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Der Israelit · 1868-09-16 · Heft 38 (16.9.1868) · page 20

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Journal
Der Israelit
Volume
9 (1868)
Issue
Heft 38 (16.9.1868)
Date
1868-09-16
Page
– (sequence 20)
Language
German
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732 mehr als die übrigen bewahren. Denn der Einfluß, den der Umgang gewahrt, ist groß und mächtig. (Schluß folgt.) Zu einer Schriftstrlle. Zn der wissenschaftlichen Beilage zu Nr. 26 dieser geschätzten Zeitschrift gibt Herr Rabbiner D. Deutsch aus Sohrau, bei seinen „Bemerkungen über jn"D" gelegentlich eine Erklärung zu der in neuerer Zeit vielbesprechenen von :"D pany 'Din erwähnten Stelle des Sifrö Vd l'ttoy nnP dj nVi kPn nn* 1? dj nP '^pn ■y?\xi nmis nrß (n»o ^tcr) nstaa yjjn. Diese Erklärung stimmt, abgerechnet, der am Schlüsse hinzugefügten geographischen Bemerkung, mit einer von dem bekannten Grammatiker des vorigen Jahrhunderts «'ijoti p^T'n in seinem, allerdings schon selten gewordenen onjan nyip *)*.d, mp'jn td’, über dieselbe Stelle gegebenen Erklärung, genau überein. Auch dort wird, wie hier das rtcoy als Beweis für die Richtigkeit der Erklärung besonders betont. Es sind, wie ich am Eingänge erwähnt, in den letzten Jahren verschiedene Auslegungen über diese Schriftstelle veröffentlicht worden. Die letzte mir bekannte im Mannheimer-Album sich befindliche Erklärung von Mayer Kohn Bistritz, scheint mir, neben der aus Nr. 26 d. Zeitschrift oben erwäbnten Erklärung, besonders der Beachtung werth. Auch er geht von dem Grundsätze aus, daß niDDin das npn Pn nicht nach der Leseart, sondern dem Sinne nach verstanden wissen will. Er legt den 's nan Dnan icmo n"' seiner Erklärung zu Grunde. Nach seiner Ausführung bezieht sich das 'npn bx aus nnb und zwar ntpo bw—nnP npn Pr< sondern n"apn bu - nnd wodurch die Analogie mit udd, wo es auch dem Sinne nach heißt icrnp — ued nbaf Vin — uee npndn besser hergestellt ist, als in allen andern uns bekannten Erklärungen. Ich gestatte mir hierzu noch einige Bemerkungen, namentlich, über die Uebersetzung des Dppj-x zu dj nP nnP welche auch Herrn Bistritz thcilweise den Gedanken zu seiner Erklärung gegeben, hinzuzufügen. Dbpjix übersetzt tjd ny pp und nr6 gleichlautend mit in niDNi *np’ wohl offenbar von dem Gedanken geleitet, daß dadurch, daß n^v mit Gott v'js cjs gesprochen D'D' 'nnjiani sich Gottes Abglanz auf ihn abgespiegelt, vjs ny pp n:m. So bemerkt auch Ab'n Esra Qj/ün :insr nana tjs ny pp n yn ab hipei ,i'JD bx iiJJn n«njip maya irm, Dtff.n inx nana y’pnn nnna nnn ja by. Das Wort pp aber ist von pp herzuleiten, daß also der Llbglanz Gottes auf das Gesicht Moschch's beständig, gleichsam zum pp geworden. Mosch eh hat daher den Abglanz Gottes, während seines ganzen übrigen Lebens beibehalten und darum, wie es in der Schrift heiß, stets vjs by hidd gehabt, und diese nur dann abgenommen, wenn er im Aufträge Gottes zum Volke sprach. Da aber dieser Abglanz göttlich, daher unvergänglich war -ran nnyd ns'p ppm darum übersetzt nn*? dj *6i — DPpjiN, welches sich auf nach seinem Tode bezieht, ebenfalls *op' m njip frp ni'7r<-! was auch gleichfalls den Gedanken, daß nr6 auf Gott zu beziehen ist rechtfertigt. Ich habe nachträglich gefunden, daß auch N^n n's piD — NDinjn 'e das Wort pp in der von mir gegebenen Bedeutung nimmt, wenn auch zu einer andern Erklärung. In diesem Sinne ist vielleicht auch der letzte Theil dieser “p'Ni -px rrnis nnV naca yjun Pa zu versieben. Da das sop, tjd n:y pp oder in 'ni£Ni ein Theil Gottes, der also nicht mit dem übrigen Körper gestorben ist, sondern Dny^ no'p ppm «an durfte es die Hand eines Sterblichen nicht berühren, daher -p'N rmia nnP n^aa yjun t>a. Das i'L'ay würde dann mehr als Ausdruck für „ Grund " oder „Folge" zu nehmen sein; wie dies zuweilen auch bei unferm deutschen „Nun" und „Jetzt" der Fall ist: Schließlich sei hier noch erwähnt, daß Herr Friedmann, der Herausgeber des n?D, welcher in Wien PI)P'N gedruckt ist, die Bemerkung macht, daß in der erwähnten Schriftstelle, dos Wort ,-ipb später hinzugekommen, da derselbe Satz im Jalkut vorkomme, ohne das Wort nttfD. Auch N'ijnd jcPrn, welcher diesen Satz zweimal anführt, läßt das fehlen, wahrscheinlich hat es in seiner Ausgabe des nED nicht gestanden. Na 1 hanson, Eantor und Lehrer in Magdeburg. VerantwottUche Revaction: Dr. Lehmunn. — Vertag oer Le LLoux'ichen Hotbuchhcndlung. — Tarrps»SchncLprcfienvruck vov I. Gottsleben in Mainz.

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