Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 13 (1872)
- Issue
- Heft 52 (25.12.1872)
- Date
- 1872-12-25
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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1008 Hilfe sei durch Beweise, klarer als das Mittagslicht, das Fälschliche des Versuches aufgedeckt worden. Er, der Papst, habe nun dem Pasfauer Bischof aufgetragen, daß er bei solchen Vorkommnissen mit ernsten und verständigen Männern, die Gott vor Augen haben, fleißig und «ohl bedacht, durch glaubwürdige Zeugen und auf andere Weise und durch jegliches Mittel, wodurch die Thatsachen ausgestellt werden können, die Wahrheit erforschen solle, damit ein solches Verbrechen, wenn es die Juden wirklich begangen, nicht ungestraft verbleibt. Wenn aber die Untersuchung deren Unschuld bezeuge, so möge er gegen die Urheber so fluchwürdiger Lügengewebe (tarn detestabilis comment'ee nequitiae patratores), welche bereits die Hinschlachtung und Ausplünderung so vieler Juden veranlaßt, eine "solche Unbeugsamkeit canonischer Strenge entfalten, daß ihre Strafe anderen zur Besserung und zum abschreckenden Beispiel diene. ANZEIGEN. Commis. Ein junger Mann, Israelit, welcher in einem Manufakturu. Herren-Garderoben-Geschäft thätig und mit der Buchführung vertraut ist, sucht per Januar 1873 oder später anderweitiges Placement, wo Sabbat und Feiertage geschlossen ist. Frc.-Offerten unter J. T. 2655 befördert die Exped. d. Bl. Cantor-, Religionslehrer- und Schächterstelle in der hiesigen Gemeinde ist vacant und soll innerhalb sechs Wochen besetzt werden. Dieselbe trägt ein Fixum von 1300 Francs und an Nebenverdiensten ungefähr 800—1000 Francs ein. Geeignete Bewerber, welche musikalisch gebildet sind und ein Lehrerseminar absolvirt haben, wollen ihre Gesuche unter Beischluß ihrer Zeugnisse an den Rabbiner Herrn Or. I. Blumenstein einsenden. Unverheirathete Bewerber erhalten den Vorzug. Luxemburg den 20. Dezember 1572. Die Verwaltung der israelitischen Gemeinde: S. Goschaut ^^ie combinirte Religions-Vorsängers- und Schäch- 'V terstelle dahier ist durch den Tod des seitherigen Lehrers in Erledigung gekommen und soll sofort wieder besetzt werden. Fixer Gebalt 300 -fl., Schächter-Gebühren wie nicht unerhebliche garantirte Nebenverdienste, mindestens 200 fl., nebst einer bequemen, freien Wohnung und Entschädigung für Holzbedarf. Nur streng religiöse Bewerber werden berücksichtigt. Anmeldungen an den Unterzeichneten. Schmalnau, Amt Weyhers, im Dec. 1872. Sigm. Tannenwald. Lehrergesuch. Bei der Synagogen-Gemeinde Enskirchen wird die Lehrerstelle, verbunden mit Cantordienst, am 1. Januar 1873 vacant. Qual. Bewerber belieben ihre Offerten an den Synagogen-Borstand zu richten. Annonce. Die hiesige Vorbeter -, Lehrer - und Schach terstelle mit einem jährlichen Einkommen von 220 Thlr. sowie Schlachtgebühren von ca. 80—100 Thlr. ist vom ersten Februar 1873 ab neu zu besetzen. Reflectanten wollen sich dieserhalb bei dem Unterzeichneten baldigst melden. Brannsels, 4. December 1872. Der Local-Vorsteher: Berthold Hermann. junger Mann mit guten Schulvorkenntnisfen kann in unserm Tuchu. Bukskingeschäft en gros & en detail als Lehrjunge sofort eintreten. Gebrüder Jsaae, Frankfurt a. M. M>ir suchen für unser Manufacturwaarengeschäft (Samstags gefchl.) einen Lehrling mit den nöthigen Vorkenntniffen. S. Meyer Söhne, Darmstadt. Cfcüv ein sehr bedeutendes Weingeschäft wird gegen gu- Vf tes Salair ein solider und routinirter junger Mann als Reisender gesucht. Das Nähere bei der Erpedition d. Bl. unter Nr. 2608.