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Der Israelit · 1869-09-01 · Heft 35 (1.9.1869) · page 1

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Journal
Der Israelit
Volume
10 (1869)
Issue
Heft 35 (1.9.1869)
Date
1869-09-01
Page
– (sequence 1)
Language
German
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X^Jahrgang. M 39. Der Israelit. Ein Gentral -Hrgan für das ortl-odore Iudenlßum. Herausgegebm von Vr. Lehmann m Mainz. Mittwoch, den 1. September 5629 (186 9). i1*? *??*? af^. wbch»««ch «it.w-chr. in »wt«« » «°°n>. __ »•.y-T“ lfm«« «. s^^al. IV» «Twe8Äfc'»b«S ^"r^chilch"/ SüSSTtoü i-fmbUn8 E" --"b°nd ~ 4 m. ,, c f. X T^Zit^ZL b«m-e Artikel: Zum neuen Jahre. - Jüdische Literatur. ^^rrespondenzen: Deutschlands fl n?*?ö i Württemberg. Remagen. Königsberg. — Spanien: Madrid. ©iEwuSr. — »atapina: Je,ualem. — Kenillet»»: Die Brieftasche. r*» a~ ■ . lettuu-ruachrichtm m»d U»rresPo»de»e»r Deutschland: al d. Tauber. Tarwnbischvfrhnm. Aus Mecklen« bürg. Schwerin. Altona. — Holland: Amsterdam — Frankreich: Weißenburg. — Rußland: Wilna. — A«yatt der K^ra-z»eNage r Elftes Svenden-Berzeichniß des Eomits'S zu Memel. — Zehnter »echcnfthastSbericht des Unterstützungs-Conntö'S fit Lyck. — Beim Eomitt in Halberstadt eingegangene Spenden. — Zur Unterstützung, der nothl. Glaubensgenossen in West» Rußl. — SveNden f. d. Armen des hl. L. — Für die Wittwen u Waiden ft» hl. L. — Für die Jeschibah in Wolost». — Leitende SlttifeU Zu« neue» Jahre. Mainz, den 2*. August. Ein ereignißvolleL Jahr wird bald abgeschlossen inter uns liegen und mit ihm ein ereignißvolleS Iahr- U. Es war im Jahre 5620, als wir uns zur auögabe de« „Israelit" entschlossen, und nun dm wir bald 5630 schreiben! Wahrlich, es ist nicht schlimmer geworden in diejrm Jahrzehnt! Die politische und sociale Lage der “ ^tQettien in dm civilistrten Ländern hat stch bedeu- H »erbestert; ln Italien haben dir Beschränkungen >vd AußUichm-gesetze aufgrhbrt, in ShaNiett ist die österreichischen Kaise, staate sind die Schranken gefallen, die Iahrhunderi Ä ""f *e ®rube1L™8£W’'4"« Wrttm, V&i8l«nl Bayern. Baden, Württemberg und j« norddentsche ®undist der letzte Rest mittelalterlicher BediSKm MÄL. tarnn** Vereinigten Staaten von Nordamerika ist die social Stellung unserer GlaubenSgenossm eine stetehrm! vollere gewordm. Aber auch in religiöser Beziehung ist eS im Allgemeinm nicht schlimmer geworden. Die wahrhasten Jehudim habm endlich gefühlt, daß e« an der Leit sei, energisch für die Erhaltung de- JudenthumS ein» zutreten, und das ist auch vielfach geschehm. In dem verflossenen Jahre war eS leider wiederum die schreckliche HungerSnvth in Westrußland, welche die allgemeine Theilnahme erregte. Das jüdische Herz zeigte stch da in seiner vollm Glorie; man spendete unverdrossen, wiederholt und wiederholt. Möge der allgütige Gott in Seiner Gnade und Barmherzigkeit diesem entsetzlichen Elende bald eine Grenze setzen! Die sogenannte Reformpariei, welche seit eine« halben Jahrhundert das jüdische Lager zerrüttet, hat im verflossenen Jahre eine letzte Anfirmgung gemacht und eine Synode zur Umgestaltung de- JudenthumS berufen. Wenige Männer habm sich in Leipzig zusammengesunden und allerlei Phraseuwrrk zusawmmgestoppelt. Praktische Resultate hat diese Synode nicht gehabt und wird sie nicht haben. Unterdeß suchen die Wortführer der Partei die Welt zu täuschen. Eine der gröbsten TäuschungM, die bald au- Böswilligkeit, bald aus Unwissenheit rut- ♦

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