Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 10 (1869)
- Issue
- Heft 6 (10.2.1869)
- Date
- 1869-02-10
- Page
- – (sequence 10)
- Language
- German
- Belongs to
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106 Offert* I Ein mit gründlichem talmudischem Wissen und j akademischer Bildung ausgerüsteter Mann, Doctor der j Philosophie, wünscht eine Anstellung als Rabbiner und! Prediger. Die besten Zeugnisse stehen zu Gebote. Referenzen aus besonderer Gefälligkeit bei Herrn SftoBs biner Pr. Lehmann Redacteur dieser Zeitung. I nvtmz. Die Religionslehrer- und Dorsängerstelle zuFechenbach, womit auch der Schächterdienst verbunden ist, soll sofort besetzt werden. Der fixe Gehalt nebst schöner Wohnung beträgt jährlich 220 fl. Die Schächtergebühren und sonstigen Nebenverdienste jährlich 120 sl. Nur streng religiöse Bewerber finden Berücksichtigung. Meldungen sind zu richten an Adler-, ___Districtsrabbiner zu Aschasienburg. /An lediger, junger Mann, der schon einige Jahre als Lehrer, Vorsänger und Schächter in einer Gemeinde Badens fungirte, wünscht seine Stelle mit einer ähnlichen in einer Stadt des In- oder Auslandes zu vertauschen. Ter junge Mann, dem die besten Zeugnisse zu Gebote fielen, ist geprüfter Elementarlehrer, musikalisch, von angenehmer Stimme, und vermag auch Unterricht in der Mathematik und französischen Sprache zu erlheilen. Gefällige Offerten wolle man gütigst unter Ehissre 33. 89 bei der Exped. d. Bl. einreichen. Viehmärkte in Darmftndt. Am ersten Dienstag jeden Monats von März bis November finden Märkte für Milch- und Zuchtvieh, Schafe, Arbeitkochsrn und Pferde auf dem seitherigen Diehmarktplatz, nahe den Bahnhöfen und von diesen ans zugänglich, statt, (Fällt auf einen der ersten Dienstage des Monats ein israelitischer Feiertag, so wird der Markt um 8 Tage verschoben.) Die Fettviehmärkte finden auch in diesem Jahre unverändert jeden Mittwoch statt. Conritö für die Yiehmärkte in Darmstadt. D er Präsident Fuchs, Großherzoglicher Bürgermeister. Reelles Herraths - Gesuch. Eine Wittwe mit 2 Kindern in Westphalen, im Besitze eines rentablen fertigen Kleider-Geschäfts, wünscht sich mit einem gebildeten Kaufmann wieder zu verheirathen. Hierauf Reflectirende belieben ihre Zuschriften unter 'II. H. Nr. 140 an die Exped. d. Bl. einzusenden. Strengste Diskretion selbstverständlich. Densionat in Oernburg sÄnst.). In meinem neubegründeten Pensionat finden noch einige junge Mädchen, welche die hiesige gut renvmmirte Töchterschule besuchen wollen, unter annehmbaren Bedingungen freundliche Aufnahme und mütterliche Psiege, sowie Nachbilfe in allen Schularbeiten. Referenzen: Herr Landes-Rabbiner Dr. H erxheimer, Bernburg und Herr Rabbiner Lr. Philipp so n, Dessau. Baldige Anmeldungen erbittet sich Therese Gerson, Bernburg. Frankfurt am Main. Ich beehre mich, die ergebene Anzeige zu machen, daß ich mit Genehmigung Königlicher Regierung ein Lehr- und Grziehmigsinstilul für israelitische Mädchen am hiesigen Platze errichtet habe. Bei streng religiöser Richtung wird die Unterzeichnete sich die sittliche und geistige Ausbildung., sowie die körperliche Pflege ihrer Zöglinge gewissenhaft angelegen sein lassen, und steht der Prospect. welcher über die Leistungen des Institutes sich ausführlicher ausspricht, auf Verlangen gern zu Diensten. Anmeldungen bittet man zu richten an die Vorsteherin Dorothea Japhet, Grüner Weg 23 in Frankfurt a. M. J. Friedländer’s Grziehungs-Institut für isr. Knaben in Halberstadt. Vorzügliche körperliche Pflege. Gewissenhafteste Leitung der geistigen Ausbildung." Annehmbare Penssionsbedingungen. Referenzen: Herr Rabb. Dr. B. Auerbach, Herren Aron Hirsch u. L>ohn in Halberstadt; Herr Rabb. Dr. Lehmann in Mainz; Herr S. Calvary in Posen; Rev. Dr. M. Friedländer, Principal of the Jews College 10 Finsbury- Square, London; Herr Meyer Iungherz in Warschau.