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Der Israelit · 1870-01-26 · Heft 4 (26.1.1870) · page 17

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Journal
Der Israelit
Volume
11 (1870)
Issue
Heft 4 (26.1.1870)
Date
1870-01-26
Page
– (sequence 17)
Language
German
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XI. Jahrgang. Extra Beilage zu Nr. 4 des Israelit. Hssener Arief der Pekidim und Amarkalim der israelitischen Gemeinden im heiligen Lande residirend zu Amsterdam. ufr fon nöN ns» Amsterdam, den 28. Kislew 5630. An den Herrn Redakteur der Zeitschrift 8öir richten diese Worte nicht an Sie, um Ihnen unfern Dank für die Vertheidigung unserer Verwaltung, wie Sie dies in Nr. 44 Ihres Blattes gethan haben, an den Tag zu legen; wir wissen es, daß nur die Liebe zur Wahrheit Ihr Antrieb war; wir sind auch zu sehr von der Wahrheit des Spruches des Weisesten aller Könige (Spr. Sal. XXVI. 4) durchdrungen, als daß es unsere Absicht sein sollte, den falschen Aussagen eines an Ort und Stelle wohlbekannten Abraham Bär Cohen aus Zefat entgegenzutreten und dessen Lügengewebe zu zerreißen. — Wir wollen aber dennoch hier etwas ausführlich sein, da es auch Ew. Wohlgeboren unbekannt zu sein scheint, welche Summen jährlich durch unsere Vermittelung dem heiligen Lande zufließen; auch sind Sie mit der Weise unserer Verwaltung nicht vertraut; dann scheinen Sie auch nicht zu wissen, nach welchen Bestimmungen die Gelder unter die verschiedenen deutschen Gemeinden vertheilt werden. Darum richten wir an Sie diesen offenen Brief, und bitten Sie, ihn zur Steuer der Wahrheit in die Spalten Ihres weir verbreiteten Blattes aufzunehmen, damit die Leser desselben in den Stand gesetzt werden, unser Wirken nach Wahrheit zu würdigen. I. Nicht ca. frcs. 10,000, wie Sie vermuthen, senden wir jährlich der hol. deutschen Gemeinde, sondern unsere Unterstützung, die wir dorthin senden, übersteigt Fibanan" )u Paris. das Doppelte dieser Summe; so haben wir im verflossenen Jahre an jene Gemeinde von den uns zugekommenen mildtbätigen Gaben für das heil. Land im Allgemeinen, 10,470 Gulden hol., welche 22,140 Franken betragen, gesandt. Der sephardischen Gemeinde wurde von den allgemeinen mildthätigen Gaben 4920 fl. hol. überwiesen, der Peruschim-Gemeinde (zu welcher auch die ungarische Gemeinde gehört) wurden 3100 fl. hol. zugetheilt; die sephardische Gemeinde in Hebron, Zaphet und Tiberias erhielt 3360 fl. hol. und die Chasidim-Gemeinde Wallin, Oesterreich, Russin und Gabad in den vier heiligen Städten 4950 fl. hol.; hieraus geht hervor, daß im Jahre 5629 circa 26800 fl. hol. nach dem heil. Lande, von den allgemeinen mildthätigen Gaben gesandt und dort vertheilt worden sind. II. Unsere Verwaltung beschränkt sich aber nicht bloß auf das Einsammeln von mildthätigen Gaben für das heil. Land im Allgemeinen; wir nehmen auch noch verschiedene andere Gaben entgegen, als: d"-> nDisrj uvpv djh zum Bau für Armenwohnungen, zur Krankenpflege, für besondere Brüderschaften und Lehranstalten, (Ieschibot) oder für Verwandte und besonders aufgegebene Privaten. — Zudem senden wir dreimal monatlich die uns verschiedener Orten anvertrauten Gelder, nebst den Zinsen heiliger Stiftungen zum Seelenheil Verstorbener, so daß diese Sendungen, die der all-

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