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Der Israelit · 1868-04-15 · Heft 16 (15.4.1868) · page 14

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Journal
Der Israelit
Volume
9 (1868)
Issue
Heft 16 (15.4.1868)
Date
1868-04-15
Page
– (sequence 14)
Language
German
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278 Gumbinnen, im Mürz, -n b« bmn n»a *n inv^v' njn diu. (Preußisch-Littauische Zeitung vom 25. März.) „Zur Linderung der biltern Noth unter den Israeliten der Grenzbezirke in Polen haben ihre opferwilligen Glaubensgenossen in Berlin ein UnterstützungS-Comrts gebildet, das deö günstigsten Erfolges sich erfreut. Vor einigen Tagen wandte sich der Vorsteher hiesiger Eynagogen-Gemeinde, Herr L ö w e n s o n, an daS Comitä und bat um eine Beihilfe, um von hier aus die Hungernden in den nächsten Grenzstädten ausreichender, als bisher, unterstützen zu können. Gestern erhielt er zu seiner Freude von dem Vorsitzenden des Comits's, Herrn Banquier A. H. Heymann, die Summe von 200 Thlrn., und er reist in diesen Tagen an die Grenze, um diese Spende unter die Würdigsten persönlich zu vertheilen. Beatus, qm animum advertit ad tenuem Ps. 41, 2." Im Beisein des betreffenden Rabbinen fand an der Grenze die Vertheilung statt; doch yu»D poipn n*n n« nicht der zehnte Theil der Hungernden in Wirballen und Wyftilen erhielt eine Gabe. Das Elend dort übersteigt jede Vorstellung! Die Liste der Hilfsbedürftigen liegt unS vor, und es drängt uns das innigste Mitgefühl, für unsere unschuldig leidenden Brüder Fürbitte zu thun. Ihr begüterten Glaubensgenossen von Nah und Fern erbarmt Euch auch unserer hungernden Nachbarn. Was wir selbst vermögen, das haben wir für sie redlich gethan und wollenes auch n"'N ferner thun: doch na» urb ddd tu, ajrb 'n *np. Helfet uns der unsäglichen Noth steuern. Wir werden keine Zeit und Mühe sparen, bis andere Mittel und Wege sich finden, das Elend zu bannen und die Hungernden zu sättigen. D’D»n 'n q’pts” ny. Dev Vorstand der Kreis-Synagogen Gemeinde zn Gumbinnen. L. Löwenson, M. Marcus, M. Lehmann, Juwelier. Kaufmann. Kaufmann. H. Schwarz, Rabbiner. ächst Gott verdanken es wir der Anregung und Fürsorge des jüdischen Central-Unterstützungs - Comite's für Ostpreußen und Schippend eil, daß es uns möglich geworden, unsere darbenden und in tiefste Noth gesunkenen Glaubensgenossen am Leben durch die Spenden zu erhalten und die Kranken zu stärken und kräftigen. Wir können den Artikel von Gumbinnen nur als eine Verleumdung betrachten, indem der Einsender jenes Artikels mit unfern leider traurigen Verhältnissen nicht bekannt zu sein scheint. Es wäre jedenfalls besser gewesen, wenn der geehrte Correspondent eine Rundreise durch die Provinz gemacht und namentlich das Comite besucht hätte, um sich die wahre aufrichtige Einsicht zu verschaffen; dann würde er die Wahrheit nicht entstellt haben, wenn derselbe behauptet, daß in dem Reg.-Bez. Gumbinnen keine Unterstützung vom Somit« verabfolgt worden sei. Der Vorstand der Synagogen-Gemeindo m zu Landsberg iti Pr. R. Boenheim. S. Frank. M. Rubert. NB. In unserer kleinen Gemeinde sind allein 24 Köpfe seit etwa st Monaten vom obigen ComitS mit Lebensmitteln vollständig unterhalten worden.*) *) Anm. der Red.: Die übrigen das löbl. Comitä in Schippenbeil betreffenden Einsendungen erscheinen in den nächsten Nummern. Einem reisenden Uuölikum zeige ich hiermit an', daß ich die Führung meines HStels wieder selbst übernommen habe und verspreche bei mäßigen Preisen die sorgsältigste Bedienung. Den Wagen des Hötels findet man während der Saison stets an den Zügen. Herrmann Wolfgang, Hotel Wolff in Bad Kms. s soll hier e'n n»a Fleilchwaareri-Geschäft errichtet werden; hierzu suche ich einen unverheirateten gelernten Fleischer, welcher in einem solchen gearbeitet und in allen Branchen dieses Geschäfts tüchtig ist, als Theilhaber; Vermögen ist nicht bedingt. Geeignete junge Leute, die sehr brauchbar sind und Zeugnisse über ihre Fähigkeiten und Ehrlichkeit beizubringen vermögen, wollen sich in frankirten Briefin melden bei A. Frank, Viehhändler in Leipzig, Frankfurterstraße 38._ Ein Uhrmacher - Gehülfe sucht eine Stelle, wo er an Sonn- und Festtagen von der Arbeit dispensirt ist. Gefäll. Offerten, sign. U.K. befördert die Exped. d. Bl. sud Nr. 319._' C^n einem Eisen- und Metall - Geschäft in einer größeren Stadt Süddeutschlands, welches am Sabbat und an Feiertagen streng geschlossen ist, finden zwei mit den nöthigen Vorkenntnissen versehene junge Leute als Lehrlinge Aufnahme. Der Eintritt kann sogleich geschehen. Anerbieten wollen der Redaction d. Bl. unter Chiffre 0. Nr. 64 cingesandt werden. H.Il^Rothschild in Bretten sucht einen im Manufacturwaaren-Geschäst wohlerfahrenen Commis; der Eintritt könnte sogleich geschehen; am Sabbat ist das Geschäft geschlossen.

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