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Der Israelit · 1870-04-13 · Heft 15-16 (13.4.1870) · page 22

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Journal
Der Israelit
Volume
11 (1870)
Issue
Heft 15-16 (13.4.1870)
Date
1870-04-13
Page
– (sequence 22)
Language
German
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290 utib die feine neue auSebnet. Ferner: Vor einigen Äschen gab mir ein arm? fein Messer im nasien Zustände für gut ab. Nackdem ich eS getrocknet batte, fand ich zwei kleine mey© darin, die auch der vnun nach dem Abtrocknen fühlte. Es ward ein anderes trockenes Messer gebracht, an welchem ich nur wenig zu beanstanden gefunden. Dieser Schochet fand mehr darin zu beanstanden. Dadurch gewann ich dieUeberzengung, daß dieser Schochet wirklich eine no’js mn& zu fühlen im Stande ist. Nun fragt sich ebenfall- : warum hat er jenes feuchte Messer für gut abgegeben, in welchem er. nachdem es trocken war, die zwei kleinen mv'Zv fand? Nichts anderes kann die Ursache sein, als der Umstand, daß im ersten Falle da- Messer naß gewesen ist. Alle '\3 D’m und Schochthn, denen es ernst ist, können sich von der Richtigkeit dieser Angabe überzeugen. Daher soll jeder Schochet, der ein echter D'Dff n*v ist, sich fest vornehmen, nie mit einem Messer zu schachten, bevor er dasselbe trocken, pi)3 gewesen hat. Die Herren Rabbiner aber, wenn sie einem Schochet rtop geben, wollen '"Vii jpvd dem tfmjp strengstens anbefehlen, und, wo es rathsam erscheint, rppn abnehmen, daß er sein Messer niemals vor der in nassem Zustande pia sei, und ihm auch den Rath ertheilen, daß er zu diesem Behufe sich immer ein Tuch in Bereitschaft halte und zum Schechten mitnehme. Schließlich bitte ich noch alle verehelichen Redactionen isr. Zeitschriften, im Interesse der wichtigen Sacke, diesen Artikel aufzunehmen, um denselben weit möglichste Verbreitung angedeihen zu lassen, O'->7iv uoy yno 5ibod. nj2"ik. ANZEIGEN. Die Würzburger Spendenliste zu Nr. 14 war bereits für die vorige Nummer g edruckt, konnte aber nicht mehr beigelegt werden. Dieselbe liegt der heutigen Doppelnummer bei. Die israelitische EMnsge«ei«be "NärbkinM, sucht die Stelle eines Religionslehrers, der zugleich die Functionen de« Vorsängers & <Bd)od}et zu versehen hat, zu besetzen. Fixer Gehalt 350 fl., nebst freier Wohnung; Nebeneinkünfte von 3—. fl. jährlich. Bewerber wollen erforderliche Zeugnisie innerhalb 4 Wochen einsenden. Nördlingen, den 3. April 1870. Der Ausschuß. n meinem Tuchgeschäft ist für einen mit guten Schulkenntnissen versehenen jungen Mann eine Lehrlingsstelle ftei. Kost und Logis auf Verlangen im Hause. Mainz. Emannel limon. Anzeige. Die Stelle eines Religions- und Ele mentarlehrers und CantorS in hiesiger Synagvgen-Gemeinde ist vacant und soll womöglich gleich nach Ostern oder zum Herbst dieses Jahres wieder besetzt werden. Qualifldrtr Bewerber, die auch im Stande sind§ das Vorbeten mit Chorbegleitung verrichten zu können, belieben sich unter Beifügung ihrer Zeugnisse baldigst an uns zu wenden. Hagen in Westphalen, 7. April 1870. Der Vorstand der Synagogen-Gemeinde. Stelle-Gesuch. Ein junger Mann, Israelit, der mit der Manufactur- und Kurzwaaren-Branche, sowie Buchhaltung vertraut ist, und gute Zeugnisse aufzuweisen hat, sucht per 1. Mai Engagement. Franco-Ofserten unter 515 bes. die Exp. d. Bl.

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