Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 13 (1872)
- Issue
- Heft 50 (11.12.1872)
- Date
- 1872-12-11
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 93% known words query
- IRI
…/2446951-2447551-2447600--11108-2466878- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
xm. Jahrgang. J\/s 50. Ser Israelit Ein Hentrat - Hrgan für das ortliodore Iudenthum. Herausgegeben von Idr. Lehmann in Mainz. Mittwoch, den 11. Dezember 5633 (187 2). Diese Zeitung erscheint wöchentlich einmal, Mittwochs, in mindestens 2 Bogen. Preis des Jahrgangs 3 Thlr. pr. C. oder fl. 5. 15 kr. rh. Man abonnirt ganzjährig, halbjährig oder vierteljährig. Alle Buchhandlungen und Postämter nehmen Bestellungen an. Inserate 2 Sgr. die Petitzeile oder deren Raum. Oesterreichische Banknoten laut Cvurs. Directe Francozusendung unter Streifband pr. Jahrgang & Thlr. pr. C. oder 6 fl. österr. an die Expedition franco einzusenden. Inhalt. Leitende Artikel: Zum vierzehnten Jahrgange. Zeitungsnachrichten und Corresp ondenzen: Deutschland: Stuttgart. Berlin. — Oesterr.-Ungar. Monarchie: Wien. Rumänien: Bukarest. — Fr ankreich: Paris. — England: London. London. - Rußland: St. Petersburg. — Schweden: Stockholm. — Palästina: Jerusalem. — Afrika: Tunis. Larache. — Australien: Melbourne. — Feuilleton: Das Testament. Anhalt der ZLeikage: Leitender Artikel: Religiöse Belehrung im jüd. Familienkreise. Lettungknachrichtenund Eorrefpondenzen: Deutschland: Worms. Rineck. Berlin. Berlin. Bromberg. Hamburg. — Türkei: Gallipoli. — Anhalt der Krtra - Betrage r Für die Armen des hl. L. — Bau jüd. Armen- und Pilgerwohmurgen in Jerusulem. — Für die Abgebrannten in Schauten. — Für die Rothleidcnden in Ismail, Cahul rc. — Für den verunglückten Julius Leßheim in Sonnenborn. — Für den verunglückten Knaben Herz Cohn in Liebenau. — Für das neuzubegründende Hospital in Jerusalem. — Leitender Artikel. Zum vitychnten Jahrgänge. Mainz, 4. December. Wenn wir die nunmehr bald vollendeten dreizehn Jahrgänge unserer Zeitschrift überblicken, so fehlen uns die Worte, deni Allgütigen unsern heißen, innigen Dank auszusprechen für all das Gute, das er uns während; dieses Zeitraumes erwiesen. Wir können mit unscrm! Vater Jakob sprechen: ncxn fern D’“Dm tas ’nr.üp I -poy n»\* r.'wy -up«, „Ich bin zu gering all der Liebe i und all der Treue, die Du Deinem Diener erwiesen! hast". i Wie viele jüdische Blätter sind während dieses Zeitraumes erstanden tind wieder verschwunden! Wenn wir nur diejenigen in deutscher Sprache in Betracht ziehen, so können wir leicht deren dreißig und mehr herauszählen, während „DerIsraelil" unter göttlichem Beistände sich zu einer Höhe erhoben hat, wie noch kein jüdisches Blatt sie vis jetzt erreicht hatte — zu einer Blüthe, die sich, Gott sei Dank, von Tag zu Tag reicher und schöner entfaltet. Fern sei es von uns, daß wir -o'zxyb disid ropunv seien, daß wir diese erfreuliche Erscheinung als eine Wirkung unserer schwachen Kraft betrachten. Nein, wir verdanken jeden Erfolg der heiligen Sache, für die zu wirken und zu kämpfen der Allgütige uns beglückt hat, unserer Gotteslehre und deren Gebote und Vorschriften, für die wir einstchen und von der es heißt: D”n yy m fcon, „ein Baum des Lebens ist sie für die, so durch sie kräftigen," — es ist der Segen des Allgütigen, der auf unserm Unternehmen von Anbeginn an ruht, Preis und Dank sei Seinem heiligen Namen! Vor dreizehn Jahren wußten die treuen Gläubigen in Israel von ihrer eigenen Kraft und Stärke nicht; erst dem „Israelit" war es Vorbehalten, einen Mittelpunkt zu bilden. um den sich Alles geschaart hat, oidPu ny:su nto’ ntsw, Alle, in deren Herzen der Gottesfunke no. glimmt, lodert, leuchtet und erwärmt. Wie höhnten d. nals die dem eigenen Volke entsprösse-