Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 11 (1870)
- Issue
- Heft 3 (19.1.1870)
- Date
- 1870-01-19
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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XL Jahrgang. M 3. Der Israelit. Ein Hentrak - Hrgcur für das orthodore Iudenthum. Herausgegebm von Lehmann in Mainz. Mittwoch, den 19. Januar 5630 (1870). Diese Zeitrmz erscheint wöchentlich einmal, Mittwochs, in mindestens 3 Bogen. Preis des Jahrgangs 3 Thlr. pr. C. vd« fl. 5. 15 kr. rh. Man abonnirt ganzjährig, halbjährig oder vierteljährig. Alle Buchhandlungen und Postämter nehmen Bestellungen an. Inserate l*/2 Sgr. die Petitzeile oder deren Raum. Oesterreichische Banknoten laut Cours. Direkte Francozusendung urster Streifband pro. Jahrgang 4 Thlr. pr. C. oder 6 fl. österr. an die Expedition franco einzusenden. Anhalt: -Eilender Artikel: Die von derNeologie beabsichtigte Gründung einer jüdischen Facultät zu Berlin. Zeitungsnachrichten und frorrespondenzenDeutschland: . Mainz. Frankfurt a. M. Frankfurt a. M. Fürth. Aus Westphalen- — Oesterr.-Ung. Monarchie: Wien. Wien. Wien. Wien, Losoncz. Sarbogard. Feuilleton: Bostanai. Inhalt der ersten Meikage: Leitender Artikel: Die Verhandlungen der israel. Delegirtencomnnssion zu.Stuttgart. KkE-ngsnachrlchten undCorrelbondrnzenrDeutschland: Aus Westphalen. Berlin. Grost-Strehlitz. — Oesterr.- Ung. Monarchie: Triest. — T>onaufürstenthürner: Bukarest. Bukarest. —Palästina: Jerusalem. Jerusalem. Amerika: New-Kork. -Fenill-tonHat Gott Wohlgefallen an dem Wandel eines ' iyiv. wiuKn, Macht er seine Feinds selbst zu Freunden ihm. tnhalt der zweiten ^Beilage: tl: Literarischer Bericht. .Zeitungsnachrichten und Correspondenzen: Donaukürst enthüm er: Bukarest. — Frankreich: Paris. Paris. Paris. Paris. Paris. Paris. — Spanien: Madrid- Leitender Artikel. Nie von der Urologie öeaöstchligle Krün düng einer jüdischen Iacultät zn Merlin. ii. Berlin, 4. Schebat. Zn Erfüllung meines, in voriger Woche gegebenen Versprechens, gehe ich heute etwas näher in die Neugeburt des himmelsstürmerischen Facultätsliberaliömus ein, und beginne mit des Kindes Namen im Einladungsschreiben und im Statut. Der Wahrheit! die Ehre zu geben, können wir zwischen der „Hochschule für die Wissenschaft des Zudenthums" und der „jüdisch-theologischen Facultät" keinen großen Unterschied finden, müssen aber in der That über den höheren Blödsinn staunen, von einem Iudenthum ohne Iudenthum sprechen zu scheu. „Wissenschaft des Zudenthums" soll gelehrt werden; ja was istaber Iudenthum? Wer nur ein Fünkchen davon Mwfl Schülern zn sagten wagt, lidAGHSlA' fron' torium sofort gemaßregelt zu werden. Lassen « ch h aS drollige Postulat des §. 21 nun einmal in einzelnst Beispielen bestimmte Formen annehmen. Ein Lehrer trägt die wissenschaftliche "Deduction der nbn^D vor. Da kann die schulmeisterliche Lection des Curatoriums nicht ausbleiben. „DaS ist ja gar nicht Iudenthum, das ist nur mosaische und rabbinische Subjectivität; Iudenthum ist etwas viel Höheres, Universelleres." Ein Anderer entwickelt streng systematisch die Idee über Gesundheit und Krankheit der Thiere (ML'-Ivi nntco) „quod non“ herrscht ihn sein curatorisch.r Oberlehrer an, „was da, das ist künIuden- | thum, das ist nur orientalische Sanitätslehre." Der „Kluge" giebt nach, und bewegt sich lieber auf dem Gebiete der Philosophie; er wählt das erste beste, die biblische KoSmogonie:„Jn sechs Tagen erschuf Gott! rc." „Das ist mit Nickten Iudenthum", rufen die Meister ihm zu, „das ist Autoritätsglaube; „ soll Gott," müssen wir bitten; das Iudenthum, dieser Raum für Alles, ist wächsern genug, um eine Opposition gegen die Abstammung vom Affen machen zu müsien." Einem Anderen, der im Hinblick auf diesen Disciplinarweg klug und weise aus Nichts Nichts macht, fliegt nun wieder einmal ein zufällig in das Curatorium ver< sprengter orthodoxer Splitter (wohl sehr unwahrschein-