Mannheim
Compact Memory

Der Israelit · 1869-04-07 · Heft 14 (7.4.1869) · page 19

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Israelit
Volume
10 (1869)
Issue
Heft 14 (7.4.1869)
Date
1869-04-07
Page
– (sequence 19)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
94% known words query
IRI
…/2446951-2447395-2447409--07081-2462666
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

No entity mentions on this page.

OCR text

267 Anfrage. Ein tief betrübender Unglücksfall traf eine relikigiöse und höchst achtbare Familie SüddeutschtandS, da der Vater (Lehrer) und die Muftpr innerhalb 6 Wochen starhen und 7 uumüMgr KtrGer hintedießen. CS sind von diesen vier gut versorgt. Für zwei Mädchen, wie für einen Knaben, wünscht man noch Versorgung. Die Aelteste derselben, 46 Jahre alt, spricht fertig englisch und französisch, ist mit allen Wissenschaften, vorzüglichen Eigenschaften und angenehmem Aeußeren gut ausgestattet, würde sich sehr gut eignen als Gesellschafterin einer Dame, oder für ein Waarengeschäst. Die Jüngere, 14 Jahre alt, ebenfalls von angenehmem Aeußern, besonders gutmüthig, ist einstweilen im Institut. Der Knabe, 11 Jahre alt, voller Herzens güte, klug und munter, sehr religiös, ist ebenfalls einstweilen im Institut. Würden vielleicht religiöse Leute für Erstere Placement zu bieten oder eines der drei Kinder zu. adoptiren geneigt sein, so hat Herr Cantor FrieSlänffer in Frankfurt a. M. die Freundlichkeit, nähere Auskunft darüher zu geben. n der hiesigen, öffentlichen, jüdischen Stadtschule wird eine Lehrerstelle mit einem Gehalt von 250 Thlr. vacant. Hierzu qualificirte Lehrer belieben ihre Meldungen nebst Zeugnissen baldigst an uns einzusenden. Bevorzugt werden Candidaten, die den Synagogen-Chor leiten können, wofür eine besondere Renumeration gezahlt wird. Auch bietet sich dem Lehrer hier Gelegenheit dar, durch Privatunterricht, sowohl in gewöhnlichen Lehrgegenständen, als auch im Clavierspielen, sein Einkommen nicht unerheblich zu erhöhen. Märkisch Friedland, 18. März 1869. Der Vorstand der jüd. Stadtschule. 3n einer sehr frequenten Erziehimgs- und Handels- Lehranstalt Süddeutschlands ist die Stelle eines Lehrers für einige Real-Fächer, vorzüglich aber für den Unterricht in englischer Sprache, zu besetzen. Nebst freier Station wird guter Gehalt zugesichert. Gefällige Anmeldungen wollen an die Expedition b. Bl. sub Nr. 404 gerichtet werden. ür einen 14jährigen, ansehnlichen, gut erzogenen Knaben, der mit den nöthigen Schulkeuntniffen versehen ist, wird eine Lehrlingsstelle gesucht in einem Geschäft, wo Sonnabend, und Feieptags^geschlossen ist. Bemerkt wird noch, daß die Eltern des Knaben unbemittelt und nicht im Stande sind, denselben während seiner Lehrzeit zu erhalten. Sollten edle Menschenfreunde gesonnen sein, sich des Knaben anzunehmen, so würde man es mit vielem Danke annehmen. Die Exped. d. Bl. wird die Güte haben, Offerten sub Nr. 378 entgegenzunehmen und zu befördern. Offene Lehwrstelle. Bei der unterfertigten isr. Gemeinde ist die Stelle eines Religion« - und Elementar-Lehrers vacant, und soll dieselbe bis längstens 1. Mai d. I. wieder besetzt werden. Mit derselben ist ein fasstonsmäßiger, jährlicher Gehalt von 350 fl. nebst bedeutenden Nebeneinkünsten verbunden. Bewerber um dieselbe wollm unter Beifügung ihrer Zeugnisse sich sofort an die unterfertigte Verwaltung wenden. Treuchtlingen, den 18. März 1869. Die israelitische Coitus-Verwaltung* Lazarus Lang. Jacob StettaUer. Pfungstadt bei Darmstadt. In meinem Mädchenpensionat beginnt daS Sommersemester am 12. April. __Pr. JT. Fiebermann. Frau Therese Gronau9« langjährig bestehende Nnsiolis- H Grzichungs- Anstatt für Töchter mos. Glaubens in Berlin, Rene. KSnigsstr. 67, nimmt noch einige Zöglinge auf und bietet ein inniges, religiös jüdisches Familienleben, gewissenhaft- Erziehung und Leitung, und allseitigste geistige Ausbildung. (Die Redaction des „Israelit" bezeugt gern, daß ihr oobenannte Pensions-Anstalt von verschiedenen Seiten als empfehlenswenh ist bezeichnet worden^) I. G. Körper, Pergamentfabrikant in IfArnberg, S. No. 242, Bayern, empfiehlt sich in allen Sorten koscher» Pergaments für'Thoraschreiber. in isr. Mädchen-, welches im Deutschen gewandt, in der französischen, englischen, italienischen Sprache mit der ersten Note geprüft, in Klavier und auch in Handarbeit tüchtig ist, sucht tu?eiyem religiösen Haufe als Erzieherin eine Stelle. Adresse Ll. Ränder«, Müffchen, Althämmereck Nr. */2. in junger Mann, dem die heften Zeugnisse zur Seite stehen, sucht in einem ManufacturwaarengeschUte «n gros oder endetail, des Samstags geschloffen, eine CommiSstellr. Gefällige Franco-Offerten unter Chiffre L. Ml Nr. 400 nimmt die Exped. d. Bl. entgegen.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.