Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 10 (1869)
- Issue
- Heft 24 (16.6.1869)
- Date
- 1869-06-16
- Page
- – (sequence 22)
- Language
- German
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X. Länder gelten, denen sie eigen sind, und da das „Gelobte Land" nur allein tropisches und zugleich gemäßigtes Klima seinem Pflanzenwuchse bietet, dürste der bezeichnete Vorzug es rechtfertigen, dieses Land pW! Mittelpunkt der Erde, zu nennen. Inowraclaw. Michael Levy. ♦nun Dicton Gegenrrividrrung. (Schluß.) Mein Citat cms Sckemoth R. Cap. 13 nimmt Hr. H. gerade für sich in Anspruch, weil die Frage des did’JIN dort Aehnlickkeit hat mit einer der Fragen, welche der Talmud (Tlamid 32) dem Alexander in den Mund legt. Tie Weisen, meint er, haben den mit seiner Frage: r£nn nN~QJ pNn? an den Baumeisier m« gewiesen, weil dieser am besten, seiner Kunstfertigkeit wegen, die Antwort zu geben geeignet war. Dieser, ein Künstler und kein Gesetzlehrer, weil dessen sonst nirgends Erwähnung geschieht, kann in j-de Zeit und daher auch in die Zeit des Cumenes versetzt werden; und es sei durchaus nicht abznsehkn, warum ich ohne alle Beweise und apodiktisch die Ansicht ausgesprochen, er sei schwerlich ein Zeitgenosse des Alexander M. gewesen? Apodiktisch habe ich meine Ansicht keineswegs ausgesprochen. Ich habe ja nur den Ausdruck schwerlich gebraucht, und es mithin nur für unwahrscheinlich gehalten, daß er ein Zeitgenosse Alexanders gewesen, und dieser Meinung bin ich noch. Die Behauptung, daß die Weisen den mit seiner wissenschaftlichen Frage an einen bloßen Baumeister gewiesen, und zwar weil ein Baumeister die Antwort zu geben am besten geeignet war, dünkt mich, gelind gesprochen, mindestens eine höchst sonderbare. Ich halte ihn vielmehr wohl für einen Gesetzlehrer, obschon seiner sonst nirgends Erwähnung geschieht, und er ein Handwerk ausgeübt. Wie bereits erwähnt, waren Talmndlehrer häufig Handwerker, und auch 'r<!2L' scheint Baumeister gewesen zu sein. (S. Schabb. 31, 1.) Da wir aber jedenfalls nur sehr wenige Talmudlehrer, die Zeitgenossen Alexanders waren, n amentlich aufgeführt finden dürsten, so halte ich es für unwahrscheinlich, daß *gn ein solcher Zeitgenosse gewesen. Die Möglichkeit ß doch will ich keineswegs bestreiten. Ich wäre am Schlüsse; denn auf die sonstigen weitläufigen Parallelen und Ausführungen des Hrn. H. sehe ich mich nicht gemüßigt, näher einzugkhen. Nur eine kleine Frage sei mir noch vergönnt — wenn man will — eine GewissenSsrage. Die Hand auf's Herz. — Wenn Hrn. H. meine Citate bekannt gewesen wären, bevor er die Hypothese ausgestellt, daß D'.n'iza und Feldherr Cumenes identisch seien, hätte er auch dann diese Hypothese so überzeugend gefunden, wie er sie jetzt finde!? — Uebrigens erkläre ich, daß es mir ziemlich gleichgiltig ist, wer DiD'JDN gewesen. Solche Untersuchungen sind in der Regel meines Amtes nicht; und habe ich meine Notiz nur mitgetheilt, weil Hr. H. dringend um Mittheilung von Bedenken gebeten. Ich bin daher nicht gesonnen, auf dieses Thema noch einmal zurückzukommen; und überlasse das Cndurtheil getrost dem einsichtigen und unbefangenen Leser. D. Deutsch, Rabbiner. Verantwortliche Redaction: Dr. Lehmann. — Verlag der Le Roux'schen Hofbuchhandlung. von I. Gott sieben in Mainz. Dampf - Schnell? reffendruck Diese oder fl. stellungc Leitend Jnstii Zcitunc Dürkl San ' Feuillei Leiten-, Zeitung Aus r Kais, Tortr ris. C Baltrc Neuntes Armer die Ai Pari; P, dervvlle zum ers empfind,