Der Israelit
- Journal
- Der Israelit
- Volume
- 8 (1867)
- Issue
- Heft 37 (11.9.1867)
- Date
- 1867-09-11
- Page
- – (sequence 1)
- Language
- German
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VIEL Jahrgang M 37 r Israelit. 4P- Ein Kentrat - Hrgan für das orthodore Herausgegeben von Dt. 2ef>mann in Mainz. Mittwoch, den 11. September 5627 (t 8 6 7). Diese Zeitung erscheint wöchentlich einmal, Mittwochs, in mindestens 2 Bogen. Preis des Jahrgangs 3 Thlr. pr. C- oder fl. b. 1b kr. rh. Man abonnirt ganzjährig, halbjährig oder vierteljährig. Alle Buchhandlungen und Postämter nehmen Bestellungen an. Inserate 11/2 Sgr. die Petitzeile oder deren Raum. Oesterreichische Banknoten laut Cours. Directe Francozusendung unter Streifband pro Jahrgang 4 Thlr. pr. C. oder 6 fl. österr. an die Expedition sranco einzusmden. Inhalt: Leitender Artikel: Teschubah. LeituugSuachrichtcn und Correspondenzen: Deutschland: München. München. Würzburg. Vom Neckar. Mergentheim. Nordstetten. Eßlingen. Aus Kurhessen. Limburg a. d. Lahn. Deutz. Breslau. Aus Mecklenburg-Schwerin. — Oesterr. Kaiserst.: Wien. Prag. Preßburg. — Frankreich: Paris. — Amerika: Neiv-Aork. — Afrika: Tunis. — Fevilleto»: Des Königs Eidam. Inhalt der Beilage: Leitender Artikel: Literarischer Bericht. LeitungSaachrichten und Correspovdevzea: Deutschland: Darmstadt. Frankfurt a. M. Frankfurt a. M. Berlin. Kiel. Gnesen. — Oesterr. Kaiserst.: Wien. Wien. Pesth. — Italien: Florenz. — Frankreich: Paris. Paris Paris. Paris. Paris. Paris. - England: London. — Palästina: Jerusalem. — Leilender Artikel. Teschubah. (Fortsetzung.) Mainz, den 6. September. Wir haben in der vorigen Nummer die Höhe der Aufgabe unserer Menschen- und Jsraelitenbestimmung zu ermessen gesucht und mit der Frage geschlossen: Haben wir diese hohe Aufgabe erreicht? Diese Frage an sich zu richten, ist jeder Mensch verpflichtet; dazu hat urs der Allgütige in Seiner Gnade die gegenwärtige Zeit, den Elulmonat und das erste Drittheil des Tischrimonats — 40 Tage — bestimmt, daß ste sei eine Zeit der Einkehr bei uns selbst, daß wir die erwähnte Frage fragen und beantworten, und wenn die Antwort nicht befriedigend anssällt, daß l wir ernstlich hinangehen an die Hinwegräumung der i Hindernisse, auf daß von $af)i zu Jahr die Beantj wortung eine befriedigendere werde und wir immer-! mehr dazu gelangen, die hohe Aufgabe unseres Lebens j zu erreichen. j Ach, daß dieses so vielfach nicht geschieht, hat in! der Natur des Menschen selbst hinreichen e Begründung:! ,d!2n nü' ,7n jon v'w ->2p ni)' ein! nivp' rch: mim „Der Mensch, vom W^ibe geboren, von kurzer Lebensdauer, Kummer's satt: wie eine Blume geht er aus und — welkt und flicht wie ein Schatten und bleibt nicht." (Jjob 14, 1. 2.) Haben wir in der vorigen Nummer die hohen! Vorzüge der Menschen darznleaen versucht, so müssen; wir heute die Kehrseite der Medaille betrachten; der! Mensch ist und bleibt nur ein, ein von der Erde! (no-uv) genommener; aus schwachem Stoff ist sein i Körper gebildet, auf den ein Heer von Krankheiten und Schwächezuständen stets lauert, so daß oft die Gesundheit nur ein Ausnahmszustand, während Krankheit; oder doch Unwohlsein die Regel bildet. Aber auch in; geistiger und sittlicher Beziehung ist er gar oft nur i schwach, ein ein vom Weibe Geborener und >en ’jnorp NDnn, ein Kind der Leidenschaften, denen er seine Entstehung verdankt und die ihn beherrschen von der Geburt an bis zum Tode. Dabei cpb' isp ist die Lebenszeit nur kurz, kaum geeignet, Wiffen und Erfahrungen im reichen Maaße zu sammeln, und diese kurze Lebenszeit wird durch so mancherlei Unruhen und Kümmerniffe, nn jos?, verdunkelt, daß das Licht der Seele nur selten hell zu leuchten vermag. Ach, kein Mensch ist frei von jenen Unruhen und Kümmer-! niffen, nicht der König aus goldnem Throne, nicht der