Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 8 (1867)
- Issue
- Heft 48 (27.11.1867)
- Date
- 1867-11-27
- Page
- – (sequence 16)
- Language
- German
- Belongs to
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834 Lehrling gesucht. In unserm Kurzwaarengeschäfte en gros & en <16tail ist für einen Jungen aus guter Familie, der gute Schulkenntnisie besitzt, eine Stelle als Lehrling offen. Heinrich Hertz «£* C». in Mainz. Literarische Anzeigen. Bei J.Kauffmann in Frankfurt a. M. zu haben: 1) Das nach einer Handschrift zum ersten Male gedruckte großartige Werk i‘2k pnv pmax uaib patwei iso x'pbn ,13'Nin bti' an unin xra-un b*w Nebst ausführlicher historischer Einleitung und vollständigem Commentar von Dr. B H. Auerbach Rabbiner zu Halberstadt. Preis 1 Thlr. 15 Sgr. 2) Geschichte der israel. Gemeinde Halberstadt,! nebst Anhang ungedruckter die Literatur und die Ju-! den in Deutschland betreffenden Urkunden. Von vr.! B. H. Auerbach. Preis 20 Sgr. rüTO» pTTTVD Befestigung im Glauben von R. Jizchak, Sohn Abrahams s. A., neu herausgegeben mit verbeffertem hebr. Texte, vermehrt mit einer Uebersetzung ins Deutsche und begleitet von einigen Anmerkungen von Deutsch, Rabbiner zu Sohrau in Oberschlesien, 26 B-, Preis Pfa Thlr., auf Velin 2 Thlr. Diese neue Ausgabe eines der vorzüglichsten apolegetischen Werke, welche sich der günstigsten Beurthei- Lungen zu erfreuen hat, ist vom Herausgeber zu beziehen. Gegen Franco Einsendung des Betrages wird das Werk frei zugesendet. Wer den Betrag für 4 Exemplare frei einsendet, erhält dafür 5 Exemplare frei. Die Orgel in der Synagoge, eine Erörterung von demselben. (S. VIII, 83.) Preis 5 Sgr. David Deutsch, Rabb. zu Sohrau (O.-Schl.). Briefkasten der Expedition. Herrn Js. Prager in Jerusalem: Herr I. B. aus P. hat für Sie bezahlt; die zwei Gulden ö. W. stehen zu Ihrer Dis- Position. — Am i. Drcrmbcr erscheint bei A. H. Hayn« in Leipzig: Heft 1. D# Herausgegeben von E. Dohm und Julius Rodenberg. Mitarbeiter: vr. L. Bamberger, Fr. Bodenstedt, vr. G. Büchmann, Prof. Ferd. Lohn, Karl Frenzel, S. Geibel, Rud. Gottschall, H. Grieben» A. Th. o. Grimm, Prof. Ld. HanLliek, Ferdinand Hillrr, Pros. Fr. v. HolHrndorf, Dora d'Jstria, (Fürstin Koljoff-Massalsky), S. Kinkel, I. G. Kohl, E. Kofsak, vr. Fr. Krcyssifl, vr. A. LammerS, Prof. H. MasiuS, Alfr. Meißner, Pros. MrndrlSsohn»Barlholdy. Prof. L. Nohl, vr. H. B. Oppenhe m, SaniiätSr. vr. PoSner, Otto Roquctte, vr. St. mtt<r v. Schrrzer, Levin Echücking, A. Silbrrstein, Fr. Spielhagen, Th. Storm, vr. A. Bollert, M. M. v. Weber, vr. Aisr. Wottmann. Jedev Heft enthält eine brillante, vcn Paris für den Salon brzo» gene und fpectell für denselben gefertigte Mode-Kunst-Beilage. Ä»on Gottes Gnaden Briefkasten der Redaction. An den Schreiber des anonymen Briefes aus Baden, Poststempel Engen: Wir verkennen die gute Absicht Ihres Briefes durchaus nicht; allein Sie trauen uns das Unmögliche zu. Wie können wir wissen, ob die von unfern Correspondenten gerühmten Personen auch wirklich das Lob verdienen, woher soll uns bekannt sein, daß jemand, der aus seine Kosten einen Betsaal errichtet, dem practischen Judenthum fern steht, daß die aus Garlingen lobend erwähnten Persönlichkeiten das Zustandekommen des Beth Hamidrasch verhindert haben sollen rc. rc.? — Auch Ihnen steht unsre Zeitschrift offen, sobald Sie Sich uns genannt haben werden. Warum berichtigen Sie nicht in den Spalten unseres Blattes das nach Ihrer Ansicht Unrichtige, warum rügen Sie nicht daselbst das nach Ihrer Ansicht Tadelnswerthe? Wir sind nur Menschen und können nicht in die Herzen schauen; wir müßten jedoch auf die Aufnahme von vielen, wichtigen Correspondenzen verzichten, wenn wir uns jedesmal von der Wahrheit des Mitgetheilten erst überzeugen wollten. Das ist ja aber eben der Segen der Oefsentlichkeit, daß das Unwahre undUnrichtige von Jedem, der es anders o^er besser weiß, berichtigt werden kann. Das geschieht aber nicht durch anonyme, nicht zur Veröffentlichung bestimmte Briefe, oder noch schlimmer durch gar nicht zu uns gelangendes Räsonnement. — Was das „Eingesandt" betrifft, so war das eine Annonce, die uns ebensowenig berührt wie die Sturzenegger'sche Bruchsalbe oder der Daubitz'sche Kräuterliqueur. Für sein Geld kann Jeder inseriren lasten, was immer das Preßgesetz vcrstattet und der Tendenz unseres Blattes nicht entgegensteht. — Was in St. Gallen sich am R. Hsch. ereignet hat, ist uns nicht bekannt. — Verantwortliche Redaktion: vr. Lehmann» — Verlag der Le Roux'schen Hosbuchhandlung. — Tamvf«Schnellvreffendruck oore. I. GottSlebe» in Mainz.