Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 13 (1872)
- Issue
- Heft 16-17 (17.4.1872)
- Date
- 1872-04-17
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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358 C\n unserer Gemeinde wird zum 1. October c. ein «O musikalisch gebildeter Cantor und zweiter Religionslehrer gesucht. Derselbe umtz p"2 und befähigt sein, einen Chor zu leiten und dieCchechita vertretungsweise auszuüben. Festes Gehalt 600 Thlr. und freie Wohnung. Geeignete Bewerber wollen sich unter Einreichung ihrer Zeugnisse bis 1. Juni c. an den Unterzeichneten Vorstand wenden. Stolp (Pomm.), im April 1872. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde: C. Heymnnn. n der israel. Bürgerschule zu Fürth ist die Stelle eines Lehrers für Mathematik und Naturwissenschaften baldigst zu besetzen. Gehalt 800—1000 sl. bei wöchentlich 30 St. Bewerber wollen bei Einsendung ihrer Zeugnisse und eines curriculum vitae erklären, ob sie auch zur Uebernahme des französ. Unterrichts qualificirt und zur Abhaltung einer Probelection bereit sind. vr. Auerbach, Dircctor der isr. Bürgerschule. Concurs. In der isr. Cultusgemeiude Linz (Landeshauptstadt Oberösterreich) ist die Stelle eines Rabbiners und Predigers mit dem fixen Jahresgehalt von 1000 fl. nebst Nebeneinkünften zürn nächster? Wintercurse zu besetzen. Bewerber wollen ihre Gesuche, versehen mit den für's Rabbinat erforderlichen Zeugnissen, betr. talnrudische Studien, nebst dem Nachweise zurückgelegter Gymnasial- und ordentlicher philosophischer Studien, bis zum 15. Juni d. I. an den Unterzeichneten Vorstand portofrei einsenden. Probepredigten haben sich diejenigen zu unterziehen, die hierzu aufgcfordert werden; doch werden Reisekosten nur demjenigen vergütet, auf den die Wahl fällt. Linz, im April 1872. Der Vorstand der isr. Cultusgemcinde in Linz und Urfahr: M Goms m. p. Vorsteher. §v is zum 1. Juni d. I. ist die Vorsänger-, Religionslehrer - und Schächtcrstelle bei der isr. Gemeinde Reichelsheim im Kreise Lindenfels vacant. Reflectirende wollen sich deßhalb alsbald an den Unterzeichneten Vorstand wenden. Gehalt fix 300—350 fl., freie Wohnung, ca. 150 fl. Accidcnzien und 15 fl. für Heitzung des Schullocals. Reisekosten werden nicht vergütet. Reichelsheim, 7. April 1872. Der Vorstand: S. I. Meyer. Offene Lehr-Stelle. In meinem Aussteuer- und Polstcrwaarengcschäft en gros ct en detail, welches am Sabbat und an den Feiertagen geschlossen, ist bis 1. Mai l. I. eine Lehrstelle offen. Kost und Logis im Hause. 97. Wachs in Heilbronn am Neckar. ei Adolf Cohn, Verlag und Antiquariat in Berlin, Dorothecnstr. 57, ist erschienen und direct sowie durch alle Buchhandlungen zu beziehen: Kochbuch für israel. Frauen von Rebecka Wolf, geh. Heineman. Nebst vollständiger Speisekarte und Hausapotheke, Anweisung zur Führung einer religiös-jüdischen Haushaltung. Fünfte verrn. Aufl. — Preis: geh. 1 Thlr. Sauber geb. 1V4 Thlr. *iite gebildete Dame von angenehmem Aeußern sucht l in einem religiösen Hause eine Stelle als Haushälterin, Beschließerin, Kammerjungfer oder bei einer einzelnen Dame als Gesellschafterin. Dieselbe ist im Feinnähen wie in allen häuslichen Arbeiten, auch im Kochen, geübt. Franco-Offerten sub Nr. 712 nimmt die Exped. d. Bl. entgegen. ine anständige jüdische Köchin, die längere Zeit als solche conditionirt und über ihre Fertigkeit gute Zeugnisse aufzuweisen hat, wird bei gutem Gehalt zum Mai oder Juni nach Schwerin in Mecklenburg gesucht. Anerbietungen unter Chiffre 6. C. 40 werdet?franco an die Expedition der „Mecklenburgischen Zeitung" in Schwerin erbeten. Briefkasten der Redaktion. Herrn Dr. H. und mehreren Abonnenten in Wien: Herr 2"'"2"r schrieb uns vor mehreren Monaten er sei durch Unwohlsein verhindert, zu correspondiren, Herr Sk. würde ihn unterdeß vertreten; also ganz analog der harmlosen Notiz in Nr. 14. Diese zu dementiren, steht lediglich Herrn Sk. selber zu. Briefkasten der Expedition. Herrn S. Goldmann, eaud. jih. in Berlin: Wir haben Belege an Sie gesendet, die wieder retour kamen mit der Bemerkung : nicht zu ermitteln. Jnseratgebühren 1 Thlr. 14 Sgr. — Herrn S. L. G. in F: Jnseratgebühren für 2 Annoncen in Nr. 9 des „Israelit" 24 Sgr., für desgl. in Nr. 34 und 35, Jahrg. 1870, 1 Thlr 14 Sgr., zus. 2 Thlr. 8 Sgr. — Chiffre X.: 2 fl. 30 kr. Jnseratgebühren erhalten und 29 kr. davon für pfr verwendet. — Herrn E., früher in W.: Wir haben auf ihr Verlangen für Inserate Postvorschuß entnommen. Brief zurückerhalten, weil abgereist. Jnseratgebühren nebst Kosten fl. 2. 26 kr.