Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 12 (1871)
- Issue
- Heft 12 (22.3.1871)
- Date
- 1871-03-22
- Page
- – (sequence 19)
- Language
- German
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849 bei den früheren Fabrikationen dergleichen geschehen sein, bei jetziger vorgeschrittener sei dies durchaus nicht der Fall. So habe er erst selbigen Tages eine solche Analyse vorgenommen und in dem Fabrikate 99^ % Zuckerstoff und in den übrigen 3/io °/o Wasser erkannt. Üebrigens müsse auch eine Fälschung durch Stärkebeimischung bei einfacher Auflösung im Wasser zum Vorschein kommen. Was nun den pD’n wvn betreffe, so könne der Arbeiter, nachdem die Rübe gewaschen und gerieben, zu fernerer Entwickelung gar nicht mehr zukommen und bei dieser, die nun vermittelst Maschinen geschehen, werde jede fremde Substanz von der Kalkschichte vollständig absorbirt. Daß bei Kleinhändlern theils unbewußt, theils absichtlich Fälschungen ersterer Art durch Mischung und letzterer Art durch gleichzeitige Beschäftigung mit pon Vorkommen kann, versteht sich von selbst; gewissenhafte Händler mit Maaren nD5 werden selbstverständlich nur aus Fabriken selbst diese Waare beziehen. Dr. Israel Hildeslieimer, Rabbiner. A N Z E Dr. J. Fiebermann Das Sommersemester des israel P f u n g st a d t bei D a r m st a d t beginnt den 23. April d. I. Die Herren Rabbiner Dr. Schwarz in Cöln, Dr. W o l f s o h n in Archen und Dr. I o e t Hierselbst sind gern bereit, erwünschte Auskunft zu ertheilen. L^ür eine größere Stadt Süddeutschlands wird ein O gebildetes Frauenzimmer im Alter von 3) bis 40 Jahren, am liebsten eine einzelstehende Wittwe, gesucht, welche Liebe für Kinder und die Fähigkeit zu deren Heranbildung besitzt, und sich zugleich zur selbstständigen Führung des Haushaltes eignet. Anerbietungen befördern die Herren Haasen Oein & Bögler in Fr ankfurt a. M. unter W. V. 907. in junger Mann, Israelit, welcher seine 3jährige Lehrzeit in einem Manufactur -, Colonial - und Produkten-Geschäft bestens bestanden, wünscht in einer größeren Stadt in einem bedeutenden Manufaciuri Geschäfte, welches Samstags und Feiertage streng geschlossen, Stelle als Commis. Eintritt Mitte April. Beste Referenzen stehen zur Seite. Gefäll. Franco- Offerten beliebe man an Herrn M. Baehr in Tholey gelangen zu lassen. 1 — 1 n ein Bankgeschäft einer größern Stadt am Rhein wird ein Theilhaber mit einer Einlage von fl. 40—15,000 gesucht. Offerten unter A. 432 bei der Expedition d. Bl IGEN. Israelitisches Uenstonat für junge Mädchen. Lue Four-du-Cloitre 13 in Hetz. Geleitet von Frau Horliaoge geb. Fmeriqne. Die Vorsteherin dieser Anstalt hat die Ehre, hiermit anzuzeigen, daß fortwährend Zöglinge in derselben ausgenommen werden und daß der Sommercursus am nächsten 18. April seinen Anfang nimmt. Dieselbe wird auch fernerhin der Erziehung der ihr anvertrauten jungen Mädchen eine wahrhaft mütterliche Sorgfalt widmen, und stehen ihr für die verschiedenen Zweige des Unterrichts die anerkanntesten Professoren zur Seite. Auf das Vertrauen sich stützend, welches die angesehensten Familien ihr bisher geschenkt haben, wird es ihre Aufgabe sein, dasselbe auch für die Folge in jeder Beziehung zu rechtfertigen. Um weitere Auskunft beliebe man sich an die Vorsteherin zu wenden, welche auf Verlangen den Prospectus senden wird. Metz, 6. März 1871. <$öet Unterzeichnetem werden mit Beginn des Sommers Knaben ausgenommen, die sich in jüdischen sowohl als auch in andern Fächern ausbilden wollen. Näheres theilt auf Verlangen mit 8. Ansbacher, Lehrer in Lendershausen bei Haßfurt. in Mädchen, Israel., 26 Jahre alt, welches schon in mehreren achtbaren Häusern dem Haushalte selbstständig vorgestanden, auch in allen weiblichen Arbeiten erfahren ist und die besten Zeugnisse besitzt, sucht bis Ostern d. I. eine paffende Stelle. Gefäll. Offerten unter 8. 8. 415 besorgt die Erped. d. Bl.