Mannheim
Compact Memory

Der Israelit · 1868-05-13 · Heft 20 (13.5.1868) · page 16

Scan of the page
Image: UB Frankfurt, Visual Library (IIIF)
Journal
Der Israelit
Volume
9 (1868)
Issue
Heft 20 (13.5.1868)
Date
1868-05-13
Page
– (sequence 16)
Language
German
Belongs to
journal issue
OCR quality
96% known words query
IRI
…/2446951-2447343-2447362--06134-2461674
Visual Library
page viewer of the UB Frankfurt

Mentioned entities

OCR text

1 entity mentions

376 /Lin junges Mädchen, 21 Jahre alt, israelitischer Confesston, aus achtbarer Familie, sucht als Volontairin Stelle. Offerten unter 8. 8. Nr. 445 besorgt die Exped. d. Bl. Dr. Pattison’s CiichlivaUe lindert sofort und heilt schnell Gicht und Rheumatismen aller Art, als: Gesichts-, Brust-, Hals- und Zahnschmerzen, Kopf-, Hand- und Kniegicht, Gliederreißen, Rücken- und Lendenweh. In Paketen zu 30 kr. und halben zu 16 kr. bei Joh. Wähler, Mainz, Schillerstr. Literarische Anzeigen. Soeben erschien in unserm Verlage und ist in allen Buchhandlungen vorräthig: Sabbat - Stunden zur Belehrung und Erbauung für die israelitische Jugend. Von Dr David Cassel. Preis 1 Thlr. 20 Sgr. 24 Bogen 8. eleg. geh. „ E-S ist Thatfache," sagt der Herr Verfasser im Vorwort, „daß der größte Theil der iörael. Jugend, besonders der männlichen, am Sabbat die Synagoge nicht besuchen kann. Knaben und Mädchen, welche .noch die Schulen besuchen, kommen also nur höchst selten in die Lage, das belehrende Wort am Sabbat zu hören." Hierfür wünschte der Verfasser denjenigen Familien, denen das jüdische Leben noch nicht ganz fremd geworden, durch Herausgabe der Sabbatstunden Ersatz zu bieten. Aus Vorträgen entstanden, die der Verfasser in seiner früheren amtlicken Thätigkeit an der Knabenschule der hiesigen jüd. Gemeinde gehalten, als mit derselben noch ein Schüler-GotteSdienst für Sabbate und Festtage verbunden war, sind dieselben für die Entwicklungsstufe der reiferen Schüler bestimmt. Fern von jedem ausgeprägten Parteistandpunkte, auf der breiten Grundlage der iörael. Sittenlehre stehend, wollen diese Vorträge alle die Jugend berührenden Verhältnisse behandeln, dieselbe zur richtigen Schätzung der Vergangenheit anleiten, zum Gange durch das Leben mit Cbaracterfestigkeit, religiösem Sebstbewußtsein und Opferfreudigkeit ausrüsten, überhaupt aber zu guten Menschen und treuen Bürgern erziehen. Sie eignen sich eben so sehr zur Vorlesung im Familienkreise, wie zur religiösen Leotüre und zwar für die weibliche sowohl als für die männliche Jugend, und dürften aus diesem Grunde namentlich an dieselbe als Geschenke gern verwendet werden. Durch mäßigen Preis und anständige Ausstattung hoffen wir die Verkäuflichkeit des kleinen Werkes wesentlich zu fördern. Wir werden uns bemühen, dasselbe durch Anzeigen, Prospecte u. a. dem betheiligten Publikum vorzuführen, ersuchen Sie indeß, auch Ihrerseits durch Vorlegung des Buches in Ihrem Kundenkreise zur Verbreitung desselben beizutragen. Wir verfehlen nicht, bei dieser Gelegenheit auf den ersten Band der Predigten von Dr. M. Sachs, der vor Kurzem fertig geworden (Preis 2 Thlr.), aufmerksam zu machen. Berlin, April 1868. Louis Gerfchel Verlagsbuchhandlung. _Wilhelmsstraße Nr. 86._ Sabbat- und Festreden zum Theil gehalten in der Londoner Mädchen- Frei schule von einer Vorsteherin. Zweiter Band. In englischer Sprache erschienen 1867. Jn's Deutsche übersetzt von vr. M. M.Kalisch in London. Auf persönliches oder portofreies Verlangen -gratis oder gegen eine beliebige für den israel. Frauenverein in Frankfurt a. M. bestimmte Vergütung zu haben bei I. Kairffmanir, Buchhandlung in Frankfurt a. M. Schulvorstehern und Jugendlehrern werden mit besonderer Bereitwilligkeit Gratis-Exemplare geliefert werden. Der erste Band, übersetzt von Dr. Jost, erschien 1860 in Frankfurt a. M. Briefkasten der Redaction. An den verehrt. Correspondenten.aus Gumbinnen: Wir ersuchen Sie, die Sache auf sich beruhen zu lassen; trotz der endlosen Entgegnungen mutzte man Ihnen sachlich ja doch Recht geben. — Herr G. K. in Mst: Die hebräische Epistel, gegen welche Sie eine Entgegnung unsererseits verlangen, verräth nur zu deutlich die Unfähigkeit ihres Schreibers; wenn man des Mannes Hebräisch liest, so möchte man ihm rathen, Deutsch zu schreiben; liest man aber sein Deutsch, so gibt man doch seinem Hebräisch den Vorzug. Und gegen solche Schreiberei sollten wir entgegnen? Uebrigens hat ja die Sache zu deutlich für sich gesprochen, als daß cs überhaupt einer Entgegnung bedurft hätte. — Herrn L. in V.: Die sieben Gulden sind richtig angekommen und auch von uns verzeichnet; wenn sie sich im Gabenverzeichnitz nicht finden, so sind sie vom Setzer übersehen worden. Jedenfalls sind sie ihrem Bestimmungsorte zugeführt und gewiß längst verzehrt. — Herrn S. Levy in Stuttgart: Wir bitten Sie, uns gütigst mitzutheilen, zu welchem Zwecke die uns von Ihnen per Postanweisung zugekommenen 50 fl. bestimmt sind. — Herrn Reichenbach in Ballenst.: Dieselbe Bitte richten wir an Sie in Bezug auf die fteundlichst übersandten 3 Thlr. - Verantwortliche Redaction: Dr. Lehmann. — Verlag der Le Roux'schen Hofbuchhandlung. — Dampf'Schnellpressendruck von I. Gott Kleben in Mainz.

Text as recognised by OCR (ABBYY FineReader), without corrections. Entity mentions: TagMe (2021); their positions were matched to this text again.