Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 13 (1872)
- Issue
- Heft 26 (26.6.1872)
- Date
- 1872-06-26
- Page
- – (sequence 12)
- Language
- German
- Belongs to
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576 in Vorsänger und Religionslehrer (ungeprüft), der schon mehrere Jahre hebräischen Unterricht ertheilte, sucht sofort eine Stelle in einer kleinen Gemeinde bei ganz bescheidenen Ansprüchen. Franco-Offerten sub. Nr. 1364 nimmt die Exped. d Bl. entgegen. Inserat. Ein junges Mädchen aus achtbarer Familie, dem die besten Referenzen zur Seite stehen, das in der Correspondenz geübt ist und bei geringer Anleitung die Buchführung erlernen würde, wünscht in einem Tapisserie-, Kurz-, Weißwaaren- oder Manusacturgeschäft, welches Sonnabends und Feiertage geschlossen ist, oder als Gesellschafterin in einem anständigen Hause placirt zu werden. Gefällige Offerten werden durch die Exped. d. Bl. sub Nr. 1350 erbeten. C\u einem Agentur - und Commissions-Geschäft in * Frankfurt a. M. wird ein mit den nöthigen Schulkenutnissen versehener junger Mann in die Lehre gesucht. Samstag und Feiertage geschlossen. Franco-Offerten sub Chiffre L. 4755 befördert die Annoncen-Erpedition von Rudolf Mosse in Frankfurt a. M. .. ine persecte Köchin wünscht Engagement in einem religiösen Hanse. Franco-Offerten sub Nr. 1352 besorgt die Exped. d. Bl. Annonce Ein junger Mann sucht eine Stelle als Commis in einem Bank- oder Du §ro8-Geschäft Bayerns bis 1. October d. I., wo Samstag und Feiertage geschlossen ist. Offerten unter A. S. Nr. 1370 an die Expedition d. Bl. ^ür eine streng religiöse Familie einer Kreisstadt 0 Pommerns, worin ein Gymnasium ist, wird ern solcher Hauslehrer gesucht, welcher mehrere Knaben in der hebräischen Sprache und zur Nachhilfe in den profanen Wissenschaften Unterricht ertheilen soll Clavier wäre erwünscht. Portofreie Adressen unter Nr. 1357 an die Exped. v. Bl. zu richten^___ esucht wird für eine streng orthodoxe Familie zur Erziehung von drei die Schule besuchendenKindern eine Person von 24 bis 44Jahren, die ziemlich englisch und französisch versteht, in Handarbeiten geübt ist und gut Clavier spielen kann. Selbstgeschriebene Anmeldungen mit Angabe des Alters mit Details und Referenzen, aber nur von an orthodoxes Leben Gewöhnten, unter Chiffre M. P, Nr. 1376 an die Expedition d Bl. ^,ie isr. Religionslchrer- und Vorsängerstelle zu Kleiusteinach, Kgl. Bez.-Amt Haßsurt, ist durch Beförderung des bisherigen Lehrers erledigt und soll alsbald wieder besetzt werden. Nebst freier Wohnung erhält der Lehrer fl. 300 fixe Besoldung, fl. 100 an Accidentien und kann, wenn darauf reflectirt wird, auch die Schächterfunction übertragen werden, die mindestens st. 100 abwirft. Nebstdem sind noch bedeutende Nebenverdienste durch Privatunterricht und dergl. zu gewärtigen. Reflectanten belieben sich recht bald zu wenden an Simon Schloß, Cultusvorstand. Annonce. Die hiesige israel. Genossenschaft, nur aus wenigen Familien bestehend, sucht zürn sofortigen Antritt einen geprüften Religionslchrer pn und an'er gegen einen Gehalt von 4 bis 500 Franken nebst ganz freier Station anzuftellen. Da der Anzustellende nur 2 Tage in der Woche zur Verrichtung seiner Funktionen bedarf, wäre ihm Zeit und Gelegenheit geboten, sich noch anderweitigen Verdienst zu erwerben? Reflectanten belieben sich an Unterzeichneten zu wenden. Bremgarten (Schweiz),- Juni 1872. Solomon Wyler. ie hiesige Gemeinde beabsichtigt, einen tüchtigen Religionslehrer, der auch im Staude ist, gottesdienstliche Vorträge zu halten, anzuftellen. Erwünscht wäre die Fähigkeit, an den hohen Feiertagen als Vorbeter mitzuwirken Gehalt circa 2000 Francs. Selbstgeschriebene Offerten sind zu richten an den Präsidenten des israel. Cultus-Vereins Herrn Leopold Dreyfus-Lang oder an den Unterzeichneten. Zürich, im Juni 4872. Rabbiner I>r. Levin. n einer der schönsten größeren Städte am Rhein, woselbst 5—6 Eisenbahnen münden, ist ein Haus, bestehend in mehr als 30 bewohnbaren Piecen mit großen Kellerräumen und allen sonstigen Bequemlichkeiten versehen, zu verkaufen oder auch zu vermiethen. Dasselbe eignet sich zu allen Geschäften, besonders aber einer Wuthschast. Da in besagter Stadt keine jüdische Wirthschast sich befindet, die den dermaligen Anforderungen entspricht, so würde das fragliche Besißthum sich um so besser zur Anlage einer solchen qualisiciren, als dasselbe in dem schönsten, gesundesten Stadttheile und in der Nähe des jetzigen, sowie des neu errichteten Bahnhofes gelegen ist. Näheres in der Exped. d. Bl. unter Nr. 1379.