Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 16 (1875)
- Issue
- Heft 34 (25.8.1875)
- Date
- 1875-08-25
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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r XVI. Jahrgang. MS«. Der Israelit. r: M Gin j [[''■ Genlrat - Organ für das orthodoxe Iudenthum?- Herausgegeben von vr. Lehmann in Mainz. Mittwoch, den 25. August 5635 (1 875). Diese Zeitung erscheint wöchentlich einmal, Mittwochs, in mindestens 2 Bogen. Preis des Jahrgangs 10 ReichS-Mark. Man abonnirt ganzjährig, halbjährig oder vierteljährig. Alle Buchhandlungen und Postämter nehmen Bestellungen an. — Inserate 25 Pfennige die Petitzeile oder deren Raum. — Oesterreichische Banknoten laut Cours. — Directe Franco zusendung unter Streifband vro Jahrgang 12 Reichs-Mark oder 7 st. österr. an die Expedition franco einzusenden. Inhalt. Leitender Artikel: Unsere Zeit, ihre Bestrebungen, chre bewußten und unbewußten Ziele. — Einige Worte über die neuesten judenieindlichen Preßerzeugnisse. — Zeitungsnachrichten und Correspondenzen: Deutschland: Aus Bayern. Ebelsbach. Königsberg. Nordhausen. — Oesterr.-Ung. Monarchie: Franzensbad. — Asien: Smyrna. — Feuilleton: Haus Ebers. Auhatt der erste« Neikage r Zeitungsnachrichten und Correspondenzen: Deutschland: München. Berlin. — Feuilleton: Bilder aus dem alten Prager Ghetto. Z«hatt der zweite« Freitage: Zeitungsnachrichten und. Correspondenzen: Deutschland: Berlin. Frankfurt a. M. Anhatt der Grtra -ZLeikage: Spenden-Berzeichnisse. Leitender Artikel. Unsere Zeit, ihre Iestecbunge«, ihre bewußte« ««b ««bewußte» Mete. X. Wir haben am Schluffe des vorigen Kapitels gesagt, daß der Bestand Israels an die Treue geknüpft ist, mit derbes bei seiner Aufgabe beharren wird, und daß der Bestand der übrigen Nationen von den freundlichen und friedlichen Verhältnissen derselben zu Israel abhängig sein wird Es kömmt nun vor Allem darauf an, die Aufgabe Israels zu präcisiren und sie in wenigen und kurzen Sätzen bestimmt und klar darzulegen. Wir finden eine solche Präcifion in 5 B. M. C. 10, V. ISfc* ivpü Jwtr int»« 'i no \>ner nrjn /ui ~[nbfK '1 nx dk o Und nun Wrael, was verlangt der Ewige, Dein Gott von DUD? Nicht^^lls zu fürchten den Ewigen, Deinen Oött. Demnach besteht in der Gottesfurcht unsere ganze, unsOe peinige Aufgabe. Dieser These scheint sedok^Ae Folge der Sätze zu widersprechen; während es in dem angeführten Satze heißt, Gott verlange von unS nichts als die Gottesfurcht, witd in der Folge alles Mögliche n?o m*nn 72 aufgezählt. Setzen wir die in Rede stehenden Verse in ihrem Zusammenhänge hierher: „Und nun, Israel, was verlangt der Ewige, dein Gott, von dir? Nichts als zu fürchten den Ewigen, deinen Gott, zu wandeln in allen seinen Wegen und Ihn zu lieben und zu dienen dem Ewigen, deinem Gotte mit deinem ganzen Herzen und mit deiner ganzen Seele, zu beobachten die Gebote des Ewigen und Seine Satzungen, die ich dir heute befehle zu deinem Besten. Siehe, dem Ewigen, deinem Gotte sind die Himmel und der Himmel Himmel, die Erde und Alles, was darin ist. Nur an deinen Vätern fand Wohlgefallen der Ewige, sie zu lieben, und er erwählte ihre Nachkommen nach ihnen, Euch, von allen Völkern wie an dem heutigen Tage. Und Ihr