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Der Israelit · 1871-03-29 · Heft 13 (29.3.1871) · page 1

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Journal
Der Israelit
Volume
12 (1871)
Issue
Heft 13 (29.3.1871)
Date
1871-03-29
Page
– (sequence 1)
Language
German
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M IS XII. Jahrgang. Ein Kenlral - Organ für das orlhodore Iudenthum. Herausgegebm von Dr. Lehmann in Mainz. Mittwoch, den 29. März 5631 (1871). Diese Zeitung erscheint wöchentlich einmal. Mittwochs, in mindestens % Bogm. Preis des Jahrgangs 3 Thlr. pr. E. oder fl. 5. 15 kr. rh. Man abonmrt ganzjährig, halbjährig oder vierteljährig. Alle Buchhandlungen und Postämter nehmen. Be. stellungm an. Inserate \lk Sgr. die Petitzetle oder deren Raum. Oesterreichische Banknoten laut Cöurs. Directe Francozu. smdung unter Streifband pro. Jahrgang 4 Thlr. pr. E. oder 6 fl. österr. an die Spedition franco einzusenden. Da mit dem 1. April 1871 ei» ueurS Quartal beginnt, io erlauben wir uuS, die geehrten Abrmuente» darauf aufmerksa« z» mache», daß namentlich bei der Post da« «bo»»emk»t frühzeitig ernenert werde» ckust; damit die Versendung keine Un1erbrech««s erleide. Anhalt: Leitender Artikel: Möglichkeit und Nothwendigkeit einer höheren, über menschliche Einsicht erhabenen Satzung. Iettunasnackrickten und Correspondenzrn: Deutschland: Mainz. Mainz. München. Aus Bayern. Berlin. Berlin. Aus Mieczisko. — Oesterr.-Ung. Monarchie: Wien. Wien. Wien. Wien. Ofen. — Frankreich: Paris. — Rußland: Odessa. — Algier. — Feuilleton; Zur rechten Zeit. Knßatt der Dteilag^r HeitungsnachrichtestUnd^orttfpondenzen: Deutschland: Aus Württemberg'. Berlin. Frankfurt a. M. Hanau. — Oeft.-Ung.Monarchie: Wien.Prag. — Rumänien: Gakatz. — Feuilleton: Ein geschichtlicher Rückblick auf die Juden in Elsaß und Lothringen. Anhatt der Hrtra-ZSetkage r Für die Nothleidenden im hl. L. — Spenden für die Armen des hl. L. — Alliance Jsr. Univ. — Bau jüd. Armenu. Pilgerwohnungen in Jerusalem. — Für den leidenden Rabbiner Natoneck. — Für die Bedürftigen in Fegersheim. — Für den unglückl. Füselier Rothgießer. — Leitender Artikel. Möglichkeit und Hlothrvendigkeit einer höheren, üöer menschliche Kinstcht erhabenen Satzung. Von vr. L. Münz, Kreisrabbiner in Oswizeim. Vor wenigen Wochen wurde neben dem Wochenabschnitt, am Sabbat Paraschat Para, noch ein anderer Abschnitt aus der Thora verlesen, der von der Zubereitung der ReimAUflgSa)che, der von der Para ) Aduma handelt. Eine Kuh von rother Farbe, von der Farbe, in der sich die Sünde malt, sollte als Opfer geschlachtet und zu Asche verbrannt, und mit dieser Asche Jeder, der sich durch die Berührung einer Leiche verunreinigt hat, gereinigt werden. Das ist Vorschrift und Gesetz. Wir könnten uns versucht fühlen, nach d m Grunde dieses Gesetzes zu fragen. Doch das Gotteswort beugt, von vornherein jeder solchen Frage vor. »in Aedtz ^sttWde4AbschrUtt beginnt: npn pnfc bw ntfo btt 'i ,m\ ms -i»« minn, „Und der Ewige sprach zu Moses wie folgt: Das ist die Satzung der Lehre, die der Ewige geboten." (4. B. M. 20, 1. 2.) ' „Und der Ewige sprach zu Moses wie folgt." Diese Worte sind unr geläufig und ihr Sinn wo„l bekannt. Daö sind die einleitenden Worte, die jedem Gesetze vorangehen, um es als Offenbarung des göttlichen Willens anzukündig.n. Was aber sollen jene weiteren Worte: „Pas ist die Satzung der Lehre, die der Ewige geböte^?" was wollest sie sagen und wozu werden sie hier/dem in Rede stehenden Gesetze vorausgeschickt? Ntt.'wiiv cViyn roottn scuarna •p’s1? ,.i2 vn Dyc/nnr nan mson no 101^ nnn« imnb riwi y? p« 'isto ewi.rnw npn nuro, „Der innere Feind, die Zweifelsucht, und die äußeren Feinde, die Ungläubigen, necken Israel und fragen: was bedeutet dieses Gebot und was für Grund hat es? Darum benennt es die Schrift Satzung. Es ist eine Satzung von mir; du bist nicht befugt, sie deinem bekrittelnden Urtheile zu unterziehen." (Rafchi nach dem Midrasch.) Und solcher Satzungen gibt es gar viele. Unsere ReligionSphikvsophen, ja eigentlich schon unsere Lehrer im Talmud (Ivma 67 \>.) theilen aste

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