Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 9 (1868)
- Issue
- Heft 22 (26.5.1868)
- Date
- 1868-05-26
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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f IX. Jahrgang. k M 22 Der Israelit. Ein Kentrat-Grgan für das orthodoxe Iudenlhum. Herausgegeben von Vi». Lehmann in Mainz. Dienstag, den 26. Mai 5628 (1868). Diese Zeitung erscheint wöchentlich einmal, Mittwochs, in mindestens 2 Bogen. Preis des Jahrgangs 3 Thlr. pr. C. oder sl. S. 15 kr. rh. Man abonnirt ganzjährig, halbjährig oder vierteljährig. Alle Buchhandlungen und Postämter nehmen Bestellungen an. Inserate 1% Sgr. die Petitzeile oder deren Raum. Oesterreichische Banknoten laut Cours. Direkte Francozusendung unter Streifband pro Jahrgang 4 Thlr. pr. C. oder 6 fl. österr. an die Expeditwn franco ernzusenden. Inhalt. Leitender Artikel: Das Anrecht und die Befähigung Israels für die göttliche Offenbarung. Zeitungsnachrichten und Korrespondenzen' Deutschland: Von der Hess. Bergstraße. Iserlohn. — Oesterr. Kaiserst.: Wien. Wien. Wien. Unghvar. Wien- Triest Prag. Prag. Munkacz. Krakau. — Holland: Amsterdam. Rotterdam. — Italien: Rom.— Frankreich: Paris. Paris. Paris.— England: London. London. London. London. — Rußland: Petersburg. — Donaufürstenthümer: Bukarest. Bukarest. Bukarest. Aus Bukarest. Galacz. — Türkei: Constantinopel. — Amerika: New - Aork. New-Orleans. Kingston. 8ccklüeto«: Elvire. Inhalt der Beilage: Zeitungsnachrichten and Korrespondenzen: Deutschland: Mainz. Aus Baiern. Berlin. Aus dem Norddeutschen Bunde. Aus Westphalen. Melle. — Oesterr. Kaiserst.: Wien. Wien. Prag. — Feuilleton: Rabbi Markus Benedikt.—?nnr> r>i,b w v,». Inhalt der Extra-Beilage: Steinamanger. Leitender Artikel. Das Anrecht and die Befähigung Israels für die göttliche Offenbarung. (Zum Wochenfeste.) Von Josef Edinger. (Schluß.) Nachdem nun Jacob und besten Söhne in die Fußtapfen Abrahams traten, und ihnen nur durch die unmenschliche, knechtische Behandlung von Seiten der Aegypter jede geistige Erhebung und höhere Gesinnung unmöglich wurde, da war es Nothwendigkeit, das fast erloschene Andenken an den einzigen Gott der Väter in den Geächteten wachzurufen und ihm durch die göttliche Offenbarung Festigkeit zu geben. Es bedurfte daher nur der Erinnerung an den Gott der Vorfahren, um dem jedes höhern geistigen Begriffes barem Volke Empfänglichkeit für die höchste Idee zu verleihen. ’:ntw 'iai crraa ’pH< dd-hon 'p^n Hatte nun einmal der Glaube an die Existenz Gottes in den Herzen der Israeliten feste Wurzel gefaßt, dann sollte ihnen durch den Thau der Moral und durch die erwärmenden Strahlen des Gottesgesetzes aus demselben nochmals der Baum der Erkenntniß blühen, dessen Frucht rhnm zu genießen erlaubt sein wird. ES wird ihnen gleichsam ein tieferer Einblick in das Wesen Gottes respect. dessen Eigenschaften gewährt, denn der Mensch soll stets das Höhere, Geistige anstreben, den Erdensohn abstreifen, sein Handeln und Wirken, sein Thun und Lassen gottgefällig und gottähnlich einrichten; dadurch ent,effelt sich die Seele von den ihr angelegten irdischen Banden, die ihr den Aufschwung erschwerten, pinn? wn rfcaw v» ia pa-6 ->vsx o: ,ppmn m 'di nnN Dim wn no, poto nur durch das Aneignen der göttlichen Eigenschaften kann die Seele sich ihrem Schöpfer nähern, i»a-ra pan nur durch das Nachahmen göttlicher Thaten schließt sie sich ihrem Ursprünge an. Die Seele des Menschen ist gleichsam der Spiegel, in dem der Mensch je nach besten Reinheit die Gottheit sieht und erkennt noim -nno n*ap<,nar jrn» 'in ■vao nnN ,nn"»n»a htdvd nr« dnip ,rmnD “p jrü» 8)ot>iyn N"na naino. Meiner Meinung nach war dies die Absicht Israels mit dem von ihnen gesagten 8) Siehe pwo tte?7»pu. Daß es Abstufungen in der Erkenntniß des Wesens Gottes gibt, sagt n"r>B*» -on 3"5 v^n", p"?, ausdrücklich; dort herßt es: r>b p»3B> o”p>ifa> b»?S74 *si 5i rßirp »oi?7i5 bs ,?chvb 7r obnj z>xn w,f» v>L7M 'D>.