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Der Israelit · 1875-04-14 · Heft 15-16 (14.4.1875) · page 15

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Journal
Der Israelit
Volume
16 (1875)
Issue
Heft 15-16 (14.4.1875)
Date
1875-04-14
Page
– (sequence 15)
Language
German
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335 präparirt aus noch nicht bekannten Vegetabilien des Orients , von ausserordentlicher Heilkraft , geprüft von den ersten Autoritäten der Chemie und Medicin, beseitigt die bis in’s höchste Stadium der Unheilbarkeit getretene: IC Epilepsie, Fallsucht, W Tobsucht, MT* Brustu Magenkrämpfe. Vor Gebrauch meines Präparates bitte ich um speciellen Krankheitsbericht, darauf schicke ich das Präparat nebst genauer Gebrauchsanweisung und Kurverhaltungsregeln unter Nachnahme sofort. Ich warne ausdrücklich vor jenen Leuten, welche lediglich auf den Geldbeutel der armen Patienten speculiren, indem sie als Specificum gegen obige Leiden nichts als eine Lösung von Bromkalium geben. NB. Unbemittelte Kranke werden berücksichtigt. 907] Silvius Boas, Erfinder des Auxilium orientis, Specialität für Nerven- und Krampfleiden. Sprechstunde 8—10 Vrm., 2—4 N. Wertta SW , Kriedrichsstr. 22, 1. Klage. Seltene Gelegenheit! Zwei erste Preise -er Frankfurter Pferde- Lotterie, da bei der letzten Ziehung der erste Preis unerhoben geblieben. Berloosurrg zweier vollständigen Viergespanne. 11 elegante Wagen, 60 Pser-e re. Ziehung am 5. Mai 1875. Loose ä R.-Mk. 4 incl. Franco-Zusendung der Ziehungslisten sind noch zu haben bei S. Markus, oder S. Markus, Frankfurt a. M-, Offenbach a. M. NB. Bei Abnahme von 15 Loose erfolgt Eins gratis. Commis-Gesuch Für mein Manufactur- und Herren-Confections- Geschäft suche ich einen tüchtigen Verkäufer, der in allen Branchen bewandert ist. Eintritt kann sogleich erfolgen. S. Dilsheimer, 949] Mosbach a. Neckar. Literarische Anzeige. In meinem Berlage erschien: Talmud Jeruschaluii, «ach einer Handschrift des Rabbenu Salomo Syreleio, nebst dem Commentare desselben herausgegeben und mit Anmerkungen versehen von u Rabbiner Dr. Lehmann in Mainz, Redacteur des „Israelit". 1. Theil, Tractat Berachot. — Preis 6 Mk. (2 Thlr.) Vom Talmud Jeruschalmi, dessen Text von Abschreibern und Druckern so ungemein corrumpirt worden ist, wird hier dem gelehrten Publikum zum ersten Male eine correcte Ausgabe geboten. Rabbenu Salomo Syreleio,' vor mehr als 300 Jahren Oberrabbiner von Jerusalem, ein Freund des Rabbenu Joseph Caro, des berühmten Verfassers des Schulchan Aruch, hat nach den besten Manuskripten diese Handschrift veranstaltet und mit einem vorzüglichen Commentar versehen. Aus dem Nachlasse des berühmten Chacham Asulai, der dieses Manuskriptes häufig rühmend in seinen Schriften erwähnt, ist es von Herrn Rabbiner Br. Lehmann erworben worden. Der Text des Tractat Berachot allein enthalt cireo 2000 Varianten, die sämmtlich den Stempel der Echtheit und Wahrheit tragen. Der Commentar ist der eines Rischon. Herr Rabbiner vr. Lehmann hat in seinen Anmerkungen :pru tnq auf die Wichtigkeit und Bedeutung vieler Varianten und vieler Stellen des Commentars aufmerksam gemacht. — Es ist ein in der talmudischen Literatur Epoche machendes Werk, das hier geboten wird. Druck und Papier sind vorzüglich.' Namentlich ist der Correctheit des Satzes die allergrößte Sorgfalt gewidmet worden. Frankfurt a. M. 928] I. Kauffmanu. In der Synagogengemeinde Düsseldorf ist die Stelle eines musikalisch gebildeten, den Anforderungen der Jetztzeit entsprechenden Cantors und Lehrers vacant. Reflektanten wollen unter Einsendung der Zeugnisse sich baldigst melden. [943.

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