Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 16 (1875)
- Issue
- Heft 12 (24.3.1875)
- Date
- 1875-03-24
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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^12. XVI. Jahrgang. ~ Der Israelit. E in Central-Organ des orthodoxen Judenthums. Herausgegeben von IZI». Lehmann in Mainz. Mittwoch, den 2 4. März 5635 <1 87 5). Diese Zeitung erscheint wöchentlich einmal, Mittwochs, in mindestens 2 Bogen. Preis des Jahrgangs 10 Reichs-Mark. Man abonnirt ganzjährig, halbjährig oder vierteljährig. Alle Buchhandlungen und Postämter nehmen Bestellungen an. — Inserate 25 Pfennige die Petitzeile oder deren Raum.— Oesterreichische Banknoten laut Cours. — Directe Francozusendung unter Streifband pro Jahrgang 12 Reichs-Mark oder 7 fl. österr. an die Expedition franco einzusenden. WM" Z>a mit dem 1. April 1875 ein »enes Huartak vegiunl, fo ertanven wir uns, die geehrten Aöon- «ente« darauf aufmerksam zu wache«, daß namentlich Sei der Jost das Avonnement frühzeitig erneuert werde« muß, damit die Versendung keine Unterbrechung erleide. I « h a l U Leitender Artikel: Rabm Joseph Schaul Nathansohn. Zeitungsnachrichten und Correspondmzen: Deutschland: Aus dem R-bbinatsbez. Landau. Berlin. Aus Westphalen Frankfurt a. M. Witzenhausen. Hannover. Schmieheim. Aus dem Rabbinatsbez. Wallerstein. Straßburg — Oesterr.-Ungar. Monarchie: Lemberg- — Frankreich: Paris. — Feuilleton: Vereinsamt. der ersten ZSetknge r Zeitungsnachrichten und Correspondenzen: Deutschland: Bonn. Kutzenhausen. — Frankreich: Paris. — England: London. — Dänemark: Kopenhagen. — Amerika: New-Aork. — Feuilleton: Der schwarze Abraham. Znhntt der r«eU«n ZSettage: Zeitungsnachrichten und Correspondmzen: Deutschland: Mainz. Stuttgart. Heilbronn. Berlin. Aus Schlesien. — Oest.-Ung. Monarchie: Wien. Pesth. — Frankreich: Paris. — Italien. — Belgien: Brüssel. — Amerika: Philadelphia. — Afrika: Algier. — Leitender Artikel. Nabbi Joseph Schaul Nathmsoh». Der in Lemberg in jüdisch - deutscher Schrift erscheinenden „Jüdische Presse" entnehmen wir den nachstehenden Nekrolog über den verstorbene« Ober- Rabbiner Joseph Schaul Nathansohn in Lemberg: im» np1? ’3 UJW Diese Worte tönen uns fortwährend im Geiste, da wir voll Trauer zur Feder greifen, um eine heilige und schmerzliche Pflicht zu erfüllen, dem verewigten berühmten hiesigen Rabbiner rn"3c£n | pKttanosu dirno *pv> n"io '-di den Nachruf zu halten. Leider weilt er nicht mehr unter uns auf Erden. Gott nahm den großen Mann, den Riesengeist auf dem Gebiete des Talmuds, zu sich in die lichten Höhen ewigen Seins. Je seltener die talmudischen Größen in unserer Mitte werden, desto tiefer und empfindlicher muß der Schmerz für die gesammte Judenheit über einen solchen Verlust wie der gegenwärtige allgemein sein; denn der Verewigte lehrte nicht blos in Lembera und Galizien, wo er eine große Anzahl von hochbegabten Schülern an feine gediegene Art, den Talmud hu studiren, gewöhnte, sondern er war auch der in allen Welttheilen anerkannte -inn ^nj, an den sich die fernsten Gemeinden, Rabbinen und Gelehrten in den wichtigsten Fragen um Belehrung wandten, die sie auch zu jeder Zeit bereitwilligst erhielten.*) Sein Wort wirkte immer entscheidend, *) Wie bereits erwähnt, hatte der Herausgeber des „Israelit" einen Brief an den Heimgegangenen gerichtet, den dieser am Morgen seines letzten irdischen Lebenstagcs empfing. Er ließ ihn sich vorlesen und sagte zu seiner Umgebung, daß er ihn, sobcud er genesen, beantworten wolle. Einige Stunden vor seinem Tode beauftragte er, da er sein Ende herannahen fühlte, Herrn Rabbinats-Assessor Ellenburg unser Schreiben zu beantworten. f»tx> bb»o bc ivnbn von >ip *i?I Die Red des „Israelit".