Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 10 (1869)
- Issue
- Heft 1 (6.1.1869)
- Date
- 1869-01-06
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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14 anlaßt gefunden, dem dahrngeschiedenen College» die letzte Ehre zu erweisen. %MU), 30. Dec. Zn der gestrigen Conferenz der Pesther Stadtreprasentanten kam der Min ist eri a l erlaß wegen Vorbereitung zu den Landtagswahlen zur Verhandlung. Nachdem der Er- I laß sich aus ein 1843er Gesetz beruft, welches vor-! schreibt, das Centralw ahlcomite sei aus Repraj fentanten zu wählen, wird beantragt, keine Juden in j dasselbe aufzunehmen, da diese noch keine Repräsentan-! ten. Der Antrag, heftig bekämpft, konnte die Majorität nicht erwerben. j England. London. Herr H. I. Goschen wurde wiederholt zum Stadtrathsmitglied von London erwählt. (Jew Record.) Palästina. Jerusalem Die Gesellschaft zur Erforschung Palästinas hat jüngst ein Siegel mit der Inschrift jvjes p vin gefunden, welches Siegel man für das des Propheten ’jn hält. ANZEIGEN. S)Yuf Verlangen erklären wir hiermit, daß der in Nr. 51 v. Z. gebrachte, aus Breslau datirte und das Verfahren des dortigen Vorsängers an der Reformsynagoge rügende Artikel weder direct noch indirect von Herrn Gustav Karpeles herrührt. — Die Red. <Äte mit einem Gehalt von 500 Thlr. resp. 400 Thlr. verbundene 2. und 3. Lehrerstekle an dem Seminar und der Elementar - Schule unsrer Stiftung sollen mit dem 1. October künftigen Jahres besetzt werden. Qualificirte Bewerber werden ersucht, ihre Offerten unter Beifügung genügender Zeugnisse portofrei an die Unterzeichnete stelle gelangen zu lassen. Münster, 29. December 1868. Marks-Haindorf'sche Stiftung. Offene Lehrerstelle. An der öffentlichen Elementarschule der Unterzeichneten Gemeinde soll die zweite Lehrerstelle vom 1. Februar 1869 ab neu besetzt werden. Mit dieser Stelle ist ein jährliches Einkommen von 325 Thlr. verbunden. Für die Ertheilung des Gesang-Unterrichts wird, wenn Bewerber solchen übernimmt, ein besonderer Zuschuß von 25 Tblr. gewährt. Außerdem bietet sich Gelegenheit zu Privat - Unterricht, und wird auch die Gemeinde bei guten Leistungen sich zu einer successiven Gehaltserhöhung verstehen. Candidaten, welche neben der erforderlichen Fachbildung auch eine gründliche hebräische Bildungsstufe erreicht haben, sollen vorzugsweise berücksichtigt werden. Qualificirte Bewerber wollen ihre Meldungen nebst Zeugnissen schleunigst bei uns einrcichen. D.-Crone in Westpreußen. 13. December 1868. Der Vorstand der Synagogcn-Gemeinde. Religionslehrer- und Vorsängerstelle der Cultus- Gemeinde Mainbernheim ist vacant. Jährliches Fixum: 200 fl. nebst freier Wohnung und 10 fl. für Holz. Bei Mitbesorgung der Schächter-Function noch , ein Erträgniß von 50—60 fl. per annum. Bewerbungen, die auch von ungeprüften Schuldienst-Exspectanten ausgehen dürfen, wollen baldigst an den israel. E n l t u s - V o r st a n d zu Mainbernheim gerichtet werden. 3n der hiesigen Synagogen - Gemeinde ist am 1. Mai d.^Z. die Stelle eines Religionslebrers, Cantors und Schächters zu besetzen. Bewerber, welche examinirt, und zum Predigen befähigt sind, belieben baldigst ihre Zeugnisse dem Unterzeichneten Vorstande einzureichen. Das fixirte Einkommen dieser Stelle beträgt pro anno 300 Thlr. und die üblichen Nebeneinkünfte. Gumbinnen, Januar 1869. _Louis Löwenson CJjür eine Liqueurfabrik und Branntweinhandlung wird O auf das Comptoir ein Lehrling gesucht, und ist demselben am Platze Gelegenheit geboten, sich weiter auszubilden. Station im Hause. Wo? sagt die Expedition d. Bl. sub Nr. 1)91. n ordentlicher israelitischer Knabe, der sich dem V5- Gold - und Silberarbeiter - und Graveur-Fache l widmen will, kann bei mir als Lehrling Aufnahme i finden. Sonn- und Festtage geschlossen.! Gumbinnen, im Januar 1869.! __Louis Löwenson_ | /£tn junger Mann (Zsraelit), der das Eisenwaaren- > Geschäft erlernt hat, sucht zum 1. April 1869! Engagement. Gefällige Offerten beliebe man unter Chiffre A.! Z. 100 poste rest. Gleiwitz einzusenden.