Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 10 (1869)
- Issue
- Heft 18 (5.5.1869)
- Date
- 1869-05-05
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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358 3) daß die Lunge wohl dt rwoo hatte, sich aber bei'm Aufblasen derselben rwn neoo vollständig herstellte — er daher nach Befund der Sache und auf Grund des nyn mr sich veranlaßt sah, den ]H pDB auszufprecken wie geschehen, d. h. Bei meiner Rückkunft vouFellheim sagte ick dies Alles dem ebrenwerthen H. M. und ermahnte ihn, — wahrlick, heute nickt zum ersten Male! — sich mehr mit dem zu befassen, was für seinen Beruf notbwendig sei, indem er sich nun selbst überzeuge, wie ihm seine Oberflächlichkeit nur Verlegenheiten bereite; und — der bescheidene junge Mann beherzigt dieses — ist yvs by nun fj’Dic — und läßt seine Aufforderung vom Stapel. UI. Da wir hier Alle die Betrübniß des H. M. über den pDB des Rabbinats Fell heim zu würdigen wissen, erscheint ein Forschen nach den Motiven, welche den jungen Gelehrten bei diesem ungebührlichen Vorgehen leiteten, wohl gerechtfertigt. Cs ist dies so ein Mittelchen, welches in neuerer Zeit freilich nickt mehr reckt verfängt — doch man probirts eben. Sollt eine fromme Gemeinde einen Kultusbeamten suchen, sie kennt nun die Adresse des glaubenstreuen Menschen, welcher in seinem Eifer sich Nickt scheuet, der Wahrheit in's Gesicht zu schlagen . . . sollte jedock eine Reformgemeinde günstigere Bedingungen machen — nun der Mann läßt mit sich reden! “uji jnpb’ onP ns by. Und nun noch eine Bitte an Sie, mein verehrter Freund und Lehrer, Herr Rabbiner Seligsberg in Fevheim. So Ihnen osterwähnte maßlose Aufforderung zu Gesickt kommt, ignoriren Sie dieselbe, verfahren Sie nach dem Wort des Weisen d'OB yyr\ btt in^wo. Lassen Sie es bei dieser „Abfertigung" bewenden — entweihen Sie Ihre bisher so ruhmreich geführte Feder nicht durch eine Antwort auf solche Insinuationen. Sie haben mir ja so oft gesagt: riO« him nrcjr Memmingen, im April 1869. # II ein rl eli Mayer. * ie Lehrer - und Vorbeterstelle zu W.-Selters ist vacaut und kann gleich besitzt werden. Reflectirende wollen sich melden bei Tobias Röckersberg, Vorstand. Waemnte Steife, In der hiesigen Gemeinde ist die Stelle eines ReligioSlehrers, der zugleich Cantor ist und einen Chor zu leiten vermag, baldigst zu besetzen. Bewerber wollen sick deshalb wenden an Offenbach, 10. April 1869. Emannel Worms, Vorsteher. Bekanntmachung. In unserer Gemeinde ist die vereinigte Stelle eines Religionslehrers, zweiten Cantors und Chordirigenten vacant, deren Gebalt auf „Siebenhundert Thal er" normirt ist. Bewerber wollen sich unter Einreichung ihrer Zeugnisse b's zum 15. Mai d.I. bei dem Unterzeichneten Vorstande melden, welcher ihnen aus Verlangen die näheren Bedingungen portofrei mittheilen wird. Königsberg in Pr., den 15. April ^869. RerVorstand der bynagogengemeinde. Bekanntmachung. In hiesiger Gemeinde soll die Stelle des Kultusbeamten, welcher geprüfter Lehrer, Vorbeter und Schächter sein muß, sobald wie möglich besetzt werden. Das Einkommen besteht aus 250 fl. baarem Gehalt, den Accidentien aus der Scheckita und freier Wohnung. Candidaten wollen sich in frankirten Briefen unter Beifügung ihrer Zeugnisse schleunigst bei uns melden; dieselben müssen sich aus Verlangen einer persönlichen Vorstellung und der Abhaltung einer Probelection unterziehen; Reisekosten werden jedock nicht erstattet. Tempelburg, den 19. April 1869. Der Torstand der jiid. Gemeinde. Leibholz. I. Frankel. s wird gewünscht ein tüchtiger Talmudrst als zweiter Klausner für das Beth-Hamidrasch, der nur die Aufgabe'hat, daselbst zu lernen. Die Bedingungen zur Aufnahme sind folgende: 1) Unvcrheirathet oder ohne unversorgte Kinder; 2) ein Alter in den fünfziger Jahren; 3) verständliche Sprache*); Ein festes Gehalt von 150 Tblr. jährlich wird zugesichert. Die Nebenverdienste können wenigstens auf 50 Thlr. angeschlagen werden. Es wird dem Klausner auch gestattet, um seine Existenz zu vergrößern, Kindern von 13 Jahren ab, die in rV'tw Unterricht nehmen wollen, im Bethamidrasch einige Stunden des Tages geben zu dürfen. Qualificirte Personen, die auf diese Stelle reflectiren, haben ihre Zeugnisse und Atteste franko einzusenden. Inowraclaw, deu 22. April 1869. Her Torstand des Beth Hamidrasch. I. Oppenheim. S. G. Levy. *) Unter verständlicher Sprache ist gemeint nicht Klempolnisch auch nicht Litthauisch.