Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 12 (1871)
- Issue
- Heft 42 (18.10.1871)
- Date
- 1871-10-18
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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E rn Hentrat - Grgan für das orthodoxe Iudenthum. Herausgegeben von Dr. LeHmau« in Mainz. Mittwoch, den 18. OctoLer 5632 (1871). Diese Zeitung erscheint wöchentlich einmal, Mittwochs, in mindestens 2 Bogen. Preis des Jahrgangs 3 Thlr. pr. E. oder fl. 6. IS kr. rh. Wan abonnirt ganzjährig, halbjährig oder vierteljährig. Me Buchhandlungen und Postämter nehmen Be. stestungm an. Inserate 2 Sgr. die Petitzeile oder deren Raum. Oesterreichische Banknoten laut LourS. Directe Francozn» sendung unter Streifband pro. Jahrgang 4 Thlr. pr. E. oder 6 fl. öftere, an die Expedition franw einzusenden. Krr-aktr Leitende Artikel: Was haben wir zu fürchten? — DieJudenfrage in Rumänien. — SeUnngsnachrieKten und Eorrefpondenzen: Deutschland: Aus Süddeutschland. Erlangen. Cassel. — Oesterr.-Ung. Monarchie: Pesth. Pesth. Pesth. — Frankreich: Paris. — PaWftina: Jerusalem. — ' t Aeilage: Leiteuder Artikel: LiteratWrifcher Bericht. ZeitungsnachrichtenundC^reftvrrdienzen: Deutschland: Darmstadt. Erlangen. Freysing. Berlin. Altona. — Schweiz; Wern. —^Oesterr.-Ung. Monarchie: Pesth. Karlsstadt. ..— dfjstsnkreich: Paris. Paris. Paris. Paris. Paris. — 'HchaNhen; Madrid. — Englgnd; London. — Amerika :.^Rew-Bork. Rew-Dork. Rew-Bork. — Leitende Artikel. Mas hasten wir zu furchten? ainz, 1V. Oktober. Wir haben im vorigen Capitel daraelegt, daß die chlimmste Zeit hinter uns liegt und daß, wenn auch quantitativ, die Krankheit der Jrreligiösttät, des Wahnes und des Unglaubens noch um sich greift, dieselbe dennoch schon jetzt ihren gefährlichen Charakter und chre ansteckende Kraft zu verlieren beginnt. Es werden Tage kommen, in welchen die Abgefallenen und Irregeleiteten das Schlimme ihres Zustandes erkennen und den großen Unterschied einsehen werden, der zwischen ihnen und denen herrscht, die treu festhalten an Gottes Gebot. Wir aber wollen vertrauen auf Gottes Verheißung: „Eie (die TWra^s "nM^Mvergenen werden von seinen (Israels) Nachkommen. Und ferner heißt es: „Und ich, dieses ist mein Bund mit ihnen; mein Geist, der auf dir ruht und meine Worte, die ich in deinen Mund gelegt habe, sie werden nicht weichen aus deinem Munde und ans dem Munde deiner Nachkommen und aus dem Munde der Nachkommen deiner Nachkommen von nun an bis in Ewigkeit." Und im Midrasch Rabbah lesen wir (Scheinet Sabbah Par. 3): „Ich werde sein mit den Einzelnen, aber die Menge werde ich wider ihren Willen zu ihrem Heile führen, denn, so wahr ich lebe, spricht Gott, mit starker Hand, mit ausgestrecktem Arme und mit ausgeaofsenem Grimme werde ich mein Reich über sie führen." Wir finden in der Geschichte unseres Volkes bereits ähnliche Erscheinung. Als König Achas über Juda herrschte, da streckteM seine Hand aus gegen die Wurzeln des jüdischen WKnsbaumes und verhinderte, daß die Kinder dem Thoraftuddmi zugesührt wurde». „Wenn es keine Schüler gibt, sagte er, so wird es auch keine Weisen, keine Propheten geben, und Israel wird entfremdet werden seinem Gotte." — Jeschajah aber sprach: „Ich hoffe zu Gott, wenn Er auch verborge» hält Sein Antlist vor dem Hause Jacobs." Und stehe da, schon in den Zeiten EhiskiM's, des Sohnes des Achas,