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Der Israelit · 1870-04-13 · Heft 15-16 (13.4.1870) · page 27

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Journal
Der Israelit
Volume
11 (1870)
Issue
Heft 15-16 (13.4.1870)
Date
1870-04-13
Page
– (sequence 27)
Language
German
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295 Auge der Engländer in Abessynien. Die Stellen in nx usapnro 'oi Dtvx-i m *vy 'ypa nxi 'ü oa 'w nw'n nanan 'vd 'iai Drvspy mpoi mnann naaan >o on’xa *6 pimo nnsn n’ffiy dx ünnuan xdi sind auch von Bedeutung für die hier angestrebten Ermittlungen, nicht minder aber: Könige II. 20, 20. -irm r&ynn nxi na^an nx nifry nttw in-naa dai 'rvpin nan rrvyn D’cn nx xau. Noch zu vergleichen: Schwarz: pas> „pxn nixian" a"y Y'jp *n n’D’jan nsnn 't besonders aber fein: „Heiliges Land" „220, 227. 226; ferner: Carl v. Raumer" „Palästina" Abschnitt 7,: die nächsten Umgebungen A., Westseite der Stadt, Gihon, Note 66: „Ein Beispiel wie derselbe Gegenstand" „(Gihon) nach 4 Weltgegenden, im Nordwest, Nordost, Südost, und Südwest der Stadt gesucht wird." Auch Nehem: 3, 16 ,i»wyn nanan nyi hat et was Unbestimmtes, welches für obige Ansichten günstig sich erklären läßt. Siehe auch die Anmerkung 20, in Napthaly Wessely nnxan n’ff Y. Jnowraclaw 31. 7. 68 pat> niana ionj p"rtty oma a"'. In dem Werke Charles-Martins: Von Spitzbergen zur Sahara, Stationen eines Naturforschers, übersetzt mit Vorwort von Carl Vogt. A. Bartels Jena 1868, 2. Band 297/298 heißt eö: Herr Ayme, der im Jahre 1648 in 2 Aegyptischen Oasen, deren Gouverneur er war, große Alaun-Werke angelegt hatte, hat mehrere dieser Brunnen gereinigt und deren Beschreibung gegeben. Sie waren mit einem birnförmigen steinernen Zapfen versehen, welcher in das Loch Paßte, von dem der Stein durchsunken war; an ein Tau befestigt gestattete dieser Zupfen, nach Belieben das Aufsteigen .des Wassers zu mäßigen, dessen Fülle so groß ist, daß es ohne diese Vorrichtung die Oase überschwemmt haben würde. Diese Brunnen waren tief. vr. Griffitle aber, der die Wüste Egyptens mehrmals durchwandert hat, versichert, daß man das Wasser in sehr geringer Tiefe antrifft; es genügt mit einem Slave den sehr lockern Fels zu durchbohren, welcher die gefangenen Wasscr zurückhält." Auch im Modenesischen in Italien, verhält eS sich mit Brunnen lehr ähnlich. Jnowraclaw, 21. März 1870. p'Bb rietst 3-ü -nx '"n Michael Levyr Literarisches. Blätter aus der Michael David'fchen Stiftung in Hannover. — Hannover 1870. Die Macht der Oeffentlickkeit ist in unseren Tagen so groß, daß sich ihr kein Verbältniß entziehen kann, nicht einmal — eine Klaus. Und das ist auch reckt gut, und ganz besonders gut, wenn ihre Gelehrten so Jnteresiantes und Erhebendes zu sagen haben, wie das gelehrte Trifolium, die Herausgeber der Titelschrift, die Stiftsgelehrten, I. I. Krimke, Vr. Jakob Kohn. vr. Max Landsberger. Wir fühlen uns, trotz der darin liegenden Präoccupation, dennoch zu dem Geständnisse gezwungen, daß wir lange Zeit keine derartige Schrift gesehen, die einerseits, wie diese, vollkommen auf der Höhe der Züt steht, sich von gelehrtem Wortschwall und Notenregen fern hält, und dafür mit wenigen Worten vieles sagt; andererseits den echten und rechten Boden altjüdischer Gesinnung repräsentirt, durch und durch eines 'man rva Würd iges sagt. Sp.cimen I. ist eine Ehrenrettung des R. Jonathan Eibeschütz aus der Feder des Or. Kohn. Grätz nämlich hat diesen HeroS der rituellen Literatur in seinem Geschichtswerk mit allem Geifer tendenziöser Voreingenommenheit überschüttet, hat dessen gegnerischen Quellen in blinder Schadenfreude das historische Placet ertheilt, während er dessen Apologeten — wenn er sie zu seinen Zwecken nicht brauchen konnte — vornehm, ja höhnisch b i Seite schob. Eine kleine Dornenlese aus der Gr.'schen Darstellung wird uns gegen den Vorwurf der Uebertreibung schützen. Gr. schreibt: Eibeschütz hätten seine talmudischen Kenntnisse nur dazu gedient, seinen Witz zu schärfen, ein unterhaltendes Geistesspiel damit zu treiben, gewissermaßen damit zu glänzen. — Eib. würde, wenn ihn das Schicksal in einer Zeit des Ringens nach Reform hatte leben lassen, sich ebenfalls gegen das rabbiniscke Judenthum und den Talmud aufgelehnt haben, (???) da er leichtlebig war (???) und nicht den nöthigen Ernst hatte (???), dem Zuge seines Herzens nachzugeben. — Den lästerlichen Hauptgedanken dieser und anderer Sabbatianer habe E. in sich ausgenommen, daß der höchste Gott, die erste Ursache, mit der Welt in keiner Verbindung stehe, sondern eine 2te Person in der Gottheit... habe die Welt erschaffen, das Gcsetz gegeben, Israel erwählt (!!!). Er scheine (!!!) aber auch den Consequenren dieser ketzerischen Theorie gehuldigt zu haben, daß Sab. Zewi der wahre Messias gewesen, die 2te Person der Gottheit in sich verkörpert habe und daß durck dessen Erscheinen die Bedeutung der Thora aufgebört habe (!!!) ... Der Erwirkung des Verbotes, den Talmud zu drucken, wird durch ein giftschnaubendes „ob vielleicht" Eigennutz und der Wunsch, ein gutes Geschäft zu machen, ^vindizirt. — Es widert uns wahrlich an, . solche Gemeinheiten weit r zu kopiren, und wollen nur noch die eine Herstellen, nach welcher Rascher & Heilmannö parteileidenschaftliche Beschimpfung „von leichtsinnigen und schlechten Streichen, welche Eib. in Metz sich habe zu Schulden kommen l a s sen" für baare Münze genommen wurde. Solche Ungeheuerlichkeiten, solche Tollbäuslerei entblödet ein Historiker sich nicht den eingefleischten Gegnern, in

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