mWD\ Rh «ingaffe Nr. 6 an» Thor | §, (nur einzig und allein),! § vis-ä-vis der Landungsbrücke der Cöln-Düster--! dorfer Dampfboote, 'g wird dem geehrten Publikum zur Abhaltung gröj süßerer Diners und Hochzeitsfeierlichkeiten bestens! g empfohlen. [2565. Bordeaux. "WD s" Bordeaux I» Willi & S« Mmt 30 nie du Mtrafl Bordeaux 11 Boulevard duTemple Baris. Unsere Firma versendet wie immer nur echte, alte, abgelagerte Weine zu den billigsten Preisen. Wir bitten daher unsere geehrte Kundschaft, sich auf folgende Referenzen, die wir selbst die Ehre haben unter unsere geschätzten Kunden zu zählen, zu beziehen. [2448. Referenzen: Se. Ehrw. Herr l>r. Hildesheimer, Rabbiner in Berlin. Se. Ehrw. Herr vr. Loeb, Oberrabb. in Altona. Se. Ehrw. Herr N. Weill, Stiftsrabbiner in Carlsruhe. Se. Ehrw. Herr Isidore, Oberrabbiner von Frankreich, in Paris. Se. Ehrw. Herr Levy, Ober-Rabd. in Bordeaux.

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