Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 8 (1867)
- Issue
- Heft 43 (23.10.1867)
- Date
- 1867-10-23
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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VIII. Jahrgang. M «3 Israelit. Ein rat - j gan für das orthodoxe Iudenthum. Herausgegeben von Dr. Lehmann in Mainz. Mittwoch, den 2 9. Oc roher 5 628 fl 66 7). Diese Zeitung erscheint wöchentlich einmal, Mittwochs, in mindestens 2 Bogen. Preis des Jahrgangs 3 Thlr. pr. E. oder fl. b. 15 kr. rb Man abonnirt ganzjährig, halbjährig oder vierteljährig. Alle Buchhandlungen und Postämter nehmen Bestellungen an. Inserate Ufa Sgr. die Petitzeile oder deren Raum. Oesterreichische Banknoten laut Cours. Directe Francozusendung unter Streifband pro Jahrgang 4 Thlr. pr. C. oder 6 st. österr. an die Expedition franco einzusenden. Inhalt: Leitende Artikel. Die Verwandten-Ehen und die Statistik. — Die Israel. Gemeinde zu Metz. — KkirnugSuachrichtru und Sorrefpoudeuzen: Deutschland: Franlsurt a. M. Lübeck. — Oesterr. Kaiserst.: Wien. Pesth. Aus Mähren. Bätorköz. — Frankreich: Paris. — Holland: Amsterdam. — Belgien: Antwerpen. — England: London. London. London. Dublin. Plymouth. — Rußland: Minsk. — Feuilleton: Des Königs Eidam. Inhalt der Beilage: Zeitcndcr Artikel: Tie humane Beziehungen des Menschen zum Thier nach den Gesetzen der Thora. LcituugSnachrichten und Eo^espondenzen: Deutschland: Fürth. — Oesterr. Kaiserst.: Szepsie-Moldau. Prag. — Holland: Amsterdam. — Donaußürstenth.: Bukarest. Frankreich: Paris. Paris. England: London. — Amerika: Rew-Ä)ork. — Australien: Wanganui. — Fruilleton: e'n:n!> td r»3 Gallerte der Rabbiner. — Inhalt der wissenschaftlichen Beilage: Einiges zur Erklärung rabbinischer Wörter. — Einige Notizen über die Juden in China. — rr»» m n*cb-) — Leir ende 2c t 11 f r I« Die Verwendten-Ehen nnö die Statistik. Mainz, den 20. Lei' Seit langer Zeit lausen statistische Notizen durch die Zeitungen, die constatiren sollen, daß die Verwandten - Ehen leibst in den durch das jüdische Religionsgesetz nicht vLrbotenen Graden von nachtheiligen Folgen für die in solchen Ehen erzeugten Kinder seien. deren Verringerung," diesen Punkt ausführlich behanj beit und uns zugleich brieflich ersucht, vor dem Ädi schlufje derartiger Ehen zu warnen und womöglich 1 einen Beschluß sämmtlicher Rabbinen zu erwirken, nach welchem künftig die Eben zwischen Onkel und Nichte, sowie zwischen Cousin und Cousine zu den verbotenen j gehören sollten. | Nun ober empfiehlt das Iudenthum Ehen wie! die letzterwähnten ganz besonders. *) Das Iudenthum ist ein ewiges, unwandelbares, während die vermeint- , lichen Ergebnisse der Visier schüft im Laufe der Zeit j in Folge tieferer Forschungen und genauerer Beobachj tungen häufig als unhaltbar erscheinen. Wie vieles Derartiges bat die Menschheit schon erlebt! Wie Vie-! les wurde vor Jahrhunderten non den Vertretern der Wisienschaft als unumstößliche Wahrheit ausgegeben, was seitdem längst widerlegt und in das Reich der , Fabeln verwiesen worden! j Zudem ist die Statistik eine noch viel zu junge Wisienschaft, als daß sie berechtigt wäre, über gewichtige Frage ei dgiltig abzuschließen; die Erhebungen derselben hier stehen mit denen dort in Widerspruch, und es werden nock Jahrzehnte darüber hingehen, ehe ein Drittes kömmt und die Widersprüche zu einem gemeinsamen Ganzen eint. Es liegt uns eine Numme^ der Pariser Gazette de» Hospitaux vor, in welcher über die Ätzung der Acad^mte de medicine zu Paris vom 26. Juni d. I. berichtet wird. Der berühmte Arzt, M. Guerin, sprach da unter Anderem Folgendes: He^r Dr. S. Friedmann, praktischer Arzt in - München, Hot in seinem Werke „über die Sterblichkeit 68, Bereich» Rabbah Cap. 18 und an vielen der KHltvg im Ersten Lebensjahre und die Mittel zu andern Stellen.