Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 8 (1867)
- Issue
- Heft 49 (4.12.1867)
- Date
- 1867-12-04
- Page
- – (sequence 15)
- Language
- German
- Belongs to
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849 Aufruf zur Hilfe! Ein im Atter schon vorgerückter Amtsgenoffe hatte vor Kurzem das Unglück, seinen Schwiegersohn, einen Goldschmied, nach längerem Augenleiden, zu dessen Heilung vergebens die renommirtesten Augenärzte ausgesucht wurden, erblinden zu sehen. Ihm obliegt nun die schwere Sorge, seiner Tochter einen Erwerbszweig zu verschaffen, um sich und die Ihrigen zu ernähren. Zu diesem Behufs beabsichtigt sie, Hebamme zu werden. Es fehlen jedoch die nöthigen Mittel, die mit der Vorbereitung zu diesem Berufe erforderlich sind. Der Vater selbst hat bereits während der Leidenszeit des nun Erblindeten sein Letztes hingegeben. Er wendet sich daher durch mich an die Herzen aller Menschenfreunde, besonders aber an seine Collegen, mit der dringenden Bitte um baldige Unterstützung zur Ausführung dieses Planes. Jede Gabe, die hiezu verabreicht wird, ist ein Lichtstrahl, der das finstere Geschick einer untergehenden Familie wieder zu erhellen vermag und wird daher mit Dank angenommen. Außer mir haben sich noch ferner die Herren Cantoren M. Frank in Königsberg in Pr. und M. Abel in Anh.-Deffau zur Annahme der Beiträge bereit erklärt. Schwerin in M., im November 1867. H. Kleimenhagen, Lehrer. Gern unterstütze ich obigen Aufruf durch meine Fürsprache. Möge dieselbe dazu beitragen, milden Herzen die Hände zu öffnen, daß die neue Existenz gegründet werde. Dr. Salomon Cohn, Landrabbiner. Religionslehrer-, Vorsängerunv Schächterstelle dahier betreff. Obengenannte Stellen kommen dahier in Erledigung mit einem Garantie-Gehalt von 400 bis 450 fl. Bewerber um diese Stelle mögen baldigst ihre Gesuche portofrei an Unterzeichneten einsenden. Frensdorf bei Bamberg, den 20. November 1867. Die israelitische Cultusgemeinde. Nathan Rosen, Vorstand. ei der israelitischen Neligionsgesellschaft in Darm stadt ist die Stelle eines Lehrers und Vorsängers Mit einem jährlichen fixen Gehalt von fl. 600 per 1. Januar 1868 vacant. Qualificirte Bewerber belieben sich unter Vorlage ihrer Zeugnisse bei'm Unterzeichneten zu melden. Dev Vorstand. Jonas Maier. u Ostern k. I. findet in hiestger Gemeinde ein Elementar-Religionslehrer, Vorbeter und Schächter ein Engagement. Gehalt incl. Schächtergebühren 200 Thlr. p. ». nebst freier Wohnung Mittag- und Abendtische. Qualificirte Bewerber, wollen mit dem Unterzeichneten Vorstand in Unterhandlung treten. Neustadt in Mecklenburg, den 14. Nov. 1867. D. I. Wolfsberg. Annonce. Bei dem Unterzeichneten sind fertige und rwuo fortwährend zu mäßigen Preisen zu beziehen. Derselbe empfiehlt sich ferner für alle in dieses Fach einschlagende Arbeiten und Reparaturen. Referenzen über Befähigung und Religiösität wird Herr Kreisrabbiner M. Wetzlar zu Gudensberg (Prov.Kurhessen) gefälligst übernehmen. Herz Rosenblatt in Falkenberg (Prov. Kurhessen). i£in Mädchen von guter Familie, welches dem HauSwesen selbstständig vorstehen kann, wünscht Stelle als Haushälterin oder Gesellschafterin in einem anständigen religiösen Hause. Auch würde dasselbe gern die Erziehung der Kinder übernehmen, denn sie besitzt die Kenntnisse, denselben beim Unterricht nachzuhelfen. Gefall. Offerten wolle man gütigst aub Lit. R. 964 an die Redactio» d. Bl. richten, welche die Güte haben wird, Auskunft zu ertheilen. ine jüdische Köchin, die gute Zeugnisse aufzuweise» hat, wird zum 1. April k. I. verlangt. Gütersloh, den 22. November 1867. Sopbie Ising, geb. Arendt. Spielwerke mit 4 bis 48 Stücken, worunter Prachtwerke mit Glockenspiels Trommel und Glockenspiel, mit Himmelsstimmen, mit Mandolinen, mit Expression u. s. w. Spieldosen mit 2 bis 12 Stücken, ferner Necessaires, Cigarrenständer, Schweizerhäuschen, Photographie - Albums, Schreibzeuge, Cigarrenetuis, Tabaks- und Zündholzdosen, tanzende Puppen, Arbeitstischchen, alles mit Musik. ferner Stühle, spielend, wenn man sich darauf setzt, empfiehlt I H Heller in B?rn. Franco. Diese Werke, mit ihren lieblichen Tönen jedes Ge- £ müth erheiternd, sollten in keinem Salon und an I keinem Krankenbette fehlen; — großes Lager von fer- I tigen Stücken. — Reparaturen werden besorgt. I Selbstspielende, elektrische Klaviere zu Frcs. 10,000. I — —tn—