Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 9 (1868)
- Issue
- Heft 7 (12.2.1868)
- Date
- 1868-02-12
- Page
- – (sequence 14)
- Language
- German
- Belongs to
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118 bfcner rvsb mm». für Diejenigen, welche sich beim Cbocoladengenuß vor td'n hüten wollen. ES dürfte noch Vielen unbekannt fein, daß zu den meisten Chocoladen, welche im In- und Ausland gefertigt werden, außer der Cacao, dem Zucker und Gewürzzusatz nicht nur allerlei h!?idd von größeren oder geringeren Quantitäten, als Färbestoff, Mehl rc., sondern auch ->w2 hdw als und dergl. hinzukommen 12QO “ndki. — Von dergleichen Zusätzen durchaus frei und rvD">D nrotwia angefertigt, ist die weltberühmte Johann Hoffsche Malz - Gesundheits- Chocolade. Dieselbe wird allgemein wegen ihres höchst angenehmen Geschmacks allen andern Chocoladensorten vorgezogen und wegen ihrer gesundheitlich wirkenden, höchst nährenden und stärkenden Eigenschaft Kranken und Schwachen ärztlich, aber auch jedem Gesunden empfohlen, namentlich da, wo der Kaffee nicht zuträglich ist. Dem frommen Juden ist sie aber noch besonders dadurch werth, daß sie eine rro rrna? ist, die jeder fromme Jude gebrauchen darf. Der Herr Rabbiner Salomon Pleffner zu Posen, der ihre Bereitungsweise kennt, genießt sie zu seiner Gesundheit und sie bekommt ihm sehr gut. — Die Hoffsche Chocolade hat wegen ihrer Reellität und Preiswürdigkeit nicht nur im Jnlande einen ungeheuren Absatz, sondern sie wird auch nach Frankreich, England, Holland, Belgien, Italien und (in unglaublicher Menge) nach dem Morgenlande exportirt. lieber die Wirkung nur das folgende Schreiben, dem ungefähr alle andern gleichen: Berlin, 4. Februar 4868. Ihre $flal$Qes sundheitschocolade hat mich in meiner Jahre langen Krankheit wunderbar gestärkt, so daß ich das Krankenbett zum Erstaunen meiner Bekannten wieder verlaffen konnte, obwohl mein Arzt bei meinem furchtbar erschütternden Husten, der mich zu ersticken drohte, und bei meinem Greisenalter (ich bin 75 Jahre alt) mir keine Hoffnung mehr machte. Jetzt ist diese Chocolade die einzige Nahrung, welche mir wohlbekommt und mich erhält. Nächst Gott verda.ke ich Ihnen Leben und Gesundheit. Esther Mayer, Klosterstraße 101. — Von dieser Chocolade gibt es 2 Sorten, zu 2O Sgr. und zu 1 Thlr das Pfundpacket; über 5 Pfd. mit entsprechendem Rabatt. Man richtet die Bestellung an den Hoflieferanten Johann Hoff, Neue Wilhelmstr. 1. Hl^achdem die Vorsängerstelle in Dover wieder besetzt ist, zeige ich dies den betreffenden Herren Bewerbern hiermit an. Frankfurt._+ I M Japhet. /Lin seit einer Reihe von Jahren fungirender Rab- VSbin er v.-nvr N-np ,a"up, welcher deutsche Vorträge hält, und dem die besten Referenzen zur Seite stehen, wünscht anderswo placirt zu werden. Nähere Auskunft ertheilt Herr Victor Löwenfed in Posen. Jfmonce. Ein wissenschaftlich und pädagogisch gebildeter^ geprüfter und verbeiratheter isr. Lehrer, welcher seit einer Reihe von Jahren außer den Elementen i« Hebräischen und Rabbinischen, in den Realfächern, nt der lateinischen, französischen und englischen Sprache einen gründlichen Unterricht ertheilt, dabei ein guter Chasan und Prediger ist, worüber die besten Zeugnisse, wünscht eine seinen Leistungsfähigkeiten angemessene größere Gemeindtstelle zum k. März oder später gegen ein enisprechendes Gehalt zu übernehmen. — Hierauf reflectirende Gemeinden wollen sich gefall, unter Chiffre X. Y. Nr. 144 an die Exped. d. Bl. franco melden» Vacante Lehrerftellen. In den Gemeinden Rheidt und Odenkirchen ist die Stelle eines Religions-resp. Elementar-Lehrers,. Vorbeters und Schächters vacant. Die erstere Stelle ist mit einem Gehalte von 150 Thlr. nebst 100 Thlr. Schächtergebühren, und die letztere mit einem Fixum von 300 Thlr. verbunden; außerdem bieten beide Stellen freie Wohnung. Bewerber wollen sich unter Vorlage ihrer Zeugniffe schnellmöglichst an den Unterzeichneten wenden. Schiefbahn, den 2. Nov. 1868. Der Vorstand der Synagogen-Gemeindedes Kreises Gladbach. Jsaac Kaufmann. Offene Lehrerstelle. An der Elementarschule der Unterzeichneten Gemeinde soll die zweite Lehrerstelle vom 1. Mai c. ab neu besetzt werden. Mit dieser Stelle ist folgendes Einkommen verbunden: a. für den Elementar-Unterricht während der gesetzlichen Dienststunden . . . 220 Thlr. b. für einen täglich zweistündigen hebr. Unterricht außerhalb der gesetzlichen Dienststunden.80 n c. für Erlheilung des Gesang-Unterrichts 25 „ d. Zuschuß aus Communalmitteln. . . 25 „ überhaupt 350 Thlr. Außerdem bietet sich Gelegenheit zu Privat-Unterricht; auch wird die Gemeinde bei guten Leistungen sich zu einer successiven Gehalterhöhung verstehen. Candidaten, welche Nachweisen können, daß sie neden der erforderlichen Fachbildung auch eine gründliche hebräische Bildungsstufe erreicht haben, werden vorzugsweise berücksichtigt werden. Qualistcirte Bewerber wollen ihre Meldungen nebst Zeugniffen schleunigst bei uns einreichen. Deutsch-Crone in Westpreußen, 4. Februar 1868. Der Vorstand der Synagogen-Gemeirrde.