Mannheim
Compact Memory

Der Israelit · 1871-10-25 · Heft 43 (25.10.1871) · page 1

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Israelit
Volume
12 (1871)
Issue
Heft 43 (25.10.1871)
Date
1871-10-25
Page
– (sequence 1)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
89% known words query
IRI
…/2446951-2447499-2447541--09808-2465521
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

XU. Jahrgang. j\@ m. Der Israelit. Ein Henlrak - Grgan für das orlhodore Iudmlhum. Herausgegebm von Dr. Seemann in Mainz. Mittwoch, den 2 5. Oktober 5632 (1871). Diese Zeitung erscheint wöchentlich einmal, Mittwochs, in mindesten« 8 Bogen. Preis deS Jahrgangs S Thlr. pr. S. od« st. S. IS kr. rh. Man abonnirt ganzjährig, halbjährig oder vierteljLhrig. «lle Buchhandlungen und Postämter nchmm »e, Wellungen an. Inserate 2 Sgr. die Petttzeilr oder deren Raum. Orsterreichische Banknoten laut Sours. Direkte FnmevWsendung unter Streifband pro. Jcchrgang 4 Thlr. pr. L. oder 6 st. Ssterr. an die Expedition franco einzufeNdm. Anhalt: Leitender Artikel: Was haben wir zu fürchten? AeilungGnachriLten und Gorreshondenzen: Deuts chland: Mainz. An« Rvrddeulschland. Aus Westphalen. AuS WestpH alen. Franlsurta.M. Lyck. — Oesterr.-Ung. Monarchie: Wien. — Frankreich: Paris. Paris. Paris. — Belgien: Brussig — Rußland. — Austalien: Auckland. — Feuilleton: Agnes. Auhatt der ZSeilager Leitende Artikel: Frankelfrier in Breslau. — Zur Charak- Irrtstil «manischer Znstände. — Zeitungsnachrichten undAorreftondenzen: Deutschland: Mainz. Dannstadt. München. AuS Untrrsranlen. Berlin. — Rußlard: Atik. — Amerika: New-Dork. — Leitender Artikel. Mas yaSen wir pl Mrchte«? Mainz, 17. Occhber. m. Es heißt im Propheten MaleaHi 6. 3, V. 15: „Dann unterreden sich die Gottesfurcht!gen miteinander," d. h. zu ein« Zeit, da Alles hoffnungslos erscheint, da die Gott Treugeblicbenen den Muth verneren und sprechen: „Was sollen wir Deinetwegen noch reden (V. 13), was sollen wir noch thun für den Weinberg des Herrn, was zu thun wir uns nicht schon vergeblich bemüht haben-" — dann sollen sich die Gottesfürchtigen miteinander unterreden, und darin liegt das Heil. An jedem Orte, wohin zerstreut worden find die Söhne und Töchter unseres Volkes, sollen die dem Gesetze und der Lehre unseres Gottes Treugebliebmen sich eng aneinander anschließenden öffentlichen Gottesdienst zu erhalten in vorgeschrieben« Weife, zum Studium der Gotteslehre die Kinder anzuhalten, zur Erfüllung der göttlichen Gesetze sich gegenseitig zu ermuntern, für die Heilighaltung des Sabbats Sorge zu tragen, kurz, in Lehre und Leben zu einander zu halten und für einander einzustehen, gemeinsam vorzugehen, in reiner Absicht, ohne Hintergedanken und Nebenzwecke«, ohne Eigensucht, Stolz und Ruhmsucht, sondern lediglich in der Absicht, für Gott zu wirken und die Treuen treu zu erhalten. Möge Keiner zurückstehen in diesem heiligen Unternehmen, bei dem es sich, wie vielleicht nie zuvor, um die Zukunft Israels handelt! Mögen an jedem Orte die paffenden Männer aufftehen und die Ueberreste der Treugebliebmen um sich sammeln. Möge Niemand sich nicht für geeignet dazu halten. Sagen doch die Weisen: ff’« nrnb «"8 )w DipDD, „Wo es an Männern fehlt, da bemühe Du Dich, Mann zu sein." Möge Niemand vor dm drohenden Schwierigkeiten, Hinderniffen zurückschrecken! Haben wir doch die trostreiche Versicherung , n&HD O'DtP wer? K»nr rPDEJ -I, jede in reiner, Gott wohlgefälliger Absicht unternommene Versammlung wird Bestand haben; und ferner: bi o nbn Dom non w by «3 won p« Dom n« rown. Jeder, der für das allgemeine Beste strebt, wird frei

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.