Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 11 (1870)
- Issue
- Heft 48 (30.11.1870)
- Date
- 1870-11-30
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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Antw o rt: Jedem Juden, welcher am v"' schreibt oder schreibet läßt, oder von Juden Zinsen anm'mmt, darf man auf Kaschrufz kein Vertrauen schenken. Dies ist geschehen dmch I. G. C. in A. DaS Nähere ist bei mir zu erfahren. ' W. - Vacante Lehrerstelle. Für die mittleren Elasten einer höheren israel. Lehranstaltwird auf April n. I. ein Lehrer für die hebräischen und allgemeinen Facher gesucht. Besonders günstige Zeugnisse über Kenntnisse im Hebräischen sowie Routine im Unterrichten sind erforderlich. Meldungen, welchen ein our. vitas und eine Abschrift der Zeugnisse beiznfi'aen ist, befördert die Exped. d. Bl. unter sud Nr. 1480. Gesuch. Ein gut beleumundeter Religionslehrer, der seine erste bereits schon vor 18 Jahren von dem verstorbenen Rabbiner K. Bambc-rger zu Worms erhalten hat und seitdem als mw sungirt, wünscht bis zum 1. April 1870 oder 1. April? 871 als solcher in einer größeren Gemeinde angestellt zu werden. Frankirte briefliche Anfragen unter 8. Pf. zu M. 1490 besorgt die Exped. d. Bl. Stelle eines israel. Religionslehrers für Reinheim und Ueberau im Kreise Dieburg ist mit einer Besoldung von x:50 b'S 300 fl. nebst freier Wohnung und circa 8i fl. Accioentien alsbald zu besetzen. Uebernahmslusuge wollen sich unter Beibringung "ihrer Zeugnisse wenden an Herz Fehmarni, Vorsteher. Reinheim, am 27. Nov. 1870. /Lin tüchtiger Lehrer, der auch Rabbimsches unterrichtet, sucht Stellung. Offerten befördert unter sud (S^jlfrej L. 490 die Annoncen - Expedition von LthÄoiph Hosse in Frankfurt a. M. /Lin junges Mädchen aus gutem Hause, welches sechs Jahre lang in einem Manufactur-Waaren-Geschäft thätig war, auch im Stande ist, einem Haushalte vorzustehen , sucht eine ihren Fähigkeiten angemessene Stelle entweder in einem Geschäfte oder als Haushälterin oder als Gesellschafterin bei einer alleinstehenden Dame. Offerten sud Nr' 1465 an die Exped. d. Bl. CYti ein Bank- und Wechselgeschäft, welches Samstags «O geschlossen ist, wird ein mit guten Zeugnissen ausgerüsteter Lehrling gesucht. Gefäll. Offerten sud 8. 1482 sind an die Exped. d. Bl. zu richten. hiesige Religionslehrer, Vorbeter- und Schächterstelle ist vacant und bis 1. Januar 1871 zu besetzen, da der bisherige Lehrer gänzlich" aus dem Lehrfache tritt. Die Stelle ist verbünden mit einem jährlichen Gehalt von fl. 265 für den Religionsunterricht, fl. 35 für den Vörsängerdienst, dem gesetzlichen Schulgelde von 22 Schülern, freier Wohnung und den üblichen nicht unbedeutenden Nebengefällen. Recipirte Schulcaudidaten wollen sich baldigst unter Anschluß von Zeugnissen beim Unterzeichneten Vorstande melden. Hainstadt (Großh. Bad. Bezirksamt Buchen), den 22. Nov. 1870. Feist Kaufmann. (IXi? Verwaltung der Waisen - Erziehungs-Anstalt zu Paderborn wünscht noch einen Lehrer zu engagiren, welcher befähigt ist, den Elementar-, Religions¬ und hebräischen, wie den französischen und Gesangunterricht zu ertheilen. Bewerber wollen ihre Prüfungszeugnisse an die Unterzeichnete einsenden. Gehalt jährlich 500 Tblr. Paderborn, den 20. Nov. 1870. F. Nathan, Vorsteherin. »V nra»o "MI empfehle ich in eleganter und gefälliger Ausstattung und werden gefäll. Bestellungen jederzeit billig und prompt ausgesührt. Zeichnungen stehen gratis zu Diensten. Abraham Wo HF, Niederbrei > r g am Rhein. Für israelitische Eiter«! Der Unterzeichnete beabsichtigt, zu Peßach ty"2n ein Pensionat für israel. Knaben zu gründen. Liebevollste Behandlung und religiöse Bildung und Erziehung wird zugesichert. Außer allen Realien umfaßt der Unterricht die hebräische, deutsche, französische und englische Spr che und wird ganz besonders auf das Einjährig-Freiwilligen - Examen Rücksicht genommen werden. Der hiesige Ort liegt in sehr gesunder und romantischer Gegend, l/2 Stunde vom Badeorte Nenndorf entfernt. Die besten Referenzen von Rabbinen und Gelehrten stehen auf gefäll. Verlangen zur Disposition. Der Pensionspreis für Beköstigung und Unterricht beträgt nur 120 Rthlr. p. a. Geehrte Reflectanten belteben sich baldigst beim Unterzeichneten zu melden. Rodenberg, den 20. Nov. 1870. J. Oppenheim, Lehrer.