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Der Israelit · 1868-06-10 · Heft 24 (10.6.1868) · page 1

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Journal
Der Israelit
Volume
9 (1868)
Issue
Heft 24 (10.6.1868)
Date
1868-06-10
Page
– (sequence 1)
Language
German
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EX. Jahrgmg M 241 v.rf; Ein für das orlhodore Kudmlhum. Herausgegeben von Dv. Lehmann in Mainz.; Mittwoch, den 10. Iuni5628 (1868). Diese Zeitung erscheint wöchentlich einiy/rl, Mittwochs, in mindestens 2 Bogen. Preis des Jahrgangs 3 Thlr. pr. C. oder fl. 5. IS fc. rh. Man abonnirt ganzjährig, halbjährig oder vierteljährig. Me Buchhandlungen und Postämter nehmen Bestellungen «n. Inserate 1% Sgr. die Petitzeile oder deren Raum. Oesterreichische Banknoten laut EourS. Direkte FrancozuseNdüng unter Streifband pro Jahrgang 4 Thlr. pr. C. oder 6 fl. österr. an die Expedition franco einzusenden. Da mit de« 1. Juli ei« «e»eS Quartal beginnt, ka erlaube» wir »nS, die geehrte« Abonnenten darauf aufmerksam za machen» daß namentlich bei der Post daö Abonnement frühzeitig ernenert Verde« muß, damit die Bersenduug keine Unterbrechung erleide. M - . 3«-alt. kettender Artikel': SynWogenbau und was damit unerläßlich zusammenhängt. Zeitungsnachrichten und Eorrefpondenzen: Deutschland: Mainz. München München. Würzbuvg. Berlin. Berlin. Aus Westphalen. — Oe st er r. Kaisers^: Wien. Wien- Wien. Wien.— Dänemark: AuS Kopenhagen. — Palästina.— : Da-Walten der öffentlichen Börsthung. Inhalt der Beilage r Zeitungsnachrichten und Eorrrfponden-e«: Deutschland: Mainz. Sürttgart. Freudenthal. Jebenhausen. Breslau. Aus Westphalen. — England: London. — Afrika. — Penilleto«: Die Feueranbeter zu Kedar. Inhalt -er wissenschaftlichen Beilage r Hebräisch-grammatische Analekten. — Bemerkungm. — Literarisches. — Leitender Artikel. Synagogrndau und was damit unerläßlich Msammenhüagt. 6.. So erfreulich auch immerhin ein bau, eine Synagogenerweiterung, gogenreparatnr fein mag, dieser drei Fälle, daß jeneres sich um Erreich! in Israel noch-,; immer, besonders in der Gegenwart, wenn einer der obenerwähnten Fälle in's Leben tritt, die Fragen aufgeworfen werden: „Zu welchem Zweche ist überhaupt, vorausgesetzt, daß eine alte Synagoge in einem noch guten Zustande sich befindet, ein Synagogenbäü notwendig? Treibt wahr«, jüdischer Sinn und jüdisch^ Gemüth zu dem lebhaften Wunsche, die Synagoge zu erweitern oder zeitgemäß herzürichten? Will man in dem Neubau auch ein Neujudenthum, ein zeitgemäßeres, wie man es beschönigenderweise zu nennen beliebt, Herstellen, oder will man dem alten Kernjüdenthum nur neuere, bequemere, zeitentsprechendere Räume weihen?" Kann man diese letzte Frage mit einem gewissenhaften Ja! beantworten, dann, aber auch nur dann schreite man getrost und gottvertrauend, ohne Scheu an's heilige Werk — es wird und muß gelingen und gedeihen. Wenn aber ohne göttliche Absicht zum Werke geschritten wird; wenn nur, was man so häufig vernimmt, dem sogenannten Zeitgeiste Rechnung getragen werden soll, 12 itoy nup; dann wird die Mühe eine vergebliche sein, dann will man sich nur, gleich dem rabon nn einen „ Namen" machen, damit man nämlich weit und breit von der prachtvollen Synagoge zu N., selbst in christl. Kreisen, rede, so daß alle Fremden, welche der Zufall oder das Vergnügen nach N. führen, nicht eher abreifen, bis sie " ' Synagoge gesehen und ihnen der Synagogendiener rk, was ihm Jene überreichen, einen «bgedrnngen hat; — dann wird u$ die betreffende Gemeinde ^^Hntzweiung, Mißverständniß rc.

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