Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 13 (1872)
- Issue
- Heft 3 (17.1.1872)
- Date
- 1872-01-17
- Page
- – (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
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49 Mit Bezugnahme auf den vom ^px" n'u - Counts in Altona ausgehenden Aufruf bringen wir hiermit zur öffentlichen Kenntniß, daß wir gern , bereit find, das Project rpjr n'2 zu fördern, wenn dasselbe im Anschluß an die “010 va gemäß den Statuten desselben und unter bestehender Leitung und Aussicht des Central-Conntö's erbaut werden wird. Das Central - Comite für den Bau von Armen- und Pilgerwohnungen in Jerusalem 22"in. Akiba Lehren. l>r. I. Hi-desheirner. Gustav Hirsch. Ö^in Lehrer, in den zwanziger Jahren, mit sehr guten Empfehlungen, sucht eine stelle in einem achtbaren Geschäftshause, um als Buchführer thatig zu sein und das Geschäft zu erlernen. Gefällige Offerten befördert gütigst die Expedition d. Bl. unter Chiffre Sclil. 97. _ /Om gebildetes Fräulein, gesetzten Alters, wird zur V. Unterstützung der Hausfrau und Pflege von kleinen Kindern gesucht in einer streng religiösen Familie. Offerten sub. Nr. 89 besorgt die Expedition d. Bl. s^ine Dame, gesetzten Alters, der die besten Zeugniste zur Seite stehen und die perfect im Kochen ist, sucht als solche oder als Haushälterin eine Stelle in einem streng rctigiöfen Hause. Gest. Offerten beliebe man einzusenden an den Lehrer Levisohn, Scharmbeck b. Bremen. /Oiue feingebildete Dame, Tochter eines protestantischen Stadt - Pfarrers, in allen häuslichen nnd sonstigen Arbeiten sehr tüchtig, die sich jeder Arbeit unterzieht, sucht in einem feinen jüdischen Hause eine Stelle. Auf Lohn wird weniger als auf gute Behandlung Rücksicht genommen. Dieselbe würde auch zur Stütze der Hausfrau einen Posten annehmen. Frankirte Offerten sub Nr. 108 nimmt die Expedition d. Bl. entgegen. /O.in gebildetes Frauenzimmer, aus achtbarer Familie, wünscht eine Stelle als Ladenmädchen in einer größeren Stadt; dieselbe besitzt erne gute Handschrift, und reflectirt aus eine gute Behandlung. Fr.-Ofserten sub Nr. 80 nimmt die Expedition d. Bl. entgegen. <.7«ür mein Ln Aros-Geschäft suche ich einen Lehrling.?1 Samstags geschlossen. Näheres durch die Expedition d. Bl. sub Nr. 107. Lebrerftelle-Gesuch. Ein fein gebildeter Lehrer mit vorzügl. Zeugnissen der fanx und engl. Sprache kundig, sucht Stelle als Religions- oder Hauslehrer. Offerten mlter Nr. 100 an die Expedition dieses Blattes. Eingetretener Familienverhältniste wegen entschlossen mein Geschäft aufzugeben, setze ich meine im besten Zustande befindliche ' Mazzotl) Maschine sammt allem Zugehörigen dem Verkaufe aus. Weikersheim. Bäcker Kahn. nöD bü Selig Auerbach in Posen empfiehlt sich den Herren Grossisten zum Bezüge von Oster - Zucker. EonfEuren und Chocoladen, eigenen Fabrikats. Ordres werden rechtzeitig erbeten. /Lin junges Mädchen sucht zur werteren Ausbildung in der Haushaltsführung bei streng relig. Leuten Stellung. Gest. Offerten beliebe mail einzusenden an L. Weinb-rg, Osterholz b. Bremen. Hs>on einer Branntweindestillation und Spirituosenx) Handlung, welche Samstags geschloffen, wird ein junger Mensch von 11—16 Jahren von achtbarer Familie in die Lehre gesucht. Gefällige Franco-Offerten nimmter Chiffre 8. A. Nr. 82 die Exped. d. Bl. entgegen. /£iit im Detail - Verkauf gewandtes Mädchen sucht Stelle in einem Hause, welches Sabbat- und Feiertage geschloffen ist. Gesl. Offerten besorgt die Erpedition d. Bl. sub Nr. 90. Driefkisten der Redaetion Herrn S. M. in M : Wir können über jenen Verein weiter nichts sagen als das, was wir bereits in diesen Blättern mitgetheilt haben. — Herrd H. H. K. in R : Der uns gütigst in Aussicht gestellte Aussah wird uns willkommen sein. — Herrn N. N. in Fürth: Sre führen Klage darüber, daß in F. die Juden und namentlich die orthodoxen Juden nicht alle bei jüdischen Handwerkern arbeiten lassen und verlangen, daß wir diese Klagen im „Israelit" veröffentlichen. Wie würde eS Ihnen gefallen, wenn in einem christl. Blatte darüber geklagt würde, daß gute Christen bei Juden arbeiten lassen? Wrr erinnern Sie an den Ausspruch des großen Hillel: „War dir nicht gefällt, daß man es dir thue, das thue auch einem Andern nicht."