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Der Israelit · 1875-09-08 · Heft 36 (8.9.1875) · page 21

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Journal
Der Israelit
Volume
16 (1875)
Issue
Heft 36 (8.9.1875)
Date
1875-09-08
Page
– (sequence 21)
Language
German
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825 und und Acht »den chen »den Getsche i zu bisrrde. der »gsrsuch hung Iches vorder Jur zu offen »t es inen ner- >ums wie wir enie, alen wir rge- V. sandt >220. Auftuf zur Wohlthätigkeit. Schirwindt, Ostpr. im August 1875. In Anlaß der Zeitverhältniffe sind die wohlhabenden Mitglieder der hiesigen Synagogengemeinde durch Verziehen aus derselben geschieden und haben ihr ein vor 12 Jahren zu Cultuszwecken angekauftes Grundstück, dessen zwei Gebäude jetzt höchst reparaturbedürftig, mit einer Hypothekenschuld von 900 Thlr. hinterlassen. Diese Schuld ist gekündigt. Die Kosten der Gebäude-Instandsetzung beziffern sich außerdem auf mehrere Hundert Thaler. Letztere müssen sogleich, die 900 Thlr. aber bis zum 1. October d. I. beschafft werden. Die Verlegenheit wegen Beschaffung dieser Gelder ist groß; den zeitigen 22, meistens sehr armen Mitgliedern ist sie rein unmöglich und die Gemeinde befindet sich in der Noth, ihr Gotteshaus zu verlieren, wenn nicht bald Hilfe kommt. In Anbetracht dieser Verhältnisse hat das Königl. hohe Ober-Präsidium zu Königsberg mittelst Refcripts vom 29. v. M. uns die Abhaltung einer Collecte bei den Glaubensgenossen gestattet. An alle edlen Menschenfreunde unserer verehrten Glaubensgenossenschaft richten wir nun die inständige Bitte, uns durch Liebesgaben in der Erhaltung und Verbesserung unserer Cultuseinrichtungen freundlichst zu unterstützen und ein Gott wohlgefälliges Werk zu üben. Jede Gabe wird ihrem Spender zum Segen gereichen und von uns mit Dank angenommen werden. Zu dem bewährten Wohlthätigkeitssinn der löblichen Synagogenvorstände, der Herren Rabbiner und Cultusbeamten aber hegen wir das Vertrauen, daß sie durch Veranstaltung von Sammlungen dem Liebeswcrk behilflich und förderlich sein werden. Die Sendungen bitten wir an unfern ersten Vorsteher I Silbermann zu richten. Zum Allgütigen bitten wir, die edlen Herzen zu lenken, um zur Ehre Gottes einer hart bedrängten Gemeinde beizustehen und das Unternehmen mit Seinem besten Segen zu krönen. Der Synagogenvorstand: I. Silbermann. D. Bernstein. Der Cultusbeamte: L. Chanange. Daß die im vorstehenden Aufruf vorgetragenen Umstände auf Wahrheit beruhen, und daß die Collecte vom Königl. Oberpräsidio genehmigt morgen ist, wird auf Verlangen bescheinigt. Schirwindt, den 11. August 1875. s2282. (L. S.) Der Magi st ra t. Edle Glaubensgenossen! Für die leider durch einen Schlaganfall gelähmte und seitdem zu Bett liegende Wwe. Simon zu Briedern a. d. Mosel, welche ohne alles Vermögen ist, wendet sich der Unterzeichnete an Eure Mildthätigkeit und bittet um Unterstützung für dieselbe. Milde Gaben nimmt die verehrt. Redaction des „Israelit" und ich selbst dankend entgegen. Boppard a. Rh., den 2. September 1875. Hochachtungsvoll 2305} Z. Haas. Inserat. Bei hiesiger israel. Cultusgemeinde ist bis 1. Januar 1876 die Stelle eines' Schames zu besetzen mit einem Jahresgehalt von 350 Mark nebst Nebenverdienst. Bewerbern um diese Stelle, welche noch nebenzu ein Geschäft betreiben können, kann eine sichere und gute Existenz zugesichert werden. Reflectirende wollen ihre Zeugnisse der unterfertigten Stelle einsenden. Die Verwaltung der israel. Cultusgemeinde Kriegshaber bei Augsburg. Herrmarrn Aufhauser, Vorstand. 2335s Joel Mändle, Secretar. (Xn meinem Baumwollwaaren - Geschäft en gros, <0 Samstag und Feiertage geschlossen, ist die Stelle für einen Volontair oder angehenden Commis Pr. 4. December d. I. vacant. Gesäll. Offerten sieht entgegen I. R. Seligrnarrrr, 2341s Jchenhausen (Bayern). /gesucht zum sofortigen Eintritt ein qualificirter junger Mann als Lehrling, oder ein angehender Commis für ein gemischtes Waarengeschäft (Colonial und Manufactur) einer Kreisstadt Hessens. Samstag und Feiertage geschloffen. Selbstgeschriebene Offerten unter Nr. 2338 besorgt die Exped. d. Bl. Emen Lehrling mit den nöthigen Borkenntniffen versehen, suchen wir zum sofortigen Eintritt für unser Weiß - und Strumpfwaaren-Engros-Geichäft. Kost und Wohnung im Hause gegen mäßige Vergütung. a^ract' geschloffen. * ' [2336. Weill-Gundersheim & Co., Frankfurt a. M.

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