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Der Israelit · 1868-01-01 · Heft 1 (1.1.1868) · page 15

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Journal
Der Israelit
Volume
9 (1868)
Issue
Heft 1 (1.1.1868)
Date
1868-01-01
Page
– (sequence 15)
Language
German
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für die ganze Zeit, die er auf der Hochschule zubringen werde. Gabriel, ebenso liebenswürdig wie bescheiden, fand allenthalben gute Aufnahme, besonders erfreute er sich der Liebe des Kräuterhändler's Süsiel, bei dem er wohnte. Dieser edle Mann führte ein bedeutendes Geschäft, und weit und breit versah er Apotheker und Aerzte mit den nöthigen Kräutern und Pflanzm zu ihren Arzeneien. Er bezog diese Waaren aus Venedig, das damals der Marktplatz von Europa war. Gabriel, der vielen Geschmack an der Kräuterkunde fand, brachte seine Erholnngsstnnden in den Magazinen feines Himsherr» zu. Jrmchr Pflanzm er kennen lernte, desto mehr Vergrößerte sich sein Hang zur Kräuterkenntniß. Er sammelte so viäe Kräuter, als er nur erlangen komrte, er ordnete sie dam alphabetisch. Bald wuchs seine Sammlung so sehr, daß sein Kräuterbuch vielleicht das größte in Deutschland war. Um die Zahl seiner Pflanzen noch zu vermehren, machte er während der Ferien kleine Ausflüge in der Gegend von Nürnberg, wo er von Morgens bis Abends Berg auf und Berg ab Kräuter sammelte. (Fortsetzung folgt.) Bekanntmachung. Bezugnehmend auf unsere Bekanntmachung vom 8., 15., 20. Teweth v. I. beehren wir uns, die an dem Hepmann'schen Legate betheiligten Gemeinden zu benachrichtigen, daß wir bei der großen Auzrchl der gleiche Berücksichtigung verdienenden Gesuche die Entscheidung , um keine Gemeinde vor gleichwürdigen zu benachtheiligen, dem Loose überlasien haben. Diejenigen Gemeinden, denen em Antheil zugesallen, sind von uns bereits hiervon benachrichtigt; gegen diejenigen, welchen keine solche Mittheilung von uns geworden, hat zu innigen Bedauern das Loos entschieden. Altona, Würzburg, Eisenstadt, im Kislew 5628. I. Oberrabbiner. S. B Barnberger Districts-Rabbiner. Dr. I. Hildesheimer, Rabbiner. Annonce. Die hiesige Eantor- und Schächterstelle, verbunden mit einem Einkommen von 500Rthlr. p. a. ist vacant. Qualisieirte Bewerber, die auch *rnp fyo sind, wollen sich bis spätestens den 1. März a. f. portofrei bei uns melden. Reisekosten «erden nicht vergütet. Löbau, W.-Pr., im Dezember 1867. : Der Borst „d der SynagogenGemeind^ Lehrer-Stelle vacant! ga der israel. Gemeinde zu Fier seid (Großh, Heffen) rst die Stelle eines Religionslehrers, Schächters und Vorbeters vacant. Dieselbe bringt em Fixum von 360 fl., freie Wohnung «ebst einem Garten, welcher 25 fl. jährlich einträgt, und circa 150 fl. an Rebenaccidentien Geeignete Bewerber wollen sich wenden an den Vorstand Ludwig Haas. ei der israelitischen Religionsgesellschaft in Darmstadt ist die Stelle eines Lehrers und Vorsängers mit einem jährlichen fixen Gehalt von fl. 600 per 1. Januar 1868 vacant. Qualisieirte Bewerber belieben sich unter Vorlage ihrer Zeugnisse bei'm Unterzeichneten zu melden. Der Vorstand. _Jonas Maier. Ladenmädchen- und Lehrlings-Gesuch.^ Ern Mädchen von guter Familie, das schon in einem Weißwaarengeschä" <• feroute und möglichst mit dem Zuschneiden von ^.iuZsriss bewandert ist fWW in einer süddeutschen Residenzstadt sogleich* eine Stelle; ebendaselbst findet ein junger Mann mit genügender Vorbereitung sogleich eine Lehrstelle. Samstags fest geschloffen. Offerten besorgt die Expedition d. Bl. sub Nr. 18.__ in junges Mädchen von guter Familie mit guter Schulbildung, in allen Haushaltungsarbeiten sehr tüchtig, sucht ein Engagement als Stütze der Hausfrau in einem religiösen Hause. Gefällige Offerten wird Herr H. O p p e n h e i m er in Gronau, Prov. Hannover, entgegenzunehmen die Güte haben.__ Annonce. Ein junger Mann, welcher in einem Mannufactur- und Kurzwaaren Geschäft und gleichzeitig auf dem Comptoir arbeitete, sucht eine Stelle als Commis oder Buchhalter. Reflectaulm beliebe« sich gefälligst an die Redaction d. Bl. sab. Nr. 15 zu wenden. M. Auch eine Stelle als Reisender werde annehmen. Das autorisirte CE«W«rs- und Schreid-Äurea« von Wetigmann Lazarus Skutsch Tcbrammergaste Nr. 3/2 in München empfiehlt sich auf's Angelegentlichste.

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