Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 9 (1868)
- Issue
- Heft 3 (15.1.1868)
- Date
- 1868-01-15
- Page
- – (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
- OCR quality
- 85% known words query
- IRI
…/2446951-2447343-2447347--05812-2461337- Visual Library
- page viewer of the UB Frankfurt
Mentioned entities
- Rashi 2× ep/1002670
OCR text
Wissenschaftliche Geilage;u Ar. 3 -cs Israelit. Äntikrittk Von einer längeren Reise retounirt, legte ein hiesiger Bekannter die im „Israelit" Nr. 2 v. I. von Herrn I)r. Auerbach in Fürth ausgearbeitete Entgegnung mir vor, worin der pr~i in Berliners Raschi-Ausgabe zu Raschi über 5 M. 1-, 15, dahin erleuternd zurückgewiesen wird, daß nicht, wie Herr Berliner punctirte adn n?i ibo, vielmehr a7n gelesen werden muß. Meiner Ansicht nach findet die Interpunction adn ihre Berechtigung. — Die von Herrn A. für seine Ansicht hergeleiteten Beweise aus dem idd wie aus der Nim zerfallen durch folgende Auseinandersetzungen. — In i"v nmaa heißt es: p?n »as no tt «ai :p7n *jN d"n ,mio pin ltinpn Pivs p)tt ,inra a'nai ,Npm imo pbm fttmn ni,i ua net) in»6 ")n idn lernen 'imn nd’n und pai®ie :battn ab im n« pi Hieraus folgt: iidn j«npon Piddd a7n,itca n73Ni nawo 'Sidso adnso wäre aVn mn Nipi ndij>'0 n7 'ni nmaa 'ui a7n 7a:N 7a '3 indem imo jtsnpm ttn«vi N3'Ni ,N3no n7 ttn«Qi N3'N nur;3'na p^p7 — .eono n? Die Argumente des Herrn A. für abn aus dem n»jD von der Stelle i'.i' 7ia' , niu -r7i n^atti nain "n na->aa b“n nn»ar intt7 omo« woraus die Lesung a7n aus dem Grunde erfolgen soll, weil, wenn man 37ii punctirte, hervorgeht, daß a7n gegessen werden dürfte — kann keine Annahme finden, indem dieselbe Stelle des ’idd, die logische Folgerung, nämlich das Genießen auch von jtfiHpm '7iddd a^>n zuließe, während doch fji'13 iriN7 i7'2tt jdid ritt jenpn mip a7n ebenfalls nott ist und nn'37 hn?, wo soll da Milch Herkommen? Die etwaige Einwendung, diese intt7 ai>n nn'37 könnte von nn’DT mip sein, fällt weg nach i"' D"nv V7n)Lk ivLn ninv ntt'ima t'tt "tt n"ff wozu bemerkt, 'i'7 .i'a ttNtti 'inwtt7 'ritt ininv 'tt;)'^"ni niia^i nrua n7pn — wie hier nn'37 Dip 7ii)7 auf nn’3? ilitt^ untersagt k st, so wird dasselbe Verbot auch von a7n auf nn'37 in«1? Anwendung finden. Es kann demnach der ’ibd hier nur von a^n sprechen. Der Zusatz ".i naiaa hat lediglich Bezug auf itso nn’ai intt7, daß dieses n7'3tt7 iniv sei; a7ni niu aber .itt^.ii, imo sind. Deutlich ist hierfür die Belehrung: s"tt^- D'iivtt i'.i' 7i3' ohne die Ergänzung t"n^ v'iiDtt i'.i' ‘na'; der nsD spricht durchaus nicht von Essen, wohl aber von Nutznießung .17') HNjrP miD i"tt7 a^rn. — Hiernach wäre Herr Berliner mit der Punctation a^ni in seinem Rechte. Die weitere Beweisführung des Herrn Dr. für a7n aus 'ui 'piap viv mipL» D'i^ip.i da i"' nmaa ., ]Oid Dtt jenpn mip inio;a7ni pbn. iiDtt p7m p7n, weil der Genuß von a^i selbst Dip;tpipn7 jdid auch nach der Auslösung bei nia-Strafe verboten ist, verliert den Werth, da hier wiederum vom Genüsse nicht gesprochen wird; es heißt vielmehr a7n und wird p7ni p7ii gelesen; die Erwähnung imo bezieht sich nicht auf .id'attd imD, sondern nur daß ,itt).i7 iniv pjini;i7ii sind. — Die bemerkte Raschi in tti.i ttvipa D'vi "tt M nmaa, wonach es 37n heißt, bezieht sich allein auf den iai bw i77a der wi’na, nicht aber auf die,i)L'v und kann demnach ebensowenig zu analoger Schlußfolgerung dienen, als jene fortgesetze Beweisführung für a^>n aus nmaa a"y "i als Gegensatz von 'i.i p i3tt gegenüber derjenigen Stelle in niu tt^i nain i"n"i tt.iv i"v irnaa a^i tti>i ir^a, daß auch hier adn gemeint sein müsse. — In i"d nmaa erwähnt die Nim was Lei 'jriDS miD pipv.i oder iivtt ist, darum kann hieraus ispa a7n ttdi gelernt werden — in "i nmaa jedoch ist die Rede von a^>n in Bezug auf 'N.i ]ü ia«, weßhalb die ttirn hiervon, obgleich aus einem piDS folgert ir^a a^>n ttdi. Der Beweis für diese Aufstellung liegt in "i nmaa selbst. Die Nim hierzu bemerkt: '7)12 ttdtt "vi pipvi pdiDSi N)Dm; warum sagt sie nicht beziehentlich iEQ Ni') ttdi nain i"n pp? NJnpin n?n a7n ttdi, in welchem letzten Falle man nur hätte annehmen können, daß es eine und dieselbe nid'D ist; dem ist aber anders pipvi Pica dupd nb i:n onn a7n dibpd un Nam. — Herr Berliner punctirt demnach adln und allegirt hierfür mit vollem Rechte ausschließlich i"d nmaa und 'ibd und nicht "i nmaa, w'e auch Raschi zu 5 M. 12, 15 nur allein die Worte des 'ivtti tta'tt aus pN nbaNi na in i'v nmaa