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Der Israelit · 1875-07-21 · Heft 29 (21.7.1875) · page 18

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Journal
Der Israelit
Volume
16 (1875)
Issue
Heft 29 (21.7.1875)
Date
1875-07-21
Page
– (sequence 18)
Language
German
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* 662 ziehung recht lehrreich; denn 1) erkennen wir aus demselben, wie schwer hierzulande der Ernst und die Wahrhaftigkeit so vieler jen^r jungen jüdischen Weltverbesserer wiegt, welche zür Fahne der Neologie schwören und schon Hunderten von Rabbinen das Leben verbittert und verkürzt! chaben. 2) Welcher Subjekte sich jene Organe bedienen, die dem Judenthume und der Judenheit feindlich entgegen» treten. : „Höchst interessant ist folgende rauch sehr bezeichnende literarische Spiegelfechterei unseres Helden. Vielen Ihrer Leser wird aus, dem „Hamagid" bekannt sein, daß Gordon deny.Vorschlag eines abgekürzten Verfahrens des Schulchan-Aruch machte, dahin zielend, daß manche Bestimmungen des Letzteren dem Zeitbedürfnisse zum Opfer gebracht werden sollten. Dem gegenüber erschien im „Libanon" eine größere anonym gehaltene fülminante Entgegnung voller Entrüstung über' die Kühnheit, auch nur ein Jota der Codices abrogiuen zu wollen rc., und zwar so correct und belesen geschrieben, daß man einen der hervorragendstes Rabbinen dahinter erwartete, und wodurch auch Gordon derartig eingeschüchtert wurde., daß er successive seine Neuerungen zurücknahm. Schließlich nun aber stellte es sich heraus, daß der Anonymus im „Libanon" kein anderer als Kowner war, der, obwohl schon längst ein Leugner von nto minn fc), dennoch die niederträchtige Heuchelei besaß, als eifriger Anwalt füryn aufzutreten." So weit die „Jüdische Presse". Gegen den letzten Theil der Correspondenz müssen wir energisch protestiren. Es ist unverantwortlich, wie der Correspondent der „Jüdischen Presse" die deftructiven Tendenzen des „Hamagid" durch solche aus der Lust gegriffenen Behauptungen zu beschönigen sucht; denn es ist unwahr, daß der in Rede stehende Kowner jemals eine Zeile für den „Libanon" (die hebräische Ausgabe des „Israelit") geschrieben. Der Verfasser jener vorzüglichen Artikel im Libanon ist der ob seiner bedeutenden Gelehrsamkeit allgemein anerkannte Rabbi Jizchak Eistk Rabbinowitz in Wilna, der sich mit den Jnitien seines Namens W zeichnet. Palästina. Jkffst. Sir Moses Montefiore ist am 15. Juli glücklich hier angelangt. i. A N ZEIG E N. Für den folgenden Theil ist die Redaction nicht verantwortlich. ine junge Dame aus guter Familie sucht Stelle als Gesellschafterin, Reisebegleiterin oder Stütze der Hausfrau. Dieselbe ist in allen häuslichen, sowie weiblichen Arbeiten erfahren. Offerten unter L. GK Nr. 1769 besorgt die Exped. d. Bl. in junges Mädchen, welches das Staats-Examen gut bestanden hat, auch musikalisch ist, sucht Stelle als Erzieherin oder Gesellschafterin in einem feinen Hause. Gefällige Offerten unter P. 8. Nr. 1767 besorgt die Exped. d. Bl. in junger Mann, der sowohl der doppelten und einfachen Buchhaltung, als auch der Correspondenz, der Stenographie und aller comptoiristischen Arbeiten kundig ist, wünscht in ein Engros-Geschäft, das am Samstage geschlossen, als Comptoirist Pr. 1. August oder später einzutreten. Gefällige Offerten bitte unter X. K. L. Nr. 1761 der Erped. d. Bl. einzusenden. in junges Mädchen, welches das Schneidern und Maschinen-Nähen erlernt hat und sich in diesem Fache weiter auszubilden wünscht, sucht eine Stelle, wo Samstag und Festtage streng geschlossen und überhaupt religiös gelebt wird. Offerten besorgt die Exped. d. Bl. unter Nr. 1772. Annonce. Ein Commis (mos.), der das Galanterie-, Kurz-, Eisen- und Weißwaaren-Geschäft erlernt hat und bereits 1 Jahr als Commis fungirte und augenblicklich noch in Stellung ist, wünscht veränderungshalber bei sehr bescheidenen Ansprüchen anderweitig per 15. August oder 1. September engagirt zu werden. Gefällige Offerten sind unter ll. P. postlagernd Filehne zu senden. (1764. in jüdisches Mädchen für eine Familie am Niederrhein zu engagireu gesucht. Franeo-Offerten sub Nr. 1773 besorgt die Exped. d. Bl. v

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