Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 11 (1870)
- Issue
- Heft 18 (4.5.1870)
- Date
- 1870-05-04
- Page
- – (sequence 20)
- Language
- German
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348 Palästina. N«s Jerusalem hat der Secretär der dorren iSr. Ekmeirdln, Herr Joseph Ryblin, das nachfolgende Schreiben mit, G. s. D., erfreulichen Nachrichten an die Pekidim und Amarkalim zu Amsterdam gerichtet: „Mögen unsere freigebigen Brüder gesegnet fein; denn wären ihre reichlichen Spenden uns nicht zu Hilfe gekommen — unser Elend wäre sehr groß gewesen; wir sind im versiosienen Winter durch Wassermangel und Theuerung sehr verarmt; aber fetzt har Gott sein Land bedacht und uns mit dem die Ernte i befruchtenden Regen gesegnet. Ehe der Winter von uns! schied, hatten wir noch reichlichen Schneefall, der ver-! mischt mit Hagel, mehr als 24 Stunden anhielt. Sol-! ches hat Jerusalem seit neun Jahren nicht erlebt, i Nicht allein, daß jetzt die Brunnen und Cysternenmit! Wasser gefüllt sind — der Schnee und die ihm I begleitende Kälte hat auch dieHeuschreckew - und deren Brut vernichtet. Gelobt sei Gott, | der ewig Hilfreiche! —* ANZEIGEN. Bum 1. Juli e. soll die mit 250Thlr. p. a. dotirte zweite Lehrersteve an der hiesigen jüdischen Religionsschule wieder besetzt werden. Reslectanten wollen Meldungen und Zeugnisse drm Unterzeichneten einsenden. Tilsit, den 29. April 1870. 8. Friedeberg, Rabbiner der hiesigen Kreis-Synagogen-Gemeinde. FLin junger Mann aus Berlin, welcher in einem Ledergeschäft en gros daselbst seine Lehrzeit vollendet und hierauf 2 Jahre als Buchführer und Cassier thätig gewesen, wünscht zum 1. August, eventuell 1.Oktober, am liebsten in einem gleichen Geschäft, das am Sonnabend und an Festtagen streng geschlossen, eine ähnliche Stelle anzutreten. Franco-Ofierien gefälligst an die Expedition d. Bl. sud 8. IS. 3ir. 584. CDei einer israelitischen Familie in Frankfurt a. M. findet eine Dame, welche im Stande ist, größeren Kindern von 9 bis 14 Jahren Nachhilfe zu ertheilen als Lehrerin eine gute Stelle. Franco-Offerten an M. Lery, Fahrgasse Nr. 94. in jüdischer Hauslehrer wird für eine Familie in Frankfurt a. M. sofort gesucht. Offerten srannr an Frau Slrnberg, Fischerfeldstraße Nr. 9. junger Mann, welcher seine Lehrzeit in einem bedeutenden Kurzwaaren-Geschäste en gros & en detail bestanden, mit der Buchhaltung und Correspondenz vollkommen vertraut ist, sucht Placement. Gefällige Offerten unter I*. K. 583 besorg? die Expedition dieses Blattes. Hir8chel8 Hotel garni in Dresden. Restaurant aa Badergasse so Restaurant im Bazar. Zürich (Schweiz). Der Unterzeichnete empfiehlt seine ant eingerichtete H2?D-Ilestauratioii den geehrten Bergnügungs- und Geschäfts-Reisenden bestens S. Arunschwig Nenmarkt Nr 10. Die israelitische G«ltttsge«eivöe 77öröli«ge«. sucht die Stelle eines Religionslehrers, der zugleich die Functionen des Borsäugers & Schochet zu versehen hat, zu besetzen. Fixer Gehalt 350 fl., nebst freier Wohnung; Nebeneinkünfte von 3—400 fl. jährlich. Bewerber wollen erforderliche Zeugnisse innerhalb 4 Wochen einsenden. Nördlingeu, den 3. April 1870. t_ Der Ausschuß._ Lerantwvrtttche -iedaction: £>r. Lehmann. — Verlag de, Le Ronx'schen Hafbnchhandlrmg. — Dampf-Schneüprefsndrnik »o» I. GottSleben in Mai»-.