Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 10 (1869)
- Issue
- Heft 11 (17.3.1869)
- Date
- 1869-03-17
- Page
- – (sequence 19)
- Language
- German
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211 Medjidie-Orden erhalten, als Belohyüna Lür leistete wichtige Dienste. Parts. Auch an dem OberraVbinet von Frankreich, Herrn Isidor, «tt Vertreter der fPnzösischen 3Wbtzl^ ^ntrgleoMtzö wurden von Phinppfvnund Cdrtsorten EMadüngen ge schickt, daß sie quS ihrer Mitte MäWwr zu der von rhnen einzuverufenden Synode senden mögen. Oberrabbiner Mdor, hp;.Mch MWetzcheS CentrMrnie der Ml. Wr. ist, chai im tzWneN ^>er -framz-Hchen Rabbinen und der All. J-r. geantwortet, daß weder er noch sonst ein französischer Rabbiner' und Laie sich an bksßr Versammlung bethMgen werden; denn diese suche die jüdische Religion nicht zu kräftigen, sondern zu untergraben. (Libanon.) D o.n a uf ür stenthümer. BukitteO Unseren Glauben-MMn mamen droht dasselbe traurige Schicksal wie rm verflossenen Jahre um diese Zeit. Aus dem weiter un- MMgerlde Mrbnlär W Ministers deS Innern an die Präfecten werdende geschützten Leser sehen, welches Utchtzil einem großen Th eil unserer Glaubensgenossen . ,w. BiWänim M ibrrzrr Zeit -bevorsteht. Die schKtzW Hauungen, die man att das jetzige Ministerium dieses Landes geknöpft, sind vereitelt und der jüngste Ministerwßchsel Wir Mr ein Wechsel der Personen, nicht .aber des Systems; und dabei wagt es noch der Mnisterdes Jnnem zu sagen, daß er durchaus kein.Mzch her ZMn wÄ»e; ganz so wie es fein Borgäygsr Brastano gechan. Das Circulär lautet: Lq^desgMtzn besitzen dse Juden nicht enhe KiederlgsiuagsrLcht m den Dörfern, Halen sie auch in den Dorfgemeinden weder Pächter noch Steuereinnehmer sein, und die Toleranz, die ihnen in gewissen Plätzen bewilligt worden, ist zu einem Mißbrauch geworden; aber niemals wurde das Gesetz aufgehoben. „Was mich betrifft, bin ich durchaus kein Feind der Juden; sie verdanken meiner Administration mehrere Rechte und ich werde mit Vergnügen den Tag begrüßen, von welchem an die Inden sich von den übrigen Bewohnern des Landes nur noch durch ihre Religion unterscheiden. MberbiS heute bildet der größte Theil der Juden, besonders -die aus Galizien und Podolien eingrwandevten nicht eine religiöse Gemeinde, aber wohl eine in Sprache, Kleidung und Sitten sich unterscheidende Rationalität, und eine traurige Erfahrung hat UNS bKvies«, daß besonderdie Inden ans Galizien vvd Wdolttv, die Dörfer bewohnen, eine Plage für die rumänischen Bauern sind. von dem Uebü, von Mklchmr^^chw^t ist, zu befreien. Machen Sie Patzer in Mck Dotj-eüftiM» öffentlich bekannt, VW: vom 23. Apkil au,Me Juden nicht mehr Pächter oder Steuereinnehmer sein können, und daß solgegerecht kein Vertrag dieser Art weder geschlossen, noch verlängert werden darf.. Eine einzige Ausnahme wird mit denjenigen gemacht, welche mit Eigentümern oder Gemeinden für auf eine längere Zert abgeschlossene Verträge haben, aber nur wenn diese Verträge einen Character der Authersticstät habep, d. h. wenn sie von ein«« Hritzstnql yhpr^ germeisterei vor dem Datum dieses CirculärS legaA sirt sind. . „Sie mögen wissen , Herr Präfect, haß ich dj? Angen offen haben werde Über hie SluMhr-ng dieser Verfügung, die von so großer Wichtigkeit für chjM natiottäleü und ökonomischen Jntereffen ist. „Ebenso haben Sie mir in der kürzesten Kit ein Verzeichniß der Gemeinden zu schicken, in welchen Juden legalisirte Verträge über den 23. April hinaus habM,.da»üt ichMchdarüber aussprechen >mrns Mchdem ich Kenntniß davon genemmsn. „Ich empfehle Ihnen, in Ihren.Untm^altungen mit Ihren ylMgebenpi vnd Monders den Juden hervorzuheben, daß ich entschlqssen bin, in den Dörfern das Nebel zurückzuhalten, daß ich mein MöAichsteS in der Kammer Hpn werden, daß die Rechtsher aufgeklärten Juden und besonders diejenigen der Gingebornen, die ihre Studien in unfern Schulen gemacht, vergrößert werden, daß sie zu den Söhnen unseres Landes, ohne Unterschied der Religion gezählt werden. M. Cogalnitseano." Palästina. Jerusalem Mit großer Betrübniß vernehmen wir die Nachricht, daß der Chacham-Vaschi, D"n ]tn nn, in Jerusalem in seinem Äs. Lebensjahre gestorben ist. Än seinem Leichenbegängnisse betheiligte sich glicht blos die ganze Wische Gemeinde, sondern aach der Pascha und die -dahier residirenden Konsuln. Mehrere Trauerreden wurden gehasten. Der Verstorbene war elpe allgemein HMHte-Persönlichkeit. Er war der VWffF p<8 2h