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Der Israelit · 1875-08-18 · Heft 33 (18.8.1875) · page 1

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Journal
Der Israelit
Volume
16 (1875)
Issue
Heft 33 (18.8.1875)
Date
1875-08-18
Page
– (sequence 1)
Language
German
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—^ ly . ’w XVI. Jahrgang. 2Äx^y<> *- ^«83 er Israelit. Gin E enlral - Organ für das orlßsdoZe Iudenlhum. x Heraus geaei «n von L>r. Leburann m Di a i nz. De 111 tö o d), d e n! A u v; u st n r> st 5 s 1 k 7 5-. , icTc Leitung c: scheint wöchentlich cinm n l, Mittwochs, in mindestens 2 Bogen, Prcis des Jahrgangs V> Ne:chs - Mart. Plan abonnirt ganzjährig, halbjährig oder vierteljährig. 'Alle Buchhandlungen und Postämter nehmen Bestellungen an. — Hnicrate ■JT) Pfennige die Petitzeilc oder deren Ranm. — Pesterreichische Banknoten laut twnrs. - Drrecte Francozufendniig unter Streifband vro Jahrgang 12 Reichs-Ptark oder 7 st. österr. an die (st-pcdition franco einznfenven. Inhalt. leitender Artikel: Unsere steit, ihre Bestrebungen, ihre bewußten mtb unbewußten stiele. - - steitn,tgs-.:achricbteil UUÖ ('0miipC".iD-;:ur.j: Deutschland : :vküucl>en. Be'-!in. -.'Oianeii. Cesterr. - Ungar. Akonarchic: 'BnrlSbad. stralien: :)ioni stranireicd Paris. Paris. Paris. nnu;- laitd : London. 'Brighton. - Amenllr^ 'i^v-stort. Pew 'ilorl. Philadelvlria. — Feuilleton: Hans «rbers. Zi«yakt der erNeu Aeikage: steitnngsnachri blen und CorretpondenwnDeutschland: Ham bürg. — Desterr.'- Ungar. Monarchie: C-stbenschitz — Frankreich: Pari-). Fenilletor.: Bilder aus dent alten Prager csthctto. Inhalt der zweiten Veilage: Zcitinigsnachrichten und tstorrcchondeuzen: Bemscbland: Maine. «Bbelsbacb Dlnttgart. - Dell. llng. Pkonarchie: Pellst. Peilst. — Holland: Amsterdam. — Palästina: sternfalein. — Leitender Artikel. Anserc Zeit, ihre Dcstrcbiingrn, ihre bewußten und «nbcwußtku Kiele. ix. Mainz, 9. August. Wenn an Rabbi Jochanan, erzählen die Weisen im Tractat Kidduschin (33 a.), ein Greis, und wenn dieser ein Heide war, vorüberging, so ehrte er ihn, indem er vor ihm aufstand; er sprach nämlich: „Was Alles hat dieser alte Mann wohl schon erlebt, aus wie vielen Gefahren mag er errettet worden sein, wie viele wunderbare Fügungen mag er gesehen haben!" Ja, geheimnißvoü, ereignißvoll sind die Geschicke der einzelnen Menschen; um wie viel geheu.inivvoller, erciguissvostel. und Dir Geschicke der Nationen! Auch Völker leben, gedeihen, wachsen, blühen und — sterben. Menschen müssen sterben D'-nr-n, ob aber auch Völker sterben müssen? Nein, cs gibt Völker, die gerade so lange leben als das Menschengeschlecht überhaupt. Die Geschichte zeigt uns Völker von kürzerer und' von längerer Lebensdauer. Die hochbegabtesten Völker haben verhältnismäßig die kürzeste Lebensdauer gehabt. jtux wenige Iah:Hunderte wäbrte das Leben der Griechen.' Sie hatten erreicht, was sie erreichen konnten, hatten Kunst, Wissenschaft und Poesie au eine gewaltige Höhe getrieben; dann kam der Verfall und dann — - der Tod. Die Römer oin- ' gen hin und eroberten die Welt; aber es gibt nur eine Welt zu erobern; sie hatten kein Ziel mehr i aus Erden; ihre Aufgabe war erfüllt; es blieb ihj nett nichts mehr übrig als zu — sterben. Schlim-! mer noch ist es den Chamiten ergangen. In den! ältesten Zeiten die Welt beherrschend, siegreich vordringend und die Gebiete der Japhetiten und Semiten überwuchernd, ward ihnen schon frühe ein , Ziel gesetzt. Mit Cyrus, dem Gründer des Per-! fischen Reiches, dem ersten weltbeherrschenden Japhetiten, ist die Macht der Chamiten gebrochen für immer; sie haben keinen Einfluß mehr und keine , Gewalt, keine Kraft und keine Herrschaft. Zu

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