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Der Israelit · 1868-12-02 · Heft 49 (2.12.1868) · page 14

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Journal
Der Israelit
Volume
9 (1868)
Issue
Heft 49 (2.12.1868)
Date
1868-12-02
Page
– (sequence 14)
Language
German
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918 Rothschild in Paris seinen Wirkungskreis zu .erweitern. Kunst und Wissenschaft in den mannichfachen Zweigen ihrer Thätigkeit finden in den gastfreundlichen und hochgestellten Familie Anerkennung und Unterstützung; gar manche bedeutende Werke der Neuzeit hätten nicht leicht das Licht des Tages ohne jene kräftige Mithilfe erblickt. Baron James hatte die Freude, in seinen Kindern dieselbe Richtung vertreten zu sehen; weit entfernt nach dem Muster so Mancher, welche Verhältniste und Ereignisse plötzlich emporgehoben haben, stehen seine Söhne fortwährend an der Spitze nicht nur des bedeutenden Geschäftshauses, das sie in Ehren fortzuführen bestimmt sind, sondern die verschiedenen Zweige der öffentlichen Verwaltung'und Vertretung der Gesammtheit Israels in Bethaus und Schule, in Wohlthatigkeit und thätiger Entwickelung, zählen sie zu den hervortretenden und thätigen Mitgliedern. So hatte Herr von Rothschild die Freude, in vorgerückten Jahren die Früchte seines thatenreichen und glücklichen Lebens um sich entwickelt zu sehen, und fand er in dem Innern seines schönen Dauses, in der anmuthigen und geistreichen Frau, me ihm Gott schenkte, die liebevolle Heranbildnerin alles Guten und Schönen, so erblickte er in seinem Nachwuchs jene kräftigen Zweige, die nach den Worten des königlichen Sängers im Hause Gottes gepflanzt sind. ANZEIGFN. n der Religionsschule der hiesigen Synagogogen- Gemeinde, an welcher außer dem Gemeinde-Rabbiner als Dirigenten noch drei Lehrer wirken, ist zum 1. Januar 1869 eine Lehrerstelle, zu deren Uebernahme namentlich eine gründliche Kcnntniß der hebräischen Sprache erforderlich ist, zu besetzen. Das Gehalt dieser Stelle, welches einstweilen auf 300 Thlr. normirt ist, würde wesentlich erhöht werden, falls der Bewerber genügende musikalische Kenntnisse besitzt, die ihn zum Chordirigenten und Vertreter des Cantors qualisiciren. Meldungen werden bis zum 6. Dccember 1868 erbeten. Königsberg in Pr., den 6. November 1868. Der Vorstand der Synagogeri-Geweiride ie Stelle eines 3"ucn versehen mit mnn ntnin, ist vom 12. Mai 1869 ab bei hiesiger Gemeinde neu zu besetzen. Das fixe Gehalt beträgt jährlich 400 Thlr. Außerdem werden bei freier Wohnurzg ca. 200 Thlr. Neben einkomm en zugesichert. Bewerber um diese Stelle, die auch gleichzeitig einen guten und angenehmen Vortrag beim Vorbeten haben, belieben sich rechtzeitig unter Beifügung ihrer Qualificationszeugnisse franco beim Synagogen-Vorstande zu melden. Bei persönlichen Vorstellungen werden Reisekosten nicht vergütet. Strasburg in W., im November 1868. Der Synagogen-Vorstand. _ _S. M. Rosenow. in junger Mann (25 Jahre), der schon mehrere Jahre in einem Manufacturwaarengeschäfte als Commis servirte, sucht in einem ähnlichen Geschäfte einer größeren Stadt, welches Samstag und Feiertage geschloffen, wo möglich eine Reisestelle. Franco- Offerten erbittet man sub A. Z. Nr. 8888 poste restante Frankfurt a. M. l Lehrer-Stelle vacant! i In der isr. Gemeinde zu Groß-Gerau, Groß- ) Herzogthum Hessen, ist die Stelle eines Religionölehj rers, Cantors und Schächters sofort zu besetzen; es! wird namentlich auf einen tüchtigen Religionslehrer! reflectirt. Fixer Gehalt 400 Gulden; Nebenaccedentien inclusive Schechitah-Gebühren, belaufen sich auf mehr als 100 Thaler. Sollte Bewerber zugleich als Elementarlehrer sungiren können, so würde sich sein > Einkommen noch bedeutend besser stellen. Ein soli cher brauchte nicht Schächter zu sein, da ein dazu geeignetes Gcmeindemitglied die Schechitah-Functionen gegen mäßige Vergütung übernehmen würde. — Nur tüchtige und zum Unterrichten befähigte Lehrer wollen ihre Zeugnisse baldigst einsenden an den Vorstand Barirch Marxsohn. f&in Hauslehrer wird für eine angesehene Familie in Süd-Nußland gesucht. Gehalt: 600 fünftel bei freier Station und vollem Ersatz der Reisekosten (hin und zurück). Bewerber, welche genügende Zeugnisse über Studien und bisherige Verwendung beibringen und in der deutschen, hebräischen, französischen und englischen Sprache unterrichten können, wollen sich unter Einreichung ihrer Papiere (in Abschrift) wenden an Dr. 91. Katzenstein, _Schuldirector, A-B-C-Straße 30, Hamburg. Gesucht Ein Philolog mit gründlicher Kcnntniß des Hebräischen und strenger Religiosität wird als Hauslehrer für eine jüdische Famlie zu Berlin gesucht. 250 Thlr. jährliches Honorar bei freier Station. Franco-Offerten sub Nr. 1181 nimmt die Exped. d. Bl. entgegen.

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