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Der Israelit · 1872-07-10 · Heft 28 (10.7.1872) · page 16

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Journal
Der Israelit
Volume
13 (1872)
Issue
Heft 28 (10.7.1872)
Date
1872-07-10
Page
– (sequence 16)
Language
German
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624 in in Berlin ausgebildcter Cantor, sin, der zugleich ein praktisch-religiöser Schächter und Religionslehrer mit guten Zeugnissen versehen, sucht um sich zu verbessern, eine andere annehmbare Anstellung zu erhalten. Der betressende Bewerber ist jung, verheirathet, ohne Familie; demselben wäre es sehr lieb, wenn er im Bayrischen oder in West- oder Ostpreußen eine gute Stelle bekäme, so daß man dessen Religiosität und i guten Fähigkeiten als nicht mißbillige. Franco-! Offerten befördert die Erped. d. Bl. snb Rr. 1451. ie israelitische Religionslchrer, Vorbeter- und Schächterstetle, bei der isr. (Gemeinde zu Reichelsheim im Kr. Lendenfels ist sofort zu besetzen. Firer Gehalt fl. 400 nebst fl. 150 Accidenzen mit liiitfcinntcn des Friedhofs, wozu noch mehrere Gemeinden gehören. Reflektirende wollen sich bei dem Unterzeichneten Vorstand baldigst melden, und ihre Zeugnisse einschicken. Reichelsheim, den 30. Juni 1872. Der Vorstand: Salomon Joseph Mayer. Eiir hoch in den vierziger Jahren stehender Mittlrer, mit einem Vermögen von mindestens 200,000 ff., gesund und kräftig, wünscht sich mit einer kinderlosen Wittwe oder Dame gesetzten, angemessenen Alters wieder zu verehelichen. Hauptbedingungen sind: streng religiös und solches von Jugend an stets gehandhabt, gesund , gutes Gemüth, hübsch und gebildet. Vermögen angenehm, jedoch nicht Bedingung. Unterhändler nicht berücksichtigt. Photographie mit genauer, gewissenhafter Angabe der Verhältnisse und Familie, auf Letzteres wird namentlich viel gegeben, bitte man unter aub Nr. 1457 an die Erpedition d. Dl. abzugeben. Allerstrengste Diseretrorr gegenseitige Ghrenfache. Photographie auf Verlangen zurückgeschickt. 4 i terari seli e Anzeigen. ie zweite Lehrerstelle au unserer Religionsschule, in welcher nur Hebräisch gelehrt wird, ist spätestens zum 1. December c. zu besetzen. Unterrichtsstunden wöchentlich 22. — Gehalt 300 Thlr. Geprüfte Lehrer, welche im Hebräischen tüchtig sind, wollen sich unter Einreichung ihrer Zeugnisse bei dem Unterzeichneten baldigst schriftlich melden. P l eschen, den 20. Juni 1872.; Der Vorstand der jüdischen ReligiouSschule: Joachim. in junger Mann, der seither an einem Institute in > einer großen Stadt als Hauslehrer fuugirte, sucht zur weiteren Ausbildung in modernen Sprachen, worin er ziemlich Vorkenntnisse schon erlangt hat, eine Stelle an einem Institute oder als Hauslehrer in England, Frankreich, Belgien oder Amerika. Derselbe ist auch erfahrener Vorsänger mit angenehmer Stimme und lebt ganz den Principien, die er im Würzburger Seminar empfangen. Frauco-Offerten suT> Nr. 1432 nimmt die Erped. d. Bl. entgegen. <^ür mein Manufactur - und Modewaaren - Geschäft! O suche ich pr. 1. October c. einen Lehrling, der die! nöthigen Vorkeuntnisse besitzt. I S. Merländer, Hagen in Westphalen. j CV.m Verlag von I. Kau ff manu in Frankfurt a. X? M. erschien soeben und ist durch alle Buchhandlungen zu beziehen: zum Gebrauche beim Gottesdienste, int Haufe und auf dem Friedhofe von Prof. Pr. A. A. 28olss, Lgbcrrnbbiner in Kopenhagen. Ju's Deutsche übertragen von Sigismund Berendt. Eleg. gebunden 36 kr. Obige Gebete, die bereits in mehreren Auflagen in dänischer Sprache erschienen sind, und sich des ringetheiltesten Beifalls erfreut haben, werden jetzt in deutscher llebersetzuug, zumeist auf Veranlassung deutscher Gelehrten, unter denen der verstorbene 1)r. Veit zu nennen ist, dem deutschen Publikum zugänglich gemacht. Was diesen Gebeten einen unveräußerlichen Reiz verleiht, ist, daß dieselben nicht nur zum Gefühle sprechen, sondern auch den Verstand und das Nachdenken anregen, durch ihre Betrachtungen einen weiteren Einblick in das Wesen und Verständniß unserer heil. Schritt vermittelnd. Verantwortliche Redaction: vr. Lehmann. — Verlag der Le Roux'schen Hofbuchhandlung. I. Gottsleben's Buch- und Steiüdruckeret in Mainz.

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