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Der Israelit · 1869-04-14 · Heft 15 (14.4.1869) · page 14

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Journal
Der Israelit
Volume
10 (1869)
Issue
Heft 15 (14.4.1869)
Date
1869-04-14
Page
– (sequence 14)
Language
German
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286 \>Ü der Vater (Lehrer) und die Mutter innerhalb 6 Wochen starben und 7 unmündige Kinder hinterließen. ES< sind von diesen vier gut versorgt. Für zwei Mädchen, wie für einen Knaben, wünscht mau noch Versorgung. Die Aelteste derselben, 16 Jahre alt, spricht fertig englisch und französisch, ist mit allen Wissenschaften, vorzüglichen Eigenschaften und angenehmem Aeußeren gut auSgestattet, würde sich sehr gut eignen als Gesellschafterin einer Dame, oder für ein Waarengeschaft. Die Jüngere, 14 Jahre alt, ebenfalls von angenehmetü Aeußern, besonders gutmüthig, ist einstweilen im Institut. Der Knabe, 11 Jahre alt, Völler HerzenSgüte, klug und munter, sehr religiös, ist ebenfalls einstweilen im Institut. Würden vielleicht religiöse Leute für Erstere Placement zu bieten oder eines der drei Kinder zu adoptiren geneigt sein, so hat Herr Cantor Friesländer in Frankfurt a. M. die Freundlichkeit, nähere Auskunft darüber zu geben. Mn der hiesigen, öffentlichen, jüdischen Stadtschule; wird eine Lehrerstelle mit einem Gehalt von 250 j Thlr. vacant. Hierzu qualificirte Lehrer belieben ihre - Meldungen nebst Zeugnissen baldigst an uns einzusen-! den. Bevorzugt werden Candidaten, die den Synagogen-Chor leiten können, wofür eine besondere Renumeration gezahlt wird. Auch bietet sich dem Lehrer hier Gelegenheit dar, durch Privatunterricht, sowohl in gewöhnlichen Lehrgegenständen, als auch im Clav!erspielen, sein Einkommen nicht unerheblich zn erhöhen. j Märkisch Friedland, 18. März 18-'9. , Der Torstand der jüd. Stadtschule, j CESic Gemeinde sucht einen Lehrer und Cantor (unz verheirathet). Gehalt 300 Thlr. Bewerber wol-! len sich unter Vorlage ihrer Zeugnisse an den Unter-? zeichneten wenden.! Jülich. Der Vor st and H. Mayer. j Viehmarkte in Darmstadt. Am ersten Dienstag jeden Monats von März bis November finden Märkte für Milch- und Zuchtvieh, Schafe, ArbettSochscn und Pferde auf dem seitherigen Viehmorktplatz, nahe den Bahnhöfen und von diesen aus zugänglich, statt. (Fällt auf einen der ersten Dienstage des Monats ein israelitischer Feiertag, so wird der Markt um 8 Tage verschoben.) Die Fettviehmärkte finden auch in diesem Jahre ««verändert jeden Mittwoch statt. €omitä fiir die Yiehmärkte in Darmstadt. Der Präsident Fuchs, i Großherzoglicher Bürgermeister.! Cvnceffionirtes Handelsmstikul zu Ufchaffmöurg. 1. Elementar- und Handelsschule. 2. Vorbereitung für die Militärssxamina. 3. Englische und französische Conversation. 4. Pension und Halbpensionat. Prospekt Näheres. Beginn des Schuljahres 1. Mai. Für Israeliten kann bezüglich der Kostverhältnisse Unterkunft bei Herrn Lehrer Neu gegen mäßige Entschädigung gefunden werden. Aug. Yf ach wart & Jos. Jüans. Frau Therese Dronau’s langjährig bestehende Amstons- & Grziehungs-Anstatt für Töchter mos Glaubens in Berlin, Neue KöuigSstr. 67, nimmt noch einige Zöglinge aus und bietet ein inniges, religiös jüdisches Familienleben, gewissenhafte Erziehung und Leitung, und allseitigste geistige Ausbildung. (Die Redaction des „Israelit" bezeugt gern, daß ihr obbenannte Pensions-Anstalt von verschiedenen Seiten als empfehlenswerth ist bezeichnet worden.) HötelWöIff uon Jacob Wstfzarrg in Bad Gins. empfiehlt sich dem geehrten reisenden Publikum; bei mäßigen Preisen sorgfältige Bedienung; schön eingerichtete Zimmer und gute Kost; ein schöner, elegant eingerichtetr Speisesca'l ist neu erbaut worden; das Hotel sendet seinen eigenen Omnibus während der Saison an den Bahnhof zur Abholung der verehrlichen Gäste._ " _ I. G. Körner, Pergamentfabrikant in Niiruherg, S. No. 242, Bayern, empfiehlt sich in allen Sorten koschern Pergaments für Thoraschreiber. <^ür einen 14jährigen, ansehnlichen, gut erzogenen O Knaben, der mit den nöthigen Schulkenntnissen versehen ist, wird eine Lehrlingsstelle gesucht in einem Geschäft, wo Sonnabend und Feiertage geschlossen ist. Bemerkt wird noch, daß die Eltern des Knaben unbemittelt und nicht im Stande sind, denselben während seiner Lehrzeit zu erhalten. Sollten edle Menschenfreunde gesonnen sein, sich des Knaben anzunehmen, so würde man es mit vielem Danke annehmen. Die Exped. d. Bl. wird die Güte haben, Offerten sud Nr. 378 entgegmzunehmen und zu befördern.

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