Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 11 (1870)
- Issue
- Heft 46 (16.11.1870)
- Date
- 1870-11-16
- Page
- – (sequence 13)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 95% known words query
- IRI
…/2446951-2447447-2447492--08820-2464486- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
OCR text
853 Ou Neujahr 1871 soll die mit 300 Tblr. q. a. dotirte zweite Lehrerstelle an der hiesigen jüdischen Religionsschule besetzt werden. Der Unterricht in der Schule nimmt höchstens 15 Stunden wöchentlich in Anspruch, und kann ein geprüfter Lehrer, der auch in Gymnasial- und Realfächern zu unterrichten befähigt ist, nicht unbedeutende Nebeueinkünfte durch Nachhilfestunden erwerben. Geeignete Bewerber wollen ihre Meldungen nebst erforderlichen Zeugnissen über Befähigung und bisherige Leistung dem Unterzeichneten einsenden. Tilsit, den 6. November 1870. S, Friedbarg, Rabbiner der hiesigen Kreis Synag.-Gem. /Line gesetzte Person, Israelitin, aus achtbarer Famitte, welche 15 Jahre einen größeren religiösen Haushalt selbstständig führte, sucht zu Neujahr einen ähnlichen Wirkungskreis, resp. eine Stelle, der Hausfrau in allem an die Hand zu gehen, oder solche bei einer einzelnen Dame. Dieselbe sieht weniger auf großes Salair, als daß sie wünscht, als zur Familie gehörend, betrachtet zu werden. Beste Referenzen stehen zur Seite. — Gest. Franeo-Offerten »nd Nr. 5 S-, befördert die Annon c en-Exp e d itio n von Jacob Türfehelm in Hamburg._ in tüchtiger Lehrer, der auch Rabbbinisches unterrichtet, sucht Stellung. Offerten befördert sub Chiffre L. 490 die Annoncen - Expedition von Rudolph Rosse in Frankfurt a. M Offene Lehrerftelle. In der israelitischen Gemeinde Kirchen, Amt Lörrach ist die Religionslehrerstelle, welche mit Vorbeter- und Schächterdienst verbunden ist, mit einem jährlich fixen Gehalt von 350 fl. nebst freier Wohnung, Schulgeld und noch anderen Gefällen wieder zu besitzen. Bewerber wollen sich binnen 14 Tagen unter Vorlage ihrer Zeugnisse beim Synagogenrathe dahier anmelden. Kirchen, den 6. November 1870. Der Synagogenrath, RIoeh. CTste israel. Gemeinde Reichelsheim im Kreise Lindenfels, beabsichtigt einen Vorsänger, Religionslehrer und Schächter aufzunehmen, jGehalt an fixo 301 fl., nebst freier Wohnung und circa 200 fl. Accidenzien mit Einkommen des Friedhofs. Bewerber wollen sich alsbald bei dem Unterzeichneten Vorstand melden. Reisekosten werden nicht vergütet. Die Stelle kann schon bis zum 1. December d. I. angetreten werden. Reichelsheim, 6. Nov. 1870. Der Vorstand. J. J. Meyer. Lehrer gesucht In der Gemeinde zu Sprendlingen, Kr. Offenbach a. M, ist die Stelle eines ReligonslehrerS, Vorsängers und Schächters vacant. Fixer Gehalt 250 fl., freie Wohnung und Fmerung: Aussicht zu nicht unbedeutender Gehaltserhöhung. Unverheirathete Bewerber wollen unter Einreichung ihrer Zeugnisse sich melden beim Forstend. /Lin anständiges Mädchen sucht eine Stelle in einem Manufacturgeschäft. Näheres in der Exped. d. Bl. sub Nr. 1354. Gesucht für einen zuverlässigen jungen Mann, der Lehrzeit in einem Fabrik-, Manufactur- und Kurzwaarengeschäft bestens bestanden und ein Jahr in demselben als Commis conditionirte, eine Stelle in einem Geschäfte, das Sabbat und Festtags geschloffen ist. Franco-Offerten nimmt entgegen Lehrer Müller in Frankershausen bei Eschwege. G .ine Lehrlingstelle ist zu besetzen bei B. Mayer, Eisenhandlung in Darmstadt. Literarische^ Anzeigen. banzr min tbd Lehrbuch der isr. Religion nebst Bibelkunde und Liturgie, von Israel Singer, autor. Rabbiner, Religionslehrer an der k. isr. Musterhauptschule und am Gymnasium zu S. A. Ujhely, pr. Tokaj. Ungarn. Preis, geb. 40 kr. Dasselbe mit Anmerkungen für Real-, Gymnasial-, Handels- und Wiederholungsschulen, geb. 70 kr. Zu beziehen durch den Verfasser, sowie durch folgende Herren Buchhändler: Moritz Burian und M. E. Löwys-Sohn in Pesth, B. Traub in Szegedin, Herzfeld u. Bauer in Wien. Bei directen Bestellungen 30% Rabatt. Bei W. Violet in Leipzig ist erschienen: Freund und Marr, Präparation zum alten Testament: 1. Abth. Pentateuch, vollst. in 3 Heften k 7V» Sgr. 2. Abth. Psalmen, vollst. in 3 Heften k 7Va Sgr. — Jedes Heft ist durch alle Buchhandlungen auch einzeln zu beziehen. —