Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 8 (1867)
- Issue
- Heft 47 (20.11.1867)
- Date
- 1867-11-20
- Page
- – (sequence 17)
- Language
- German
- Belongs to
- journal issue
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VI »I. Jahrgang. Extra Beilage z« Rr. 47 des Israelit. Diese Zeitschrift erscheint für'S Erste in zwanglose» Blättern als Gratis-Beilage des „Israelit". Cifendadf, den 6. Ab. ^Durck Zufall verspätet.) Nachdem in Nr. 31 d. Bl. meine früher eingesendeten, rran rar "D'-r betreffenden Mittheilungen größtentheils veröffentlicht; will ick nicht zögern, die geehrten Leser auch meinerseits üzourzu erbalten; zumal ick n"y3 nicht weniger erfreuliche Mittheilungen wie in den früheren Berichten zu machen habe. Im Verhältnis zur jetzigen „stillen Saison," in welcher jeder der Heilmittel oder der Zerstreuung Bedürftige fern von Spezial- oder Universalgeschäften mehr oder weniger fern von der Heimath zubringt, erfreut fick der Verein eines recht regen Strebeno, das hoffentlich nach der Saison und besonders in den hiezu sehr geeigneten Monaten Ellul und Titckri sich noch viel mehr steigern wird. - - Vor allern die Anzeige, daß die bei mir eingegangenen Meldungen bereite fünfhundert zweiundneunzig betragen, wozu, wie ich hoffe, mehrere hundert, die bei der löblichen Redaction eingegangen sind, kommen werden. Es sind seit meinem letzten Verzeichniß hinzugekommen: Herren S. I. Halberstam in Bielitz, Markus Rosenbaum in Tyrnau, N. H. Blumengrund, Bezirksrabbiner, Boleschah, Samuel Schwarz, Lazar Hermann in Berlin, Joseph Lustig, Tapolca, Koposvar; durch Hrn. Oberrabbiner Scklomon Kuttna, derselbe, Herren Anton Königsberger, Michael Pollak, M. H. Deutsch, Jakob Markus, Samuel Weiß, Leopold Königsberg; durch Hrn. Jakob Pollak, Rabb. in Gissing, derselbe, A. H. Pollak, I. Alexander, Lazar Pollak, Leopold Pollak; durch Hrn. Wilhelm Ochs, Hauptschullehrer Derbä: Salvmvn Lob Meisel in Zlin, Aron Redlich in Schluschowitz, Jsak Redlich in Schemin; durch Hrn. Freistadt in Wien: derselbe, Anton Bing (z. B. 10), Joseph Fleischmann, I. M. Steinherz, Ignatz Schiff, Albert Leitner, Simon Redlich, Abraham Scudecki, S. Schiff; durch Hrn. Abraham Karpeles, Görbe; derselbe, M. L. Schlesinger, B. Hirsch, D L. Abeles aus Tomasi, Saloman Deulfchlänber, Pucho, A. Elsaß in Rosenberg. Die Discussion über den Statutenentwurf resp. dessen definitiven Abschluß betreffend; so bemerke ich in Bezug auf letzteren, daß ich es, trotzdem der von mir auaegebene Termin (zwei Monate nach Veröffentlichung) schon längst verflossen, dennock für bester hatte, d'e öffentliche Besprechung bis Ende Sommers etwa offen zu lasten u. z. theile m Erwägung der schon Eingangs erwähnten „stillen Zeit," theils in Anbetracht dessen, daß ick durch die verschiedenen Zwiickenfälle, die schon vor zwei Monaten beabsichtigte Versendung der hebräischen Uebersetzung des Entwurfs erst in diesen Tagen vornehmen konnte. — Rücksichtlich meiner in Nr. 31 d. B. veröffentlichen Meinungsäußerung über die in Nr. 26 befindlichen Monika der gechrten Herren Gg M. in Cöln, wwie Hrn. Rabb. Cand., Sknt'ck in München waren diese Herren so freundlich mir Einsicht in die der löbl. Redaction zur Veröffentlichung gesandte Antwort zu vergönnen. Hier mit möglichst wenigen Worten mein unmaßgebliches Urrheil darüber. Zunächst conftatire mit Befriedigung, daß Hr. M. rücksichtlich des Verhältnisses der Erziehnngstendenz des Vereines zum primären Zwecke desselben mit mir auf gleichem Standpunkte steht. — In Bezug auf die ausführliche Besprechung des allerdings außerordentlich wichtigen Wahlmvdus kann ich nur schon früher Gesagtes wiederholen, daß ich nämlich hier am allerwenigsien präoccupirt bin und dies für mich eine ganz offene Frage ist. Indeß erlaube ich mir zu bemerken, daß die fo gefürcküete unlautere Wahlagitation meiner Meinung nach das kleinere Nebel gegen das des Jndifferentismus, an dem unsere Zeit leider nur zu sehr laborirt, und m welchem nach einem andern als dem von mir proponirten Wahlmodus den bei weitem größern Theil der Mitglieder hineingerrieben würde. Besonders in den ersteren Jahren sollte daS Interesse, der Ehrenpunkt, das Moralische gehoben, ja selbst die Ambition gefördert werden. Die unlauteren Elemente werden schon ausges' ieden werden, und der unschätzbar- Gewinn, das Leben des Vereins, wird der schöne Kampfpreis sein. — Den Vorschlag der Obligaten - Delegationen von Provinzial - EomM» cm Haupt - Comitö's finde auch ich theoretisch ganz förderlich, kann aber dock für jetzt nicht dazu rathm